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Klein, kleiner, NANOtheater die Theaterguerilla

Wenn etwas zu Ende geht dann ist das immer auch eine Chance, das Neue wartet hinter jeder Ecke. Eben habe ich noch die Proben vom Junges Spiel Theater im Pfalzbau Ludwigshafen  fotografiert, kurz danach wird der Intendant gewechselt und alles ist anders. Zuerst dachte ich schade drum, die Truppe war echt gut, aber Tot gesagte Leben länger. Das junge Ensemble, zusammen mit Eva Adorjan und Constanze Wohninsland blieben beieinander und gingen in den „Untergrund“. Es wurde ein Verein gegründet der sich Guerilla Taktiken auf die Fahnen schreibt. 2015 wurde das Geburtsjahr des NANOtheater, die Theaterguerilla. Klein, kleiner, NANOtheater die Theaterguerilla weiterlesen

Asyl, ein Spiel des Überlebens

Am letzten Sonntag war die Abschlussvorstellung des Theaterstückes „Asyl“ im Kinder- und Jugendtheater Speyer. Es war wie eine Game-Show, die Verlierer bekamen Überlebenspunkte abgezogen, die Gewinner bekamen Asyl. Asyl, ein Spiel des Überlebens weiterlesen

Mit der Zeitmaschine zurück in die Zukunft

Ich bekam eine Anfrage zu einem Shooting in Historischen Kleidern. Bis dahin habe ich nicht viel gewusst über die Scene und die Bezeichnung „Reenactment“. Nach ein paar Suchanfragen habe ich dazugelernt, es geht dabei um die möglichst Authentische Nachstellung von historischen Ereignissen. Ein, für mich auf jeden Fall Interessantes, Thema!

Das eigentliche Shooting konnte leider noch nicht stattfinden aber Angela hat als Mitglied im Team für KA300, dem Karlsruher Stadtgeburtstag, auch genug zu tun. Da hat es mich umso mehr gefreut als ich gelesen habe, das zum Geburtstag in der Linie 1 von Durlach-Schloßplatz bis zu Karlsruhe-Marktplatz, eine Aufführung in Historischen Kostümen geben würde an der Angela, als hochwohlgeborene Gemahlin Markgräfin Magdalena Wilhelmine teilnimmt.Karls Tram

Also auf nach Durlach, lass ich mir nicht entgehen! Ich bin relativ früh los, der Verkehr um Karlruhe war der Wahnsinn. Angekommen hatte ich gerade noch Zeit gemütlich einen Kaffee zu genießen, da kamen aus der Zeitmaschine, Magdalena Wilhelmine, Karl III. Wilhelm von Baden-Durlach, Hofkapellmeister Johann Melchior Molter und dem Hofmarschall Albrecht Adolf Freiherr Schott von Schottenstein. Geniale Sache, sofort blieben die Menschen stehen und zückten ihre Smartphones um die seltsamen Gestalten im Bild festzuhalten.Karls Tram

Der Hofmarschall kündigte die Hochwohlgeborenen an und diese Schritten zur Haltestelle. Dabei wurde sich über die Kinderdroschken und über Fahrräder gewundert. Nach dem einsteigen in die Linie 1 ging das Schauspiel so richtig los, es wurde das Bahnfahrende Publikum hier und da eingespannt, zum tanzen, zum „Vivat“ rufen und zum singen des „Badnerlied“.  Ich als Pfälzer, glaube zumindest, das es dieses Lied war.Karls Tram

Karls Tram
Karl III. Wilhelm von Baden-Durlach
Karls Tram
Markgräfin Magdalena Wilhelmine

Nach der Ankunft am Marktplatz bin ich erst einmal durch die Stadt geschlendert. Der Schloßgarten war leider wegen den Vorbereitungen für weitere Events gesperrt. Der Blick auf den Pavillon über den so viel berichtet wurde, blieb mir also an dem Tage verwehrt. Das „Verwurzelte Haus“ das später an einem Baustellenkran hängen sollte wurde gerade als ich vorbei kam, noch ein wenig mit Farbe getuned.

Karls Tram
Markgräfin Magdalena Wilhelmine

Nach meinem Spaziergang ging es wieder zur Linie 1 um dem Schauspiel noch einmal auf der Rückfahrt beizuwohnen, denn es wurde mehr als einmal aufgeführt. Beim Umsteigen der hochwohlgeborenen Gesellschaft war etwas Zeit um sich zu unterhalten und um aus der Rolle zu fallen.  Dazu wurde sich etwas aus dem Sichtfeld des gemeinen Volkes bewegt um etwas Ruhe zu haben. Hat auch fast funktioniert.

Karls Tram
Hofmarschall Albrecht Adolf Freiherr Schott von Schottenstein

 

Alles in allem eine super Idee, die auch weiter entfernt wohnende angezogen hat. So mancher konnte sich dem Schauspiel nicht entreisen und ist öfter gefahren.

Euer Lichtfreibeuter

Karls Tram
Hofkapellmeister Johann Melchior Molter

Kurztrip in den Norden, Hamburg

Rickmer Rickmers
Rickmer Rickmers

Nach dem Besuch im Serengeti Park ging es Abends auf die Autobahn Richtung Hamburg. Es lief diesmal alles Problemlos, ohne einen Stau und wir erreichten unseren Campingplatz pünktlich. Am nächsten Morgen ging es zur U-Bahn, ich liebe die U-Bahn, ratz-fatz ist man mitten drin in Hamburg! Zuerst an die Landungsbrücken, denn ich war noch nicht auf der „Rickmer Rickmers“. Nach meinem ersten Segeltörn mit Markus vom Get on Board Blog ist das Museums-Segelschiff nun aber um einiges interessanter und beeindruckender!Rickmer Rickmers

Ich hatte nur mein Nikkor 17-55mm f2,8* dabei, das ist zwar relativ groß aber der Weitwinkel ist in der Stadt einfach sehr gut zu gebrauchen. Es ist ein Lernprozess einfach mal weniger mitnehmen und sich mehr Gedanken um das Bild machen als um das Objektiv. Es ist schon schwer genug Sehenswürdigkeiten so zu fotografieren wie man sie selbst noch nicht gesehen hat. Denn ich wette das schon alle Perspektiven der „Rickmer Rickmers“ abgelichtet worden sind.

Rickmer Rickmers
Rickmer Rickmers
Blockhaus
Blockhaus

Dann ging es auf den Michel, es war Hölle viel los, bei unserem letzten Besuch in Hamburg standen wir als einzige oben auf der Plattform des Turms. Aber heute gab es zu alle dem noch eine Hochzeitsgesellschaft die oben Fotos machen wollte. Coole Idee aber irgendwie falscher Zeitpunkt… Von da oben sahen manche Häuser aus, wie hingeworfene Spielzeug-Blöcke.

Zwillingstürme

Ich ließ mich zu einer Stadtrundfahrt überreden, mit so einem „Hop on Hop off“ Bus. Das blöde ist wenn keiner aussteigt, Du aber rein willst, da stehst schon mal und wartest eben auf den nächsten Bus in dem noch ein paar Plätze frei sind. Dafür kommt man an Ecken die man so nicht angelaufen wäre.Wie schon beschrieben die Stadt ist Touristen mäßig aus allen Nähten geplatzt. Rathausplatz und die Treppen an der Binnenalster konnte man nur noch erahnen. Ich nehme mich da nicht aus, ich war auch einer von den vielen. 150_1478.jpg

Ich hätte zu gern noch mehr Aufnahmen gemacht, wenn man aber mit einem sechs jährigen Kind unterwegs ist, sind so einem Tagesausflug Grenzen gesetzt. Da wird noch der ein oder andere fotografische Kurztrip nach Hamburg folgen.

Euer Lichtfreibeuter

  * Das ist ein Affiliate-Link zu Amazon. Wenn Ihr darüber etwas bestellt, erhält Lichtfreibeuter eine kleine Provision, Ihr bezahlt aber keinen Cent mehr.

 

Ich mach den schwarzen Gürtel und werde Weltmeister!

Meine Tochter geht nun fast ein Jahr in den Judo Verein. Sie ist ganz bei der Sache und wenn es Bundesliga Kämpfe in Speyer gibt, müssen wir da hin. Das ist für meine kleine einfach klar, da gibt es nix dran zu rütteln. Gleich morgens wird das Vereins T-Shirt angezogen und den ganzen Tag nachgefragt wenn es denn endlich losgeht. Wenn ich ehrlich bin hätte ich mir bei dem schönen Wetter etwas besseres vorstellen können, als in einer aufgehitzten Halle den Hintern Platt zu drücken, aber keine Chance ich musste mit!

Judo Sport Bundesliga 2015
Johanna Müller, Emily Dotzler

Damit wir wenigstens vernünftige Plätze zum fotografieren  hatten waren wir auch früh genug beim Judomaxx in Speyer.  Ich habe mich für die untere zweite Reihe entschieden und mein 70-200 F2.8 auf die Kamera geschnallt. Natürlich kam Gegenlicht durch die Fenster mir gegenüber, Mist! Doch später wurden zum Glück die Rollos heruntergelassen, Glück gehabt sonst wäre es schwerer geworden.

Judo Sport Bundesliga 2015
Felix Korthals, Andreas Benkert

Zuerst kamen die Männer dran, dann die Frauen, es gab Hin- und Rück- Runde an einem Tag. Ich versuchte von jedem Kampf ein paar Bilder einzufangen. Das ist nicht immer einfach, manche sind echt schnell vorbei! Meine Tochter war voll bei der Sache, nach der Hinrunde aber wurde es Ihr doch genug, es war für sie schon ein langer Tag und der forderte nun seinen Tribut. Im Auto haben wir noch einmal über die Erlebnisse in der Halle gesprochen, da kommt sehr Selbstbewusst aus dem Kindersitz „zuerst mach ich den schwarzen Gürtel und dann werde ich Weltmeister!“

So denn, da werde ich mir noch ne Menge Kämpfe ansehen müssen und irgendwann auch die Regeln verstanden haben. Die Speyerer Männer haben 2 zu 12 (gewonnen zu verloren) und die Frauen 10 zu 3 gekämpft, also bei den Männern ist noch reichlich Luft nach oben.

Euer Lichtfreibeuter

 

Letzter Tag auf See beim Kroatien Segeltörn 2014

Der letzte Tag auf See bricht an! An diesem, letzten Tag, wurde ein Kurs gewählt auf dem wir vor dem Wind segeln. Um den Wind optimal einzufangen wurde das Genua Segel ausgebaumt um mit Schmetterlingssegel-Stellung zu fahren. Hört sich jetzt komplizierter an als es ist, im Grunde wird ein Segel auf jeder Seite ausgestellt um soviel Wind wie möglich einzufangen.
Die Segel und der Mastbaum für das Genua wurden in der Veruda-Bucht Vorbereitet. Um das zu Dokumentieren habe ich das Nikon DX 10,5/2,8 FISHEYE draufgeschraubt, da hatte ich einfach Bock drauf!

Es gibt auch einen kurzen kurzweiligen Film des Törns, Zusammenschnitten von Markus dem Skipper der den Get on Board Blog am Start hat. Schöne Sache und macht Lust auf Meer mehr!

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Dann ging es raus, die Stimmung war wie immer gut! Es hatte doch schon gute Wellen als wir aus der bucht kamen. Der Wind kam mit 10-18 Knoten, Fahrt machten wir 6-8 Knoten. Interessanterweise waren die Wellen ein wenig schneller als wir und rollten von hinten durch. VerudaSail and sunny daySchmetterlings Stellung

Es lief gut und wir hatten Zeit die Seele baumeln zu lassen. Etwas Wehmut lag in der Luft, der letzte Tag. Eine sehr schöne Woche liegt hinter uns!

Schmetterlings StellungVorwärts

Markus und Christian schauten auf die Küste und ich nutzte die Gelegenheit sie dabei abzulichten. Die Person im Vordergrund unscharf der rest des Bildes scharf in Blickrichtung. Das verleiht dem ganzen Bild Tiefe.LeuchtturmLeuchtturm im BlickLeuchtturm im BlickAusblick

Im Hafen von Vrsar war ein Platz vorne am Steg für uns reserviert. Nur noch tanken und anlegen. Dann ist meine erste Woche auf einem Segelschiff auch schon wieder vorüber…

Vrsar

Das letzte Bild der Reise an die Kroatische Adria Küste, die Mannschaft!Mannschaft

So das war es! In der Nacht ging es zurück nach Deutschland.

Euer Lichtfreibeuter

Links zu Amazon wie immer Affiliate Links.

Höllennacht in der Bucht von Artatore und das schöne Cres

Wir hatten keine Wahl, wir konnten nicht in eine andere Bucht, es war zu spät. Die Vorahnung das eine falsche Entscheidung getroffen wurde lag in der Luft. Noch waren die Wellen und die Bewegung des Schiffes auszuhalten, es sollte schlimmer werden. Der Tag hat uns gefordert, wir gingen nach dem Essen müde ins Bett, doch an einen ruhigen Schlaf war nicht zu denken. Es wurde ein Halbschlaf, ein Dösen in  kleinen Dosen. Das ganze folgte einem Rhythmus, das war das eigentlich furchtbare daran. Auf eine Hammerwelle folgte eine Stille, immer wenn man gerade dachte es ist ruhiger geworden, hat es langsam wieder angefangen zu schaukeln. Das Schaukeln wurde immer schlimmer bis zur nächsten Breitseite. Die große Welle drückte das Schiff aus dem Wind und dann wanderte es wieder in den Wind für die nächste Abreibung. Eine Kombination von rollenden und stampfenden Schiffsbewegungen, Hölle. Jeder Blick auf die Uhr war eine Enttäuschung, noch so viele Stunden bis zum Sonnenaufgang. Dazu die Gedanken was passiert wenn sich der Anker losreißt, im nachhinein eine übertrieben Angst, das Ding war Bombenfest. Dann war es soweit, aufstehen, die Erlösung! Kaffee aufbrühen, Frühstück und fertig machen zum auslaufen! Raus aus der Horrorbucht!140_4959.jpg140_4931.jpg140_4929.jpg

Als wir endlich die Bucht verlassen haben, war soviel Action auf dem Meer das wir unsere Westen Sicherheitshalber anlegten. Es ging richtig die Post ab, so wollte ich es haben und alles war besser wie die vergangene Nacht. Die Stimmung war gut! Auf nach Cres auf der Insel Cres, eine wirklich schöne Stadt! Der Marinero am Hafen hat uns nicht kommen sehen und so haben wir uns, den für uns besten Platz ausgesucht. Das Bugstrahlruder war ja defekt. Nach dem anlegen und dem leichten Unmut des nun anwesenden Marineros war Hafenkino und ein Bier der „Anleger“ angesagt. Eigenlob stinkt ja bekanntlich, aber die anderen Schiffe die nach und nach einliefen, haben Grottenschlecht angelegt. Das machte uns schon ein wenig Stolz. Abends ging es Essen im Ort.
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140_5012.jpgDas Restaurant lag direkt am Hafen der in den Ort integriert ist.140_5025.jpg140_5030.jpg

Am nächsten Morgen haben wir das Groß-Segel vorsorglich gerefft damit wir das nicht auf See machen müssen.Tja die Ema hat kein Rollgroß, da ist noch richtig Handarbeit angesagt. Wir hatten guten Wind und machten Fahrt. Es ging wieder zurück in die Veruda Bucht, nach den ganzen Erlebnissen eine eher unspektakuläre Bucht.

CresCresCresCres Hafen EinfahrtLeuchtturm

Ersterfahrung im Bootsmannstuhl bei Susak

Der dritte Tag vom Kroatien Segeltörn bricht an. Brot kaufen ist angesagt, also mit Stefan und dem Dinghi nach Ilovik gepfiffen und super gutes Weißbrot gebunkert. Zum Frühstück machte Christian Rührei mit Schinken, yeah! Danach ein morgendliches Bad im Meer mit den Fischen, klares Wasser mit einer Sicht bis zum Boden bei sieben Metern Tiefe.Fische Kaum aus dem Wasser hieß es schnell anziehen und das Boot Seefest machen, damit wir los können. Es soll nach Susak gehen, eine Insel mit einer schönen Bade-Bucht. Ein Katamaran- Skipper hatte die gleiche Idee.Katamaran Auf dem Weg dorthin wurde ich darauf hingewiesen das ich bei Susak im Bootsmannstuhl am Mast hochgezogen werde. Äh, ich hatte das mal erwähnt, so als Spaß, Fotos von da oben wären cool, aber das es nun Wirklichkeit werden sollte war krass! Seltsamerweise legte sich meine Aufregung ziemlich schnell und als wir an der Boje festmachten und die Vorbereitungen  liefen freute ich mich sogar darauf. Der Mast ist 19 m hoch. Ich habe bei 11 m gesagt es langt, nicht aus Angst, es reichte, es war die optimale Position ohne Störende Stahlseile. 140_4868.jpgDie Katamaran Besatzung schaute interessiert zu, wie ich Stück für Stück vom Christian und Markus mit der Winch  hoch gekurbelt wurde. „Wenn ich am Mast hochgezogen… weis der Christian wie schwer mein Arsch gewogen!“ viel mir da nur ein.Bootsmannstuhl

Nach mir war Stefan dran, er war ganz oben!BootsmannstuhlBootsmannstuhlBootsmannstuhl

Nach diesem perfektem Ersterlebnis ging es Schwimmen und auspannen. Das war ein so abartig gutes Gefühl, es einfach gemacht zu haben! Schöne Zeit! Das ganze wurde auch als Video aufgezeichnet und wird demnächst unter anderem, auf dem Get on Board Blog veröffentlicht.Brillenspiegel

Wir wollten weiter nach Artatore auf der Insel Losinj. Diese Bucht sollte für uns eine Herausforderungen werden. Beim Ankern wollte Markus das Bugstrahlruder verwenden, doch es klackerte nur. Nach Überprüfung ob die Schraube frei ist, bemerkten wir am Motor das der Schütz flatterte. Keiner konnte sich erklären warum. Das war nicht so schlimm. Es war nur der Auftakt einer langen schlaflosen Nacht, denn der Wind frischte auf und drückte die Wellen in die Bucht, auf unser Boot. Wir haben die ganzen Seile am Mast weg gebunden damit diese nicht laut gegen den Mast schlagen. Markus ließ später noch zusätzlich 10 Meter Ankerkette ab, zur Sicherheit. Jeder hatte vor dem schlafen gehen eine Vorahnung das dies keine gute Erfahrung werden sollte. Nach einem Scheppern in der Nacht stürmten Markus, Stefan und Christian nach draußen um festzustellen das es „nur“ die Töpfe waren. Wie wir die Nacht überstanden haben, das gibt’s im nächsten Artikel…

Euer Lichtfreibeuter

Fahrt nach Ilovik

Mir gefällt am Segeln das einfach so, Inseln angefahren werden können. So sollte es auch am zweiten Tag, meines ersten Segeltörn in Kroatien sein. Nach dem Frühstück in der Veruda-Bucht habe ich mein Fisheye angeschraubt und ein paar Aufnahmen des Cockpits auf den Chip gebannt. CockpitUm halb zehn morgens wurde der Anker gelichtet. Ab da war wieder das 17-55 mein Begleiter. Das Ziel war Ilovik oder besser gesagt eine engere Durchfahrt zwischen zwei kleinen Inseln. Die eine trägt den Name Ilovik genau wie das kleine Dörfchen darauf. Auf dem Weg dorthin hat nun endlich der Wind aufgefrischt. Wir machten gute Fahrt und hatten Krängung (Schräglage), darauf hatte ich mich am meisten gefreut! Ohne Motor nur der Wind und das Rauschen des Wassers, geile Sache!Skipper

Auf dem Bild ist Markus der Skipper. Die Gischt zeigt schön wie wir durch die Wellen geritten sind. Die Bierdosen stammen noch vom „Ableger“. Rudergänger war Frank der Bruder des Skippers, der Mann am Ruder wurde öfter mal abgewechselt.

Rudergänger

Mit der Krängung kam ich ziemlich gut klar, nur einmal als ich am Bug fotografierte, wurde der Kurs so verändert das die Ema sich weiter neigte und ich rutschte auf dem Hintern über das Deck. Da war mir die Lust auf dem Vorderdeck kurz vergangen.

Leuchtturm / LighthouseLeuchtturm / LighthouseVerkehr auf dem Meer

Später am Tag war wieder Flaute, wir mussten mit dem Diesel das letzte Stück nach Ilovik fahren. Christian und Stefan haben es sich abwechselnd auf dem Vorderdeck bequem gemacht, da ist man für sich, da hat man seine Ruhe, obwohl Männer können sich auch mal anschweigen und es absolut super finden!

Auf dem Vorderdeck

Flaggen am MastCo-SkipperWas ich bis dahin auch noch nicht wusste, ist das die Bojen bewirtschaftet werden. Da kam eine grimmig dreinschauende Frau mit ihrem Motorboot angefahren und hat uns nach dem festmachen in Ilovik abkassiert. Immerhin hat sie unseren Müll gleich mitgenommen und beim Geld einstecken auch kurz ihr Gesicht aufgehellt.
Bei einer Wassertiefe von ca. sieben Metern eine klare Sicht bis auf den Grund, das hat mich schier umgehauen. Abends ist noch ein Boot von einer Insel zur anderen gefahren und hatte Schaafe an Bord die auf der kleineren Insel abgesetzt wurden. Leider war meine Kamera nicht klar und ich konnte nur das zurück fahrende Boot einfangen.FischerZu so einer Insel muss eben alles über das Meer verfrachtet werden. So richtig bewusst wurde mir das, als ein kleiner Frachtkahn um die Ecke bog mit Bauholz und Eisengitter zum Betonieren.Baustoff Lieferung

Da ich gerade das 70-200 drauf hatte hab ich gleich noch ein Portrait des Skippers mitgenommen.

Skipper
Da wäre ich auch schon wieder fertig mit dem zweiten Tag auf See.
Am dritten Tag sollte ich vor eine Herausforderung gestellt werden die mir einige abverlangte. Dran bleiben! Facebookseite Liken!

Euer Lichtfreibeuter

Sonnenuntergang