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Die Wanze – Premiere im Kindertheater

Tatort Blumenwiese

Zum 25. Jubiläum des Kinder- und Jugendtheaters Speyer gab es auch die Premiere des Stückes „Die Wanze“. Bei der 111 Eigenproduktion geht es um einen Putschversuch der gegen die Ameisenkönigin gerichtet ist. Der Käfer „Muldoon“ (gespielt von Götz Valter) oder auch die Wanze genannt, erzählt die Geschichte von Ameisen auf dem Egotrip, in einer Bar die vom Barkeeper Dixi (gespielt von Franz Geenen) geleitet wird. Nach durchweg spannenden Szenen kommt es am Schluss zum Showdown um die Freiheit im Blumenbeet.

Die Wanze, Götz ValterDie Wanze, Götz Valter, Franz GeenenDie Wanze, Götz Valter, Franz Geenen

Die Bilder sind gerahmt, die Ausstellung kann kommen

Der Termin für die Ausstellung am 22. März im Kinder- und Jugendtheater Speyer rückt näher, die Vorbereitungen gewinnen an Fahrt. Im alten Stadtsaal sind zwanzig Bilder von mir geplant. Die Rahmen dazu sind überpünktlich gekommen. Es beruhigt wenn die Bilder und Rahmen schon vorbereitet sind!

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Im Foyer des Theaters werden auch noch Bilder ausgetauscht, um das Ganze abzurunden. Somit werden insgesamt 36 Bilder von mir hängen.  Der größte Teil der Bilder ist eine Dokumentation der Arbeit des Kinder- und Jugendtheaters. Im alten Stadtsaal hängen aber auch ein paar Fotografien von Speyer.
An dem Wochenende der Ausstellung ist auch der 25. Geburtstag des Kindertheaters und es werden verschiedene Events stattfinden. Am Samstag dem 21. März ist die große Geburtstagsfeier des Theaters und am Sonntag dem 22. März ab 11 Uhr werde ich zur „Vernissage“ im alten Stadtsaal sein. Eigentlich keine richtige Vernissage, denn die Bilder sind schon vorher öffentlich.
Ich freue mich trotzdem über jeden Besucher!

Außerdem habe ich meinen Foto-Onlineshop aufgewertet. Er ist nun, wie ich finde übersichtlicher. Es war auch ein Fehler im Profil und es konnten nur Fotogeschenke gewählt werden, das ist nun behoben. Die Bilder können nun wieder als Fineart-Prints bestellt werden mit zwei verschiedenen Papieren von Hahnemühle.

Geheimnis der Maultasche – Theater mit Götz Valter

Gestern war mal wieder Theater angesagt, im Kinder- und Jugendtheater Speyer.  Es ging um das Geheimnis der Maultasche, eine spannende Geschichte ab sieben Jahren. Ja, ich habe auch viel gelacht! Auf der Bühne hat Götz Valter eine „One-Man-Show“ vom feinsten abgeliefert. Für mich der Mann mit den tausend Gesichtern. Zum Schluss war das Geheimnis zwar gelüftet, wird hier aber nicht verraten!

Im April wird es noch zwei Schulveranstaltungen geben, das kann man auf der Seite des Kindertheaters nachlesen.

 

Shooting mit Sabrina

Portrait Shooting in Speyer mit Sabrina
Portrait Shooting in Speyer mit Sabrina

Um in Übung zu bleiben habe ich letzte Woche in einer Facebook Gruppe gepostet, das ich TFP-Shootings anbiete.
Vorher hatte ich auch schon in verschiedenen Model-Karteien mein Glück versucht. Aber die Models die ich angeschrieben habe hielten es meist noch nicht einmal für nötig mir eine Absage zu schicken, sondern meldeten sich gar nicht. Habe schon fast an mir gezweifelt.
Da war der Facebook-Post wesentlich Fruchtbarer, hätte ich so nicht gedacht! Hat mich tierisch gefreut!
Eine der ersten Anfragen machte Sabrina. Nach einem kurzen Chat war auch schon ein relativ kurzfristiger Termin ausgemacht. Hat alles wunderbar geklappt und somit hier noch einmal ein Dank an Sabrina!

 

Das Shooting hat super Spaß gemacht! Nur etwas hat nicht so geklappt wie ich es mir erhofft habe, die Blitz Fernauslöser von Pixel Rook. So langsam habe ich das Gefühl die sind defekt oder einfach nur schlecht. Obwohl die Akkus geladen sind schaffen die Dinger es nicht, rechtzeitig zu Blitzen. Dachte erst das liegt am Blitz (Manueller Yongnuo YN-560 II) aber beim Test mit einem Kabel funktioniert alles genauso wie es sein soll. Das hat mir aber nicht die Stimmung verdorben, wäre nur hier und da hilfreich gewesen.

Portrait Shooting in Speyer mit Sabrina
Portrait Shooting in Speyer mit Sabrina

 

Portrait Shooting in Speyer mit Sabrina
Portrait Shooting in Speyer mit Sabrina

 

 

Shooting-Tour vom Binsfeld bis in die Altstadt von Speyer

Die Idee war am Binsfeldstrand, einem Badesee und in der Altstadt von Speyer ein paar schöne Portraits  zu Fotografieren. Der Protagonist bei dem Shooting war Patrick, der ein paar neue und aktuelle Fotos von sich haben wollte.
Am See angekommen habe ich mich erst einmal über das gute Licht gefreut, die Wolkensoftbox hat super funktioniert, nicht zu dick und nicht zu dünn. Um die Schatten aufzuhellen wollte ich noch eine kleine Softbox auf einem Stativ aufstellen, habe mich aber dagegen entschieden. Der Wind war brutal, es hätte mir das Teil umgeschmissen oder auf nimmer wiedersehen im See versenkt. Es wurde dann nur ein nackter Mobiler Blitz, hat aber wunderbar geklappt.

Portraitshooting mit Patrick in Speyer
Portraitshooting mit Patrick in Speyer
Portraitshooting mit Patrick in Speyer
Portraitshooting mit Patrick in Speyer

Nach dem See ging es in die Altstadt von Speyer, wir waren ausgefroren. Als erstes auf die Sonnenbrücke, wenigstens der Brückenname ließ wärme vermuten. Als Hintergrund diente unter anderem das Fachwerkhaus der Gaststätte „Halbmond“.

Portraitshooting mit Patrick in Speyer
Portraitshooting mit Patrick in Speyer

Danach ging es weiter zum ehemaligen Haus vom „Flohmarkt Berzel“. Eines der wenigen Häuser in der Speyerer Innenstadt, an die noch nicht „Hand“ angelegt wurde. Es sieht noch genauso aus, wie ich es aus meiner Jugend her kenne.

Portraitshooting mit Patrick in Speyer
Portraitshooting mit Patrick in Speyer

Danach ging es in die kleine Himmelsgasse, eine mit Graffiti verzierte Tür hat es uns da am meißten angetan. Wir hatten immer noch nicht genug und zogen weiter Richtung Willy-Brandt-Platz. Es sollten die letzten Foto’s am dortigen Kreuzgang entstehen. Mitten in der Stadt eine kleine grüne Oase umrahmt mit Sandsteinbögen.

Nach dem die letzten Foto’s des Shooting auf den Chip gebannt waren, überkam uns ein Kaffeedurst der gestillt werden wollte. Wir waren zufrieden und gingen Richtung Maximilianstraße, die von den Einwohnern liebevoll „Haubtstrooß“ genannt wird. Es war ein Tag vor Weihnachten und dementsprechend war die Verkaufsmeile inklusive Weihnachtsmarkt brechend voll. Es waren noch alle im Einkaufswahn denn im Cafe war angenehm wenig los und wir konnten uns am Fenster niederlassen. Dort sind dann auch noch ein paar schöne Foto’s entstanden. Alles in allem ein sehr schönes und vor positiver Energie strotzendes Shooting!

Generalprobe zum verzauberten Prinz in Speyer

Ich habe schon einige male bei Proben Fotografiert, allerdings noch nie bei einer Generalprobe. Wieder eine Ersterfahrung. Als ich beim Kinder- und Jugendtheater in Speyer ankam, kam ich gerade richtig zum ausladen von Weihnachtsbäumen und den dazugehörigen Betonständern.Weihnachtsbäume

Danach ging es in den Alten Ratssaal, dort erwartete mich die aufgebaute Kulisse,  vor und auf der Bühne und der noch Chaotisch aussehende Zuschauerraum.Der verzauberte Prinz

Der verzauberte PrinzBei dem Anblick verspürte ich den inneren Drang sofort helfen zu  müssen. Doch ich musste aufpassen nirgends drüber zu stolpern und nicht im Weg herum zu stehen. Der erste Gedanke der mir durch den Kopf ging war: „Nur noch einen Tag Zeit und noch so viel zu tun!?“. Es wurde im wahrsten Sinne des Wortes, Tag und Nacht gearbeitet um alles für die Generalprobe und die Premiere fertig zu bekommen.Der verzauberte PrinzDer verzauberte PrinzKaum gedacht und schon wurde das gröbste weggeräumt und Stühle für die Proben-Gäste bereitgestellt. Die Generalprobe an sich ging, für mein Verständnis, ziemlich gut „über die Bühne“ aber ich habe gemerkt mein Maßstab ist zu niedrig, hier und da war Manöverkritik zu hören. Die Königin hatte im Nachtgewand keine Schuhe an, die Hexe hat zu lange Zaubertrank gemischt und zu sehr den Baum an-gesungen. Ah-ja, ist mir nicht aufgefallen aber wie schon erwähnt,  ich bin was Theater angeht scheinbar ein Gutmütiger. Ok, es war etwas viel Nebel, bis jemand von der Technik los rannte um das abzustellen, dachte ich das gehört so! Gab schöne Bilder von den Soldaten im super dichten Nebel! (Auf den Notizzettel: Nebel gibt coole Bilder!)

Das Licht zum Fotografieren reichte meist. Ich hatte zuerst mein Nikkor 35 mm f1.8* später das Nikkor 17-55 mm f2.8*
und zum Schluss das Nikkor 70-200 mm f2.8* drauf.  Ich liebe mein 35’er für in die Stadt, ohne Schnick-Schnack macht das die Kamera so schön klein und unscheinbar.

Mitwirkende und Team:

– Simone Laurentino Dos Santos (Hexe)
– Laura Kaiser (Hirtin)
– Linda Butz (Dienstmädchen)
– Christina Beeck (Königin)
– Matthias Folz (König)
– Edgar Diel (Prinz)
– Christian Birko-Flemming (Soldat)
– Götz Valter (Soldat)
– Lorenz Konther (Erzähler)
– David Winterheld (Blinder)
– Franz Geenen (Sound)
– Kai Auffenfeld (Technik)
– Nicole Schneider (Organisation / Kostüme)

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Einsatz eines Graufilter beim Sonnenuntergang

Mir kam in den Sinn den Speyerer Dom beim Sonnenuntergang von der Badischen Rheinseite aus, zu fotografieren. Ich habe mir so eine Art Scherenschnitt-Bild vorgestellt, mit der Silhouette des Domes. Dazu sollte der Graufilter ND 3 die Wolken und das Wasser durch die nötige Langzeitbelichtung „soften“. Viel mehr Extras hatte ich gar nicht dabei. Mein Stativ, Filter ,Nikkor 17-55mm* und natürlich den Fernauslöser. Als ich am Wasser ankam habe ich mich erst einmal von Kopf bis Fuß mit Anti Stechmückenspray* eingesprüht, die fliegenden Blutsauger waren zahlreich vertreten und flogen am liebsten vor der Sonnenblende des Objektives.

Ich habe bei den Bildern verschieden lange Belichtungszeiten ausprobiert um die Wirkung des Filters auf die Wolken und das Wasser zu sehen.  Die längste Belichtungszeit war über vier Minuten, leider wurde das Wasser des Rheins nicht „spiegelglatt“. Aber die unruhigen, ablenkenden Wellen waren verschwunden.  Die Belichtungszeit habe ich mir von einem App ausrechnen lassen. Zu dem Thema Einstellungen der Kamera bei der Verwendung von Graufilter*, habe ich auch schon einen eigenen Artikel, hier.

 

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Heiz-Kraftwerk Speyer vor der Demontage

Das Heikraftwerk Speyer ist schon länger abgeschaltet. Mir war als Kind lange nicht bewusst das der Klotz gegenüber des Hallenbades ein Kraftwerk ist. Nun sind beide Bauten Geschichte,  das Hallenbad wurde schon durch die neue Judo-Sporthalle ersetzt, beim Heizkraftwerk wird demnächst angefangen die Anlagen zu demontieren, nichts ist für die Ewigkeit.
Die Stille ist das erste das auffällt, man neigt in der Stille zum Flüstern, um gleich darauf festzustellen wie bescheuert das ist.

Ein Stativ war unumgänglich, oder eben die ISO hoch reißen, aber wenn es nicht sein muss… Dieses mal blieb mein 17-55mm Zoom in der Tasche und ich habe ausschließlich mit der Festbrennweite Nikon 35 mm / F 1,8 fotografiert. Das zwang mich das Stativ mit der Kamera zu bewegen, die Bildausschnitte musste ich mir dadurch „erarbeiten“, ich konnte ja nicht einfach am Zoom-Ring drehen.  Das Manfrotto 055XPROB Stativ gab mir dafür genug Flexibilität für hohe und tief gelegene Objekte. Dabei war es nicht so einfach mit dem Stativ festen Stand zu finden, denn oft war der Untergrund nur ein Gitterrost. Auf die verschiedenen Ebenen kam man über schmale Treppen. Hier und da sah man schon das Kleinigkeiten fehlten, die Leichenfledderei hat schon begonnen.

 

Brezelfest, Dirndel Weltrekord und Festumzug in Speyer

Das Brezelfest in Speyer ist für die Wohlfühlstadt ein Großereignis. Bei diesem Volksfest ist der ganze Festplatz mit Fahrgeschäften und Gastronomie-Betrieben ausgefüllt. Um das ganze noch attraktiver zu gestalten wurde im letzten Jahr ein Weltrekord mit den meisten Dirndel-Trägerinnen aufgestellt. Dieses Jahr sollte es die längste Polonaise mit Dirndel-Trägerinnen sein. Die Domstadt rief und die Dirndeln kamen, der bestehende Weltrekord wurde gebrochen. Die Aufstellung zur Polonaise war vor dem Altpörtel. Ein lustiges Völkchen das sich einstimmte auf den bevorstehenden Erfolg. Am Ende waren es 2697 Trachtenträgerinnen und Träger. Gerade 33 Trachten mehr als 2013 bei der Faschingspolonaise in Nürnberg.

Sonntags gibt es immer vor dem Brezelfestumzug einen Brezelfestlauf, an dem viele Betriebe Teilnehmen. Dieses mal hat es immer mal wieder geregnet. Zum Glück war die VIP Tribüne für den Umzug frei und ich stand im trockenen zum fotografieren. Diese Idee hatten auch andere aber es war genug Platz. Zuerst hatte ich das Nikkor 17-55 drauf und dann das Nikkor 70-200 durch die kleine Blende konnte ich die Schärfe schön platzieren.

Der Umzug an sich war bis auf einige Highlights, der Umzug eben, wie die Jahre zuvor. Eine Tradition, ein Familien Erlebnis,  muss sein, gewisse Wagen wirken schon schwer wie aus einer anderen Zeit. Ich fand ihn nicht schlecht, aber eben auch nicht besonders prickelnd.

Wunderkind Mozart im Kinder- und Jugendtheater Speyer

Passend zum Mozartfest in Speyer, wird im Kinder- und Jugendtheater Speyer ein Theaterstück über das Wunderkind aufgeführt. Dabei erzählt der Kutscher (gespielt von Götz Valter), der Familie Mozart von den ersten Lebensjahren des Wolfgang Amadeus Mozart, welcher bereits als Dreijähriger selbstständig Klavier spielte und mit fünf sein erstes Stück komponierte. Mit sechs Jahren ging er gemeinsam mit Vater und Schwester auf seine große Konzertreise, die dreieinhalb Jahre dauern sollte. Als musikalisches „Wunderkind“ tourte Wolferl durch ganz Westeuropa, spielte vor dem Kaiserpaar in Wien und an den bedeutendsten Fürstenhöfen seiner Zeit. Musikalisch begleitet wurde das Stück durch Mitglieder der Deutschen Staatsphilharmonie. Beeindruckend fand ich die Leistungen des Leonard Holler an der Geige und am Klavier, er spielte den Jungen Mozart.

Fotografisch wie immer eine Herausforderung bei den Lichtverhältnissen im Theater.  Ich benutzte das 70-200. Die kleine Blende von 2.8 ist ein Segen bei schwachem Licht, bei einer großen Brennweite und 3-6 Meter Abstand kann das aber auch zu Problemen mit der Schärfentiefe führen. Zum Beispiel bei einer Brennweite von 150 mm (an DX) Blende 3.5 und einem Abstand von 4m  hat man eine Schärfentiefe von ca 9 cm. In diesem Fall ist es sogar so das die Schärfe eher zur Kamera hin verläuft, also wenn auf 4 m fokussiert wird, hat man eine Schärfe von 3,9-4 m. Da sind die Augen unscharf wenn die Nasenspitze anvisiert wird und sich der Protagonist leicht in die falsche Richtung bewegt. Bei Blende 2.8 sind es nur noch 7 cm… Ich hab das mal händisch ausgerechnet, es gibt aber auch nette Apps wie „SetMyCamera“ für das Iphone. Sehr interessant damit herum zu spielen, mit den verschiedenen Ergebnissen und dem Ausprobieren natürlich, bekommt man sehr schnell ein Gespür dafür welche Blende, Brennweite und Abstand zum Objekt ausreichend Schärfentiefe liefern. Am Anfang werden solche Hilfsmittel noch benötigt, später wird man immer öfter feststellen wie der innere Autopilot auf einmal solche Aufgaben wie von selbst übernimmt.

Wolfgang Amadeus MozartWolfgang Amadeus MozartWolfgang Amadeus MozartWolfgang Amadeus MozartWolfgang Amadeus MozartWolfgang Amadeus MozartWolfgang Amadeus Mozart