Mord ist ihr Hobby

Ich hatte meine Sachen gepackt um zum letzten Theater des Kulturbeutels im Kinder- und Jugendtheater Speyer zu gehen, da bekomme ich gesagt das es ein Gehörlosentheater ist. Aha, ich konnte mir in dem Moment nicht vorstellen wie das ablaufen sollte. Können ja keine Untertitel eingeblendet werden. Wie schon so viele male vorher wollte ich unvoreingenommen sein, also alles negative über Bord schmeißen und offen sein für alles, wird schon gut werden. Im Theater angekommen, war der offene Kanal Speyer auch vertreten, mit drei Kameras. Die Anzahl der Besucher hielt sich in Grenzen, schade. Das Plakat mit Totenkopf und der Titel „Arsen und Spitzenhäubchen“ war doch ganz ansprechend.
Der Ablauf des Theaters war gewöhnungsbedürftig, ein Sprecher erzählte ein gutes Stück der Geschichte, die dann eindrucksvoll von Gehörlosen mit Gebärdensprache gespielt wurde. Das war schon anstrengend, die Pointen waren nur zu hören wenn die lachten, die Gebärdensprache beherrschten.  Ansonsten war es still. Es war gut gespielt, wenn ich das überhaupt bewerten kann als Theater-Neuling.

Das Stück an sich handelt von Mordlustigen Tanten und einem schwarzen Schaf in der Familie. Wie das ganze ausgeht verrate ich natürlich nicht. Die Art des Ablaufs ist mir aber irgendwie bekannt vorgekommen. Wie früher als ich als Kind bei der Oma die Theater Übertragungen im TV gesehen habe.
Die Bühne war diesmal knackig ausgeleuchtet. Musste trotzdem die ISO oben halten da durch die Aufbauten und Handlung die besten Fotos frontal zu holen waren. Vor den Zuschauern rumturnen ist aber auch nicht wirklich prickelnd, deswegen von weiter hinten.

Wie klatschen Gehörlose?  Beide Hände hoch und winken!

Arsen und SpitzenhäubchenArsen und SpitzenhäubchenArsen und SpitzenhäubchenArsen und SpitzenhäubchenArsen und SpitzenhäubchenArsen und Spitzenhäubchen

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