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Tethered Shooting mit der D750, wie geht das?

Meine Kenntnisse im Tethered Shooting, also dem Bedienen der Nikon D750* über ein Mobiles Gerät via Kabel oder Funkverbindung, waren vor dem Entschluss es auszuprobieren recht dünn, ich hatte es bisher nicht vermisst. Doch nun mit meinem neuen Canon Fotodrucker CP910* kam mir die Idee, Bilder direkt von der Kamera auf das Laptop zu übertragen und dann eben auszudrucken. Am besten sollte es über das eingebaute W-Lan der Kamera funktionieren. So war meine Wunschvorstellung. Tethered Shooting mit der D750, wie geht das? weiterlesen

Displayschutz für die Nikon D750

Die D750 ist nun meine dritte Nikon, die beiden vorangegangenen Kameras hatten alle einen mitgelieferten Displayschutz. Das fand ich ganz praktisch und der Schutz hat auch nicht gestört. Nach Jahren der Nutzung sieht man dem Kunststoffschutz deutlich an das er nötig ist, eine Menge Kratzer und Stöße hat das Teil wegstecken müssen. Aus diesem Grund war ich verwundert das nun bei der Nikon D750* darauf verzichtet wurde. Displayschutz für die Nikon D750 weiterlesen

Die neue Theater-Spielzeit, mit der D750 beim eingebildeten Kranken

Was war ich schon gespannt darauf die ersten Aufnahmen im Theater mit meiner neuen D750* zu fotografieren. Jetzt war es endlich soweit, die neue Spielzeit im Kinder- und Jugendtheater Speyer ging am Wochenende los. Das erste Stück am Sonntag war der eingebildete Kranke, dabei geht es um einen Mann der sich seine Krankheiten einbildet und von seiner Ärztin abgezockt wird, dazu ist die Ehefrau nicht mehr scharf auf Ihren Mann sondern nur noch auf das Erbe. Die neue Theater-Spielzeit, mit der D750 beim eingebildeten Kranken weiterlesen

Hochzeit im historischen Rathaus von Speyer

In Speyer geben sich viele Paare das Jawort, jedes Wochenende kommen die Heiratswilligen zu den schönen Heirats-Locations in meiner Heimatstadt. Die meisten Paare lassen sich im Trausaal des historischen Rathaus in Speyer trauen, der Saal schafft mit seiner Holzverkleidung eine schöne Atmosphäre für eine Hochzeit.  Am letzten Wochenende haben sich auch Denise und Uwe für dieses Ambiente entschieden. Hochzeit im historischen Rathaus von Speyer weiterlesen

Neues Equipment an Board, die D750

Ich gebe zu, die letzten Tage war es etwas ruhiger, hier auf dem Blog, das lag einfach daran das es viel zu tun gab. Zuerst war da ein Auftrag, für das Kindertheater fünf Premieren zu fotografieren, dann eine Hochzeit und ein Familien-Shooting, es ging Schlag auf Schlag.

Nikon D750
Nikon D750 mit Nikkor 24-120 1:4G VR

Gut etwas Zweit-Body in der Tasche zu haben

Vor der Hochzeit die ich zu fotografieren hatte, habe ich mir Gedanken über meine Kamera gemacht, die Nikon D7000* . Das gute Stück hat nun auch schon einige Auslösungen auf dem Buckel, funktioniert zwar einwandfrei aber wer verspricht mir das bei der Hochzeit nicht etwas kaputt geht? Bisher habe ich mir immer ein zweit Body ausgeliehen. Das ist aber auf Dauer nicht so prickelnd, zudem ist in mir die Entscheidung gereift, einen Schritt weiter zu gehen und mir eine Vollformat als Arbeitspferd zuzulegen und die D7000 als Zweit- und Ersatz-Body herzunehmen. Vollformat ist wegen der enormen Iso-Power einfach sehr interessant für mich, die technischen Grenzen bei meiner Theater- und Hochzeitsfotografie würden sich deutlich erweitern.

Stundenlange Recherche und Abwägen

In die engere Auswahl kam eigentlich nur die Nikon D750*, diese Kamera lag auf Anhieb gut in meinen Händen. Am Anfang hat mich das Klappdisplay abgeschreckt, habe ich nie vermisst. Bei der Suche im Netz gab es neben den Top Referenzen auch immer wieder negative Stimmen. Das Streulicht-Problem bei Gegenlicht wurde oft aufgeführt, vielen Fotografen ist dieses Problem gar nicht aufgefallen, da es nur bei bestimmten engen Bedingungen auftritt. Daneben kann die D750 „nur“ max 1/4000 sek und 1/200 sek Blitzsynchronisation.

Im Gegenzug hat diese Kamera einen Autofokus der weniger Licht benötigt und hohe ISO Werte sind absolut kein Problem. Wenn man nun schaut wo ich am häufigsten fotografiere, im knappen Licht, fallen die Verschlusszeit und die Blitzsynchronisation nicht wirklich ins Gewicht. Dazu hat Nikon das Streulicht-Problem behoben.  Beim Umstieg auf die D750 muss ich mich auch nicht großartig umgewöhnen da der Body von der Anordnung der Knöpfe fast identisch ist, praktisch! Was vielen auch noch fehlte ist der AF-ON Knopf auf der Rückseite, diese Funktion kann man aber auf eine Funktionstaste festlegen, wenn man das unbedingt braucht.

Nach dem Body, das Zubehör

Am Ende war die Bestellung geplant und es sollte nicht nur der Body werden. Mir fehlte noch ein Objektiv für den Brennweitenbereich von 24-70mm. Die D750 gibt es im Kit mit dem Nikon AF-S 24-120mm 1:4G ED VR* mit durchgehender 4’er Blende. Im Paket war das sehr verlockend, auch wenn das Objektiv nicht die besten Referenzen hatte. Der Schärfeabfall zu den Rändern, wurde  zum Beispiel oft aufgeführt. Grundsätzlich aber soll es ein wunderbares Reportageobjektiv sein. Also zugegriffen, einmal das Kit D750 mit 24-120mm Objektiv!

Was auch nicht fehlen durfte war der Nikon MB-D16 Multifunktions-Batteriehandgriff*, daran haben sich meine großen Hände so gewöhnt, das musste auch sein. Als dieser geliefert wurde, war ich von der Passgenauigkeit und Festigkeit der Verbindung mit der Kamera überrascht. Dennoch hätte ich für die enormen Kosten einen Griff aus, zumindest teilweise, Metall erwartet.

Nikon D750
Nikon D750

Erstes Testen der D750

Alle Bestellungen trafen noch vor der anstehenden Hochzeit ein und ich konnte Testen. Von den ersten Fotos war ich schon überzeugt. Die Schärfe sitzt einfach, der Autofokus in Verbindung mit dem Verwacklungsschutz im Objektiv machen ihre Arbeit auf den Punkt. Der Batteriegriff sitzt und gleicht das Gewicht des Objektives aus, ohne den Griff wäre die Kamera Kopflastig und dadurch schlechter zu greifen,vor allem im unteren Bereich.

Nikon D750
Nikon D750

Die runden Dinger sind Peak Design* Anker für den Kameragurt. An diesen Gurt habe ich mich schon dermaßen gewöhnt, ich will ihn auch an der D750 nicht missen.  Zack-Zack ist der Gurt gewechselt oder entfernt, geiles System.

Beim Objektiv ist mir im Weitwinkel zum Rand hin ein gewisser Schärfeabfall aufgefallen,  aber ich habe auch danach gesucht. Genauso ist im Weitwinkelbereich eine Vignettierung zu sehen, die kann man nicht wegdiskutieren. Das ist aber alles zu verkraften, dafür ist es eben ein Zoom, man ist flexibel und es werden viele Situationen abgedeckt. Wenn mehr Zeit vorhanden ist und Dinge vorhersehbarer, schraubt man eben eine Festbrennweite drauf. Der Kit Preis ist in Ordnung, dummerweise ist diese Zusammenstellung D750 und Nikkor 24-120 VR im Moment bei vielen Händlern vergriffen. Kein Wunder es werden im Vergleich zum Einzelpreis satte drei Lappen weniger verlangt, das macht das ganze sehr Interessant.

Nikon D750
Nikon D750

Hier Bilder von der Hochzeit bei der ich zum ersten mal die neue Kamera eingesetzt habe, dazu gibt es auch eine kleine Geschichte die ich in einem anderen Artikel erzählen werde.

RobertsRoberts

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Test und Vergleich von Blitz-Funkauslöser Yongnuo YN-622N

Es gibt Momente da will ich entfesselt Blitzen, dafür habe ich mir von Pixel „Rook“ Profi Funkauslöser besorgt. Aber irgendwie bin ich mit den Dingern nie warm geworden. Zuerst dachte ich es liegt an mir. Aber mit immer den gleichen Einstellungen kamen doch unterschiedliche Ergebnisse raus. Ich schob es auf die Akkus, ich bildete mir immer ein das diese bestimmt nicht richtig geladen waren. Ich verzweifelte oft und habe den Fehler bei meinen Einstellungen gesucht. Meistens hat der Blitz zu spät ausgelöst oder gar nicht. Dazu kam es vor das der Blitz nicht aus dem Standby aufgewacht ist. Das war immer spannend wenn mitten im Shooting mal wieder der Blitz aufgeweckt werden musste. Ich habe mich immer so „durchgewurschtelt“ und wenn es gar nicht ging dann habe ich mein 10m TTL Flash Kabel ausgepackt, da hat alles funktioniert wie ich es von den Einstellungen her erwartet habe. Mit dieser mehrfachen guten Erfahrung mit dem Kabel verfestigte sich bei mir die Meinung das der Fehler bei den Pixel-Rook Funkauslösern liegen musste. Nach einer weiteren Enttäuschung bei einem Shooting hatte ich genug.

Toletec Standbesucher Shooting
Sponsor Shooting auf der Convention X-Treme

Also wieder auf die Suche nach Funkauslösern gemacht, das kann doch nicht so schwer sein! Ich bin fündig geworden und zwar bei Yongnuo, ich bestellte die YN-622N und zwar im Set. Einmal den 622N TX mit Display und zweimal die Transciever ohne Display. Wobei die beiden Transciever ebenfalls als Sender und Empfänger benutzt werden können, nur eben ohne Display.

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Toletec Shooting bei der Convention X-Treme

Beim ersten Testen, hab ich sofort gedacht: „Wie geil ist das denn!?“ Die Blitze lassen sich über die Funkauslöser bzw. über die Kamera komplett einstellen. Am Display lässt sich der Modus des Blitzes einfach auswählen. Da ich noch einen SB-800 habe und die Bedienung einfach Mist ist, bin ich mit den neuen Möglichkeiten super zufrieden. Kein Gefummel mehr am Blitz, alles aus der Ferne einstellbar! Auch das erwachen aus dem Standby funktioniert wie es soll! Um den Blitz aus der ferne einstellen zu können muss dieser allerdings TTL fähig sein, also der rein Manuelle Blitz von Yongnuo der YN-560 II, löst nur aus.

Keine Frage die Yongnuo Auslöser sind etwas größer. Es werden AA Mignon eingelegt. Dafür hat man ein AF-Licht das sehr gut funktioniert. Der erste richtige Einsatz war bei der Convention X-Treme, einer Lan-Party bei der ich Sponsoren Bilder fotografiert habe. Nach dem einstellen und Probeschüssen, hatte ich schon ein sehr sicheres Gefühl und ich wurde den ganzen Abend und bis spät in die Nacht nicht enttäuscht. Der Blitz hat immer ausgelöst, ich konnte mich darauf verlassen und darauf kommt es an. Die Akkus hatten auch nach fünf Stunden noch nicht schlapp gemacht.

Keine Frage diese Yongnuo 622N sind ihr Geld auf alle Fälle Wert! In Kombination mit dem 622N TX (Mit Display) Einfach ein Vergnügen! Die eingestellte Blitzleistung wird im Manuellen Modus im Display angezeigt und lässt sich einfach erhöhen oder verringern, bei allen Blitzen in den verschiedenen Gruppen. Was man wissen muss der TX hat keinen extra Blitzschuh, bedeutet man kann keinen Blitz mehr auf die Kamera stecken, für manche ist das ein Kriterium, für mich nicht. Wenn ich das jemals brauchen sollte dann kann ich einen Transciever als Sender verwenden, die haben einen weiteren Blitzschuh.

Die Pixel-Rook fliegen auf jeden Fall in die Tonne!

Euer Lichtfreibeuter

(Links sind Amazon Affiliate)

Toletec Shooting auf der Convention X-Treme

Ich war schon vor zwei Jahren auf der siebzehnten Convention X-Treme und nun zwei Jahre später hier in der Wagbachhalle. Die Sporthalle macht einen sehr guten Eindruck, es ist ausreichend Platz für alles.Toletec Standbesucher Shooting

Toletec der Hauptsponsor der Convention-X-Treme hat seinen Stand im Foyer aufgebaut und alles in den Farben Schwarz-Rot gehalten wie die Farben der Hauptmarke der PC-Schmiede. Als ich bei der Halle ankam war das Team um Tobias Lehr gerade fertig mit dem Aufbau und ich konnte den Stand mit den Rechnern ablichten. Um 18 Uhr war Einlass und eine nicht enden wollende Karavane aus Pc-tragenden Gamern marschierte in die Halle.Toletec Standbesucher ShootingToletec Standbesucher Shooting

Mit jedem aufgebauten System schien die Halle wärmer zu werden, bei der Eröffnung war es dann richtig warm und kuschelig. Aber bis dahin war noch Zeit und Tobias sprach die Besucher seines Stands an ob sie bereit wären T-Shirts und Polos seiner Marken anzuziehen und sich von mir fotografieren zu lassen. Das hat wunderbar funktioniert ich hatte ausreichend zu tun auf der Convention X-Treme 2015.

 

Rahmen gesucht und Fotokurs gefunden

In letzter Zeit habe ich im Netz nach Bilderrahmen gestöbert, es wird auch langsam eng, denn ich brauche doch einige Rahmen. Hat man dann einen Händler gefunden, sind zu wenige im Lager. Die Preisunterschiede sind auch enorm.  Da die Rahmen schon ein größerer Posten auf der Ausgaben Seite sind, fand ich die Händler mit Staffelpreisen am sympatischsten. Ich war schon dabei Frust anzustauen, da bin ich bei einem Bilderrahmen-Händler überrascht worden.

Einen informativen Fotokurs, der sich an Anfänger in der Fotografie richtet, hätte ich nicht erwartet. Dieser Kurs vermittelt in elf Lektionen wichtiges Grundwissen.  Es geht von der Bildgestaltung über die Belichtung zu den Objektiven, es wird die Portrait- Landschafts- und Makrofotografie angeschnitten, um nur mal ein paar Lektionen zu nennen. Wer vom knipsen zur Fotografie kommen will, ist im Fotokurs von rahmenversand.com genau richtig, hier gibt es Grundlagen kostenlos. Eine Kurzfassung kann man sich sogar als PDF herunterladen. Die Idee dahinter sticht natürlich auch direkt ins Auge, wer Rahmen für Fotos verkaufen will, braucht Leute die Fotos produzieren bei denen es sich lohnt, das sie in einem passenden Rahmen an die Wand kommen. Somit gewinnt jeder etwas.

Nebenbei hatte der Rahmenversand mit seinen Staffelpreisen das günstigste Angebot für meine Menge. Wenn jetzt noch die Lieferzeit stimmt, bin ich zufrieden.