Estartit

Bergtour auf den Roca Maura, Estartit Panorama

In l’Estartit / Spanien-Katalonien war ich nun schon einige male, dieses mal wollte ich unbedingt auf den Roca Maura, dem Berg direkt an der Küste bei l’Estartit. Es gibt zwar Wege hinauf auf den Berg aber ohne Costa Brava Wanderführer* sind diese schwer zu finden, also habe ich mich an die Kletterer gehalten die regelmäßig den Gipfel stürmten. Diese sind immer die Felswand hinauf, aber nie hinunter geklettert. Einige Zeit später kamen die Kletterer  dann die Straße heruntergeschlendert und liefen zu Ihren geparkten Autos, zufälligerweise immer in der Nähe von unserem Ferienhaus. So bin ich an den Anfang eines Weges ganz in der Nähe von unserem Haus gekommen, hätte ich so nie gefunden.

Das letzte Stück bis zum Gipfel
Das letzte Stück bis zum Gipfel

Am geplanten Tag der kleinen Wandertour war schlechtes Wetter, morgens regnete es. Daher konnte ich leider erst am Nachmittag die Aktion starten, das war schade denn die aufgehende Sonne hätte ein schöneres Licht gebracht. Doch ein Verschieben war auch nicht möglich und ich hatte es mir außerdem in den Kopf gesetzt. Alles nötige wurde in den Rucksack gepackt und vorher nochmal überprüft, der ML-L3 Infrarot-Auslöser* brauchte tatsächlich eine neue Energiequelle, ein nicht funktionsfähiger Fernauslöser wäre kein Beinbruch gewesen aber das Ding macht einem das leben schon einfacher. Da sei nebenbei erwähnt das ich Knopfzellen nur im Ladengeschäft meines Vertrauens kaufe. Wer hier leichtfertig einfach beim erst besten Händler bestellt, hat noch keine Lithium-Knopfzelle platzen gesehen.
Das Manfrotto Pro Stativmusste natürlich auch mit, es ist mit dem 498RC2 Kugelkopf* kein Leichtgewicht aber ich habe mir einmal gesagt, solange ich selbst noch zu viele Pfunde drauf habe brauch ich auch kein Leichtbau Karbon Stativ, wird es mir zu schwer muss ich eben abspecken, das ist meine Motivation um an der richtigen Stelle abzuspecken und weniger zu schleppen. Ich fotografiere eher selten Panoramas, bin aber immer wieder froh über die Panoramafunktion am Kugelkopf.

Der Aufstieg war für mich anstrengend, es ging ziemlich steil nach oben, dabei dachte ich mir schon das dies nicht der Weg ist den ich zurück gehen kann ohne mir was zu brechen. Über Google-Maps habe ich einen Wirtschaftsweg zu dem Funkmast auf dem Gipfel entdeckt, den hatte ich mir als Notlösung zum Abstieg ausgekuckt. Der Wirtschaftsweg ist als Abstieg zwar wesentlich länger, aber runter ist das einfacher als länger hochlaufen, fand ich.

Roca Maura Estartit
Selfi auf dem Roca Maura bei Estartit

Der Berg Roca Maura ist 226 m hoch. Oben angekommen war ich erst einmal erstaunt was für einen schönen Rundum Blick man hat. Trotz das Estartit ein Touristennest ist kommen recht wenige den Berg hoch, somit ist es angenehm ruhig. Nach dem verschnaufen ging es daran das Stativ aufzubauen. Zuerst stand auf dem Plan mit dem Nikon DX 10,5/2,8 Fisheye Objektiv* eine 360° Ansicht zu fotografieren, dazu ging ich direkt zum höchsten Punkt der von dem Funkmast etwas entfernt liegt. Herausgekommen ist ein Little Planet vom Roca Maura. Mit einem Fisheye ist das ein leichtes, jeweils ein Bild in jede Richtung und dann noch Himmel und Boden, das war es.

Estartit Little Planet Panorama
Estartit Little Planet Panorama

Danach wollte ich noch mit dem 70-200 ein paar Detailaufnahmen von oben machen, allerdings hat die am Nachmittag flimmernde aufsteigende Wärme mir dabei Probleme bereitet. Zum Schluss gab es noch im Weitwinkel Aufnahmen von l’Estartit und den Illes Medes die später zum Panorama zusammengesetzt werden sollen. Für dieses normale Panorama habe ich direkt vor dem Funkmast erstellt. Dabei ist mir auch ein Schild aufgefallen das einen Wanderweg markiert, ein Weg nicht so Steil wie der Aufstieg und nicht so lang wie der Wirtschaftsweg, yeah man darf doch einmal Glück haben!

Estartit Panorama
Estartit Panorama

Zum zusammenfügen meiner Panoramen benutze ich die Software PTGui. Es gibt noch andere Möglichkeiten, aber ich hatte mich anfangs für diese Software entschieden und noch keinen Vernünftigen Grund gefunden zu wechseln. Um die Bilder mit PTGui zu verwenden, werden diese in Lightroom entwickelt und exportiert, dann in PTGui geladen und zusammengenäht. Funktioniert sehr schnell und erstaunlich gut.

 

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