Schlagwort-Archive: Langzeitbelichtung

Feuerwerk Langzeitbelichtung beim Internationalen Wettbewerb in Blanes

Wie angekündigt mein Bilder-Feuerwerk vom Internationalen Feuerwerkswettbewerb in Blanes. Eine Stadt an der Costa Brava der spanischen / Katalanischen Mittelmeerküste.  Vor mehr als einem Jahrzehnt war ich schon einmal in der glücklichen Lage mir dieses Feuerspektakel anzusehen und nun wollte ich einige schöne Langzeitbelichtungen davon auf den Chip der Nikon D750* bannen. Feuerwerk Langzeitbelichtung beim Internationalen Wettbewerb in Blanes weiterlesen

Sonnenuntergang Spiegelungen am See

Es gibt Tage im Winter, da scheint auch mal Sonne und ich freue mich dann die ganze Zeit über auf den Sonnenuntergang. Irgendwie verrückt, aber in solchen fällen mache ich mir tagsüber nur Gedanken darüber wo ich diesen Sonnenuntergang am besten einfangen kann. Langzeitbelichtungen sehen mit Wasser immer interessant aus, das noch garniert mit Spiegelungen und den Farben des Sonnenuntergangs, perfekt! Sonnenuntergang Spiegelungen am See weiterlesen

Frankfurt Photowalk Langzeitbelichtungen bei Regen

Manchmal hat man das, da fährt man unter der Woche einfach so nach Frankfurt. Die Stadt am Main sollte bei einem Photowalk erkundet werden. Zuerst kündigten sich viele an die mit gehen wollten, zum Schluss waren wir zu dritt. Denke das Wetter hat vielen nicht gepasst, denn es hat pünktlich zu unserem eintreffen angefangen zu regnen. Alles Weicheier, bin doch nicht aus Zucker! Frankfurt Photowalk Langzeitbelichtungen bei Regen weiterlesen

Jahreszeit der Langzeitbelichtungen

Die Tage werden kürzer und schließlich fängt die „blaue Stunde“ schon um halb fünf mit dem Sonnenuntergang an. Da wird die Zeit knapp mit natürlichem Licht, doch auch in der dunklen Jahreszeit zieht es mich nach draußen, wenn die Luft kalt und klar ist und der Himmel einem beim Sonnenuntergang beeindruckende Farbenspiele liefert. Die perfekte Zeit für Langzeitbelichtungen! Jahreszeit der Langzeitbelichtungen weiterlesen

Einsatz eines Graufilter beim Sonnenuntergang

Mir kam in den Sinn den Speyerer Dom beim Sonnenuntergang von der Badischen Rheinseite aus, zu fotografieren. Ich habe mir so eine Art Scherenschnitt-Bild vorgestellt, mit der Silhouette des Domes. Dazu sollte der Graufilter ND 3 die Wolken und das Wasser durch die nötige Langzeitbelichtung „soften“. Viel mehr Extras hatte ich gar nicht dabei. Mein Stativ, Filter ,Nikkor 17-55mm* und natürlich den Fernauslöser. Als ich am Wasser ankam habe ich mich erst einmal von Kopf bis Fuß mit Anti Stechmückenspray* eingesprüht, die fliegenden Blutsauger waren zahlreich vertreten und flogen am liebsten vor der Sonnenblende des Objektives.

Ich habe bei den Bildern verschieden lange Belichtungszeiten ausprobiert um die Wirkung des Filters auf die Wolken und das Wasser zu sehen.  Die längste Belichtungszeit war über vier Minuten, leider wurde das Wasser des Rheins nicht „spiegelglatt“. Aber die unruhigen, ablenkenden Wellen waren verschwunden.  Die Belichtungszeit habe ich mir von einem App ausrechnen lassen. Zu dem Thema Einstellungen der Kamera bei der Verwendung von Graufilter*, habe ich auch schon einen eigenen Artikel, hier.

 

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Heiz-Kraftwerk Speyer vor der Demontage

Das Heikraftwerk Speyer ist schon länger abgeschaltet. Mir war als Kind lange nicht bewusst das der Klotz gegenüber des Hallenbades ein Kraftwerk ist. Nun sind beide Bauten Geschichte,  das Hallenbad wurde schon durch die neue Judo-Sporthalle ersetzt, beim Heizkraftwerk wird demnächst angefangen die Anlagen zu demontieren, nichts ist für die Ewigkeit.
Die Stille ist das erste das auffällt, man neigt in der Stille zum Flüstern, um gleich darauf festzustellen wie bescheuert das ist.

Ein Stativ war unumgänglich, oder eben die ISO hoch reißen, aber wenn es nicht sein muss… Dieses mal blieb mein 17-55mm Zoom in der Tasche und ich habe ausschließlich mit der Festbrennweite Nikon 35 mm / F 1,8 fotografiert. Das zwang mich das Stativ mit der Kamera zu bewegen, die Bildausschnitte musste ich mir dadurch „erarbeiten“, ich konnte ja nicht einfach am Zoom-Ring drehen.  Das Manfrotto 055XPROB Stativ gab mir dafür genug Flexibilität für hohe und tief gelegene Objekte. Dabei war es nicht so einfach mit dem Stativ festen Stand zu finden, denn oft war der Untergrund nur ein Gitterrost. Auf die verschiedenen Ebenen kam man über schmale Treppen. Hier und da sah man schon das Kleinigkeiten fehlten, die Leichenfledderei hat schon begonnen.

 

Mit Graufilter / Neutraldichtefilter am Meer

Kurz bevor es Richtung Spanien ging kamen die Graufilter bei mir an. Ohne viel Erfahrung mit den Dingern ging es an unseren Woogbach. Dieser hat nach der Renaturierung ein paar minimale Stromschnellen. Nach den ersten Fotos und guten Ergebnissen, war ich beruhigt. Die Filter funktionierten wunderbar. Mit Graufilter / Neutraldichtefilter am Meer weiterlesen

Hand-Feuerwerk

Letzte Woche habe ich mir auf der Suche nach Inspiration, sehr viele Bilder auf Flickr angesehen. Dabei ist mir eine Langzeitbelichtung eines zündenden Gasfeuerzeugs aufgefallen. Das war genau die Eingabe die ich gebraucht habe. Das wollte ich auch probieren. Den Aufbau machte ich mit schwarzem Fotokarton als Hintergrund, das Feuerzeug spannte ich in einen kleinen, am Tisch befestigten Schraubstock. Die Kamera aufs Stativ davor. Zuerst in totaler Dunkelheit, das war aber nicht so der Brüller. Zu schwarz, außerdem sah man meinen angeleuchteten Finger als Geisterbild. Dann versuchte ich mit einer Taschenlampe nach dem Zünden den Hintergrund aufzuhellen. Das hat funktioniert, war aber noch nicht perfekt, den Geisterfinger sah man immer noch. Die Belichtungszeit war zweieinhalb Sekunden. Die habe ich dann mal auf zehn Sekunden bei f5 gestellt und holte meinen Blitz und stellte den auf 1/128 ein. Also auslösen, zünden und dann einmal den Hintergrund und einmal das Feuerzeug anblitzen. Hat funktioniert sah sofort richtig gut aus, der Geisterfinger, war aber noch da. Irgendwie uncool. Da viel mir ein das ich noch ein paar schwarze dünne Handschuhe habe, die angezogen und siehe da, keine hellen Finger mehr im Bild! Wenn man bedenkt das ich zuerst Photoshop bemühen wollte, gefällt es mir so umso besser. Nachbearbeitet wurde es nur in lightroom, sprich etwas Sättigung raus und Belichtung feinjustiert, eine Vignette hinzugefügt, das wars. Grundsätzlich war ich von den Bildern überrascht, hätte nicht gedacht das so ein Feuerzeug so fetzt. Das sieht man gar nicht vollständig mit bloßem Auge, beim hinein Zoomen beim Original, kann man feinste klein verästelte Strukturen der Funken erkennen. Bis die Flamme gerade beim entstehen war und schöne Zündfunken hatte, brauchte ich einige Versuche, das sah man hinterher auch an den Handschuhen und am Zündfinger.

 

Langzeit Speyer Fotobuch

Die Langzeitbilder von Speyer haben sich zu einem richtigen Projekt ausgewachsen, da ich auf die veröffentlichten Bilder in diesem Blog und auf Facebook immer eine sehr positive Rückmeldung bekam habe ich mich entschlossen ein Fotobuch zu erstellen und zu veröffentlichen. Somit kann sich jeder der Interesse hat, ein Stück Speyer nach Hause holen. Insgesamt sind 41 Fotografien von Orten und Plätzen in Speyer in dem Buch zu finden. Auf vielen Bildern habe ich bewusst die Lichter der vorbei fahrenden Fahrzeuge eingebunden, um den Bildern Leben einzuhauchen. Auch habe ich mich nicht nur auf die Sehenswürdigkeiten beschränkt, es sind auch ganz gewöhnliche Orte aus meiner Sicht zu sehen, zum Beispiel Industriegebäude und der Flughafen, Orte die in der Nacht und beleuchtet ihren ganz eigenen Reiz entwickeln.
Das ganze habe ich bei Blurb hochgeladen, bei diesem Buchservice kann man aus Lightroom heraus seine Bücher erstellen. Ich mag die Blurb-Bücher, weil sie in der Hand liegen, wie ein wertiger Bildband.

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Langzeit Speyer by Lichtfreibeuter Oliver Franck |

Speyer im Dunkeln zum Dritten

Der goldene Oktober hat sich nochmal von seiner besten Seite gezeigt und einen herrlichen Abendhimmel gezaubert. Die Mission sollte sein, die Herbstmesse ins rechte Licht zu rücken, doch nach der Ankunft wollte sich die Motivglocke nicht melden. Es fehlte einfach ein Riesenrad oder Kettenkarusell. Nach anfänglicher Euphorie sah alles irgendwie mehr und mehr „unspannend“ und langweilig aus. Der Entschluss hoch zum Domplatz zu laufen kam relativ schnell, zumal das schöne Licht auch an diesem Abend nicht ewig leuchten würde. Zuerst ein paar Aufnahmen vom Dom und Domplatz mit den Lichtzeichnungen der vorbei fahrenden Autos und dann quer über den Platz gelaufen Richtung Domhof. Als ich meinen Blick die Maximilianstraße hoch lenkte ergab sich mir ein super Bild. Der Altpörtel mit einer genialen Dämmerung im Hintergrund. Das alles ohne störenden Baukran oder dergleichen! Ich machte mehrere Aufnahmen mit dem Gefühl, das sich der Abend schon allein wegen diesem Motiv gelohnt hat. Danach noch die Hausbrauerei Domhof mit der blau angestrahlten Fassade und dann ab nach Hause. Alle Aufnahmen wurden mit dem Nikkor 17-55 2.8 abgelichtet, das ganze auf einem Stativ (das wahrscheinlich älter ist wie ich und auch fast so schwer).