Schnelle SD-Karten braucht die DSLR-Kamera

Als ich mir meine Kamera zugelegt habe, dacht ich mir, kaufst gleich paar schnelle und große SD-Karten. Es wurden 32 GB SD-Karten von Sandisk und zwar Ultra’s mit 30 MB/s. Das hat auch funktioniert, eine Zeit lang, dann sind mir gewisse Dinge aufgefallen. Im normalen Alltag funktioniert das alles soweit unauffällig. Doch bei Konzerten wenn man schnell zwei drei Bilder hintereinander schießt, den Finger kurz absetzt und dann weiter machen will, dann ging öfter mal nix. Das kostet Zeit und Augenblicke die dann vorbei sind. Der Schreibvorgang blockiert die Kamera und dauerte zu lange. Eine kurze Recherche bringt an den Tag das es nur 30 MB/s beim lesen sind, beim schreiben sieht die Sache ganz anders aus. Es waren im Mittel 15 MB/s das ist relativ wenig, wenn man bedenkt das ein Raw mit 16MP ca. 17-20 MB groß ist. Bedeutet das der Auslöser mehr als eine Sekunde gesperrt ist (wenn der Kamera interne Speicher voll ist), solange geschrieben wird. Das macht bei sechs Bildern im Puffer über sechs Sekunden warten. Manch einer wird jetzt denken, das hätte man auch früher nachlesen können! Stimmt, aber auf der Sandisk Website wird bei den Technischen Details nur darauf hingewiesen das die Schreibgeschwindigkeit geringer ist als die Lesegeschwindgkeit, das wars.

Erst ab den SanDisk Extreme Plus SD-Karten wird die Schreibgeschwindigkeit angegeben. Also der Marke Sandisk treu geblieben und ein paar Extreme Plus Karten geordert, die sollen 80 MB/s lesen und maximal 60 MB/s schreiben. Die Leistung hat sich merklich verbessert. Der Zwischenspeicher kann scheinbar schneller geleert werden. Allerdings müssten so 2-3 Bilder in der Sekunde geschrieben werden, bei Dauerfeuer dauert es aber länger. Da habe ich wohl die Rechnung ohne die Kamera gemacht, nach Recherche bei Google fand ich eine Seite die angibt das die D7000 ca. 26MB/s schreiben kann. Generell fällt es mir nun nicht mehr auf das der Auslöser blockiert ist wegen dem Schreibvorgang, es ist flüssiger. Eine Karte die 30MB/s schafft hätte für die D7000 aber gereicht.

Wer sich eine DSLR zulegt, sollte gleich schnelle Karten mit einplanen. Sonst kauft man zweimal. Ich hatte mir vier Ultras gekauft, die waren seinerzeit auch nicht so günstig, zwei Karten kommen in die Kamera und dann noch zwei als Backup. Das gleiche Spiel jetzt für die Extreme Plus. Außerdem sollte man auch nachlesen wie viel MB die Kamera in der Sekunde packt. Das müssen die SD-Karten mindestens schaffen. Lernen aus Erfahrung ist der schmerzhafteste Weg.

Euer Lichtfreibeuter

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