Schlagwort-Archive: Tierfotografie

Schiller mein Zwergteckel, Hundemodel im Mini-Fotostudio

Schiller der Zwergteckel ist seit Mitte Dezember letzten Jahres unser neues Familienmitglied.  Natürlich war ich von Anfang an damit beschäftigt Fotos von dem kleinen zu machen. Was mir aber immer wieder schwer fällt ist genügend Abstand zum Teckel zu bekommen. Denn wenn ich in die Hocke gehe kommt er unweigerlich auf mich zugestürmt. So ein Teckelwelpe ist schnell, sehr schnell. Schiller mein Zwergteckel, Hundemodel im Mini-Fotostudio weiterlesen

Pferderennbahn Hassloch, fotografieren beim Galopprennen

Mit meinen Kindern geh ich gern in Vogelparks der näheren Umgebung. So auch in den Vogelpark bei Hassloch, genau gegenüber der Pferderennbahn. Die Bahn hatte schon vor Jahren mein Interesse geweckt, nur musste ich leider feststellen das dort gar nicht so oft Rennen stattfinden. Aber heutzutage kann ich mir zum Glück die Termine ins Handy tippen, für mich ein muss, wer kann sich schon alles merken? Dieses Jahr hat es dann auch geklappt, mein erstes Pferderennen! Pferderennbahn Hassloch, fotografieren beim Galopprennen weiterlesen

Agility Turnier „Spargel-Cup“ in Dudenhofen

Es war mehr ein Zufall als ich das erste mal das Agility Turnier in Dudenhofen entdeckt habe. Bei einem Spaziergang durch den Speyerer Stadtwald bin ich am Hundeplatz vorbeigekommen und war von den Hunden und den Leistungen überrascht. Dieses Jahr bin ich gezielt beim Agility Turnier dem „Spargel-Cup“ mit meiner Familie aufgeschlagen. Es war wieder ein schönes Erlebnis und auch ein gutes Training für mich, denn es ist nicht so einfach die quirligen Zeitgenossen beim springen und Rennen im Bild einzufangen.

Agility Turnier Dudenhofen
Agility Turnier „Spargel-Cup“ Dudenhofen

Ich benutzte eigentlich durchgehend das 70-200mm VR*, die Verschlusszeiten waren von 1/1000 – 1/4000 bei f2.8- f4.5 bei Iso 400. Der Effekt mit der geringen Schärfentiefe ist schön, allerdings brachte die Geschwindigkeit der Hunde und der geringe Schärfebereich bei großer Brennweite einige Probleme mit sich und den Autofokus teilweise an die Grenzen des machbaren.

Agility Turnier Dudenhofen
Agility Turnier „Spargel-Cup“ Dudenhofen

Agility Turnier Dudenhofen

Agility Turnier „Spargel-Cup“ Dudenhofen

Die Strecke wird auch zwischendurch umgebaut, den Teilnehmern mit ihren Hunden ist die Strecke immer unbekannt. Die Hundeführer dürfen nach dem Streckenumbau den Parcours ablaufen und sich die Bahn einprägen, das wars, dann muss es passen. Das beste Mensch-Hund Team, das am schnellsten Fehlerfrei alle Hürden und Tunnel meistert gewinnt, ganz einfach. Funktioniert nicht immer, das mit dem Fehlerfrei, die Hunde haben manchmal ihren eigenen Kopf oder der Mensch gibt unklare Zeichen. Der Start geht Schlag auf Schlag, das macht die Veranstaltung sehr kurzweilig und interessant.

Am liebsten waren mir Hunde mit längerem Fell, ich finde die Bewegung und Dynamik kommt dabei besser zur Geltung. Fliegende Schlappohren sind auch immer gut für witzige Bilder von springenden Hunden. Die meisten Hunde sind aufgeregt und können es kaum erwarten los zu sprinten, doch es gibt immer wieder Ausnahmen, manche lassen sich nicht aus der Ruhe bringen und schlendern gelassen über den Platz als ob Ihnen die Welt gehören würde, fehlerlos aber eben gelassen, langsam.
Solche Agility Turniere soll es laut Wikipedia auch für Katzen geben, wie das gehen soll kann ich mir nicht so richtig  vorstellen, haben die Stubentiger nicht eine natürliche Abneigung gegen Anweisungen?

Agility Turnier Dudenhofen

 

 

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Kurztrip in den Norden, Serengeti Park Hodenhagen

Wir machten im März schon einmal einen Kurztrip zum Serengeti-Park in Hodenhagen, es war kalt und regnete. Zu allem Überfluss wurde beim einchecken ein beworbener Rabatt nicht gewährt obwohl wir offensichtlich nichts vergessen hatten, das System hat einen Fehler gemacht. Wir bekamen dafür einen Gutschein für einen Tag freien Eintritt nach hause geschickt. Allerdings der Park ist von uns gut fünfhundert Kilometer weg. Die erste Idee war den Gutschein über die „Bucht“ zu verkaufen, doch dann hatten wir die Erleuchtung und verplanten ein ganz langes Wochenende im Norden Deutschlands. Schließlich ist Hamburg in der Nähe und der Weltvogelpark, Europas größter seiner Art.

Nashorn
Nashorn
Nashorn
Nashorn
Nashorn
Nashorn

Mittwoch vor dem Vatertag ging es Mittags gleich los, die Idee hatten noch mehr. Die Autobahnen waren restlos überfüllt, zeitweise ging nichts mehr, die kleinste Störung des Flusses und die Blechlawine stand. So wurde aus einer viereinhalb Stunden Fahrt ein sieben stündiges Vergnügen.

Südafrikanische Rappen Antilope
Südafrikanische Rappen Antilope

Doch in unserer Masai Mara Lodge angekommen, mit einem frischen Kaffee in der Hand, mit Blick auf die Antilopen, war die Hälfte des Anfahrt-Stress schon wieder vergessen.

Totenkopf-Äffchen
Totenkopf-Äffchen
Mandrill
Mandrill
Mandrill
Mandrill
Mandrill
Mandrill

Frisch ausgeschlafen wurde der Gutschein eingelöst und es ging auch dieses Mal mit der Dschungelsafari auf Tour. In den Affengehegen war Action angesagt.
Am späten Nachmittag hieß es dann Abschied nehmen, es ging weiter nach Hamburg.

Berberaffe
Berberaffe
Berberaffe
Berberaffe
Schimpanse
Schimpanse
Schimpanse
Schimpanse

 

Tierfotos im Regen im Serengeti Park Hodenhagen

Ich habe mir um den Regenschutz der Fotoausrüstung noch nicht wirklich viel Gedanken gemacht. Wenn es Mistgabeln quer regnet, geh ich eben nicht raus zum fotografieren. Doch jetzt war ich in einer Situation, in der es kein entrinnen vor den Regentropfen gab. Pünktlich zu unserem Tierfoto Termin im Serengeti Park Hodenhagen wurde das Wetter schlechter oder besser Sau-Mies und ekelhaft kalt. Aber die Masai Mara Bude war reserviert, es gab kein zurück. Tierfotos im Regen im Serengeti Park Hodenhagen weiterlesen

Zoofotografie oder Tierfotos im Zoo

Tierfotos im Zoo, da gehen die Meinungen auseinander. Die einen finden diese Fotos langweilig, da man auf den Bildern oft erkennt das diese im Zoo geschossen wurden, andere haben eben ein Problem mit eingesperrten Tieren.

Gedanken die ich mir mache

Ich gehe gern mit meiner Familie in den Zoo um die Tiere zu sehen und zu fotografieren. Bei uns in der Nähe gibt es einige Zoos und ich habe schon viele besucht. Es ist nicht so das mich das Thema mit den eingesperrten Tieren kalt lässt und ich es generell gut heiße, aber deswegen verteufel ich  nicht den ganzen Zoo. Das ist kein einfaches Thema und ich will hier nicht weiter darauf herum reiten, sondern meine Fotos zeigen und kurz aufreisen wie man im Zoo bessere Fotos schießt.

Auf Augenhöhe

Oft ist es so das man bei den Gehegen dazu neigt von oben über den Zaun oder das Gitter zu fotografieren. Das Bild sieht später aus wie es aufgenommen worden ist „von oben herab“. Besser ist so nah wie möglich an den Zaun oder Gitter ran und auf Augenhöhe, das macht das Bild besser und trainiert die Beine. Ist der Zaun dünn und man steht direkt mit der Linse davor, verschwinden die Drähte später auf dem Bild. Die Schneeeule ist ein gutes Beispiel dafür.Schneeeule

Sind die Stäbe zu dick, kann man das Bild eigentlich vergessen. Wenn man doch gezwungen ist über die Absperrungen zu fotografieren, dann sollte man den Abstand vergrößern und heranzoomen. Das hat den Effekt das der Winkel zum am Boden sitzenden Tier flacher wird. Dieses Murmeltier wurde aus Brusthöhe abgelichtet, aber mit einer Brennweite von 180 mm
(am Kleinbild / mit Cropfaktor 270 mm).Murmeltier

Und immer grüßt der Bildaufbau

Wie bei jedem Foto sollte man sich beim Blick durch den Sucher kurz den Bildaufbau durch den Kopf gehen lassen. Das Motiv immer in die Mitte zu platzieren ist sehr oft zu langweilig. Man kann sich an den „Goldenen Schnitt“ halten und zur Hilfe die Linien im Sucher einblenden lassen (wenn man eine Kamera hat, mit dieser Funktion). Solche Linien helfen zu Beginn ungemein, benutzt man diese als Anfänger dann verbessert man seine Bilder meist Automatisch.  Die Blickrichtung des Tieres oder von einem anderen Protagonisten, ist auch eine Hilfestellung, denn lässt man in Blickrichtung mehr Platz auf dem Bild, dann hat der Betrachter Raum dem Blick zu folgen. Das Murmeltier schaut nach rechts, der Kopf ist relativ mittig, der Körper auf der linken Seite des Bildes. Der Blick hat Raum nach rechts, der Körper ist nicht angeschnitten und wirkt auch nicht an den linken Rand gedrängt.

Hintergrund erarbeiten

Im Zoo ist es eben so, das die Kulisse in den seltensten Fällen wie in der freien Natur aussieht. Man muss sich soweit das möglich ist den besten Hintergrund „erlaufen“. Dann sollte eine kleine Blende eingestellt werden um den Hintergrund unscharf zu gestalten. Vor allen Dingen sollte auf unnatürliche Farben und gerade Linien geachtet werden. Wenn gerade Linien vom Dach oder Gehege durch das Bild laufen, dann verliert das Bild oft an Wirkung.Ente

Aber nicht immer, wie man hier am Waschbären Bild schön sehen kann, diese zwei schauen so interessiert aus dem Stall das sie die ganze Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Waschbär

Zudem kennen wir die Waschbären aus dem TV und wie sie in Deutschland sehr nah beim Menschen Leben. Wir erwarten solche Bilder auf denen das vorhanden sein von Menschen zu sehen ist (hier durch die Anordnung der Stämme und die gesägte Kante)

Mitbewohner im Zoo

Es gibt immer noch andere Tiere im Zoo die vom Nahrungsangebot profitieren , aber keine Regulären Bewohner sind. Hier ein Graureiher, will man den am Rhein so nah ablichten, braucht man schon ein mächtiges Zoom. Im Tierpark steht der noch keine zwei Meter von einem weg und wartet bis was für ihn abfällt.

Graureiher

Storch

Störche hat es auch öfter in Zoos, die bekommen hier und da auch immer mal einen Fisch zugeworfen.

Der Streichelzoo

Auch für die kleinsten wird gesorgt, es gibt oft Ziegen und Schafe im Zoo die Gefüttert werden dürfen. Hat man Glück sind gerade Jungtiere im Gehege, da kommt der „Niedlichkeitsfaktor“ nicht zu kurz! Wenn im Frühjahr die Sonne rauskommt, bleiben die kleinen wie festgenagelt in den warmen Sonnenstrahlen stehen.Junge ZiegenJunge Ziegenhuhn Schaaf Ziege

Für die Aufnahmen habe ich ein Nikon 70-200/2.8*
benutzt. Meinen Konverter Nikon TC-20 E II* hatte ich zwar dabei, aber nicht benutzt. Die Tiere zeigten sich an dem relativ angenehmen Tag, in der Sonne sehr fotogen.
Was man bei Tieren nicht machen sollte ist blitzen, sieht man im Zoo häufig. Da wird die kompakte drauf gehalten und die Automatik blitzt. Nicht gut! Wird das beherzigt dann entstehen auch keine Probleme mit hässlichen Reflektionen in evtl. vorhandenen Scheiben.

in diesem Sinne
Euer Lichtfreibeuter

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Eine Reise nach Spanien – L’Estartit – Teil 1

Wenn einer eine Reise macht dann kann er was erzählen! Im Urlaub war ich in Spanien, es ist einfach gut einmal Abstand zu haben, etwas anderes sehen. Wir fahren mit dem Auto, da fing das Abenteuer Nachts um zwei Uhr auf der Autobahn in Frankreich an. Ein platter Reifen hat unsere Fahrt abrupt gestoppt, zum Glück ist nichts schlimmeres passiert.  Also wem das noch nicht passiert ist, dem kann ich sagen, der ADAC kommt nicht auf Privatisierte Autobahnen. Abschleppkosten werden nur für Plus-Mitglieder erstattet. Der Herr von der Notrufsäule, der Streckendienst und auch der Fahrer des Abschleppwagens, waren super nett. Wir wurden zu einer Nothaltebucht geschleppt und der Reifen gewechselt. Das Reifen wechseln wäre Nachts auf dem Standstreifen sonst ein Himmelfahrtskommando gewesen. Der Grund für den Plattfuß war eine Schraube im Reifen.

Schraube im Reifen

Es ist im Grunde nichts passiert, die Felge blieb heile, wir hatten ein Ersatzrad dabei, doch die Aufregung ist da, um nicht zu sagen Schock.

Umso schöner war das ankommen! Der Ausblick vom Haus war fesselnd! Hier ein Panorama und ein einzel Bild vom Sonnenaufgang, auf dem die Illes Medes zu sehen sind:

Illes-Medes Panorama

Der Tag erwacht / SunriseEs hat vor unserer Ankunft heftig geregnet, so stark das die Felder noch überflutet waren. Das habe ich in Spanien im Sommer noch nicht gesehen, das selbst die Rinnen noch voll mit Wasser standen. Man darf sich von den Wolken aber nicht täuschen lassen, wir hatten immer zwischen 25 C° und 32C° optimal sozusagen.

Illes Medes

Gleich neben L’Estartit gibt es 85 m hohe Klippen, dieses mal wollte ich von oben herunter schauen, das machen nicht viele, denn der Weg ist nicht gut beschildert. Von oben hat sich ein wunderbarer Ausblick geboten.

Illes Medes von den Klippen

Es gab auch ein paar ganz mutige die vom Felsen ins Wasser gesprungen sind:

Der Sprung / The Jump

Um die Inseln fahren Katamaran Boote bei denen man in den Rumpf hinab steigen kann und durch große Scheiben ins Meer schaut. Durch das klare Wasser sieht man dann Fische, Muscheln und was sonst noch so im Meer lebt. Hat man es einmal gemacht muss man es eigentlich nicht noch einmal haben, für unsere kleine war es aber das erste mal und Kinder sind da immer ganz aufgeregt, das macht dann wieder Spass.
Im Hafen selbst sind meistens Motor- oder Segelyachten anzutreffen, es gibt aber immer noch kleine Fischerboote die oft die Nacht auf dem Meer verbringen. Ich habe versucht dieses aussterbende Fischer-Flair wo es sich anbot festzugehalten.

Reusen / fish basketFischerboot im Hafen / Fishing boatFischernetz / fishing net

Auf dem „Glasboot“ geht es dann erst ein Stück die Küste entlang und dann zurück um die Inseln auf die Wind- abgewandte Seite.

Boot fahrenSonne hinter den Klippen

Die Leute werden in zwei Gruppen aufgeteilt. Bedeutet eine Gruppe ist unten im Rumpf , die andere kann die Insel oder eben auch Fische von oben sehen. Wir hatten trockenes Baguette von morgens dabei und haben die Fische ein wenig gefüttert. Es ist wirklich Sinnvoll abends zu fahren, das Licht ist um längen besser und man braucht nicht zwingend einen Polarisationsfilter* um die Spiegelung des Wassers zu eliminieren.

Fische im Meer / Fish

Auf dem Rückweg in den Hafen konnte ich noch ein paar Fischerboote ablichten. Es war ein perfekter Abend auf der letzten Fahrt des Tages, schönes Licht, wenig los und dadurch eine angenehme Ruhe.

Fischerboot / Fishing boatFischerboot / Fishing boat

Auf der Straße nach L’Estartit ist uns ein Schild aufgefallen, ein Vogelpark soll es geben. Da sind wir dann mal hin gefahren und waren erstaunt, das auf einmal die Straße aufhörte und es auf einem sehr schlechten Feldweg weiterging. Ich dachte schon wir wären falsch da mit einem normalen PKW der Weg fast nicht zu bewältigen war, aber nach einer Kurve kam ein geschotterter Parkplatz, das ist Spanien. Es war noch eine Französische Familie im Park und das war es, kurz darauf waren wir alleine.

weisser PfauEnteFasanblühender Kaktus

Der Park war so „lala“, interessant, die Tiere waren immerhin gepflegt. Bei dem Weg wundert es mich nicht das dort keiner hinfindet. Am Ende wurde uns noch ein zahmer Sittich und ein „unzertrennlicher“ auf die Schultern gesetzt, für ein Foto. Ein positives Abschlusserlebniss, das hatte der Park auch bitter nötig.Papagei

 

So denn, das war der erste Teil der Reise. Es wird noch einen weiteren Teil geben mit ein paar Street- und Museums Aufnahmen.

bis denn,
euer Lichtfreibeuter

 

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Abends auf dem Truppenübungsplatz in Speyer

Es hat mich gepackt und ich bin mit dem Nikon 60 mm f2,8 Makro * losgezogen. Da die Sonne schon relativ tief stand bin ich bei uns um die Ecke in den Stadtwald. Dort hat die Bundeswehr einen Übungsplatz mit Sandbergen, auf denen morgens kräftig mit schwerem Gerät trainiert wird. Dachte mir da wird es schon ein paar Motive geben, was ich mir nicht vorgestellt habe war die Aggressivität der Schnaken im Schatten, vielleicht mochten diese Blutsauger mein Deo.
Außer das letzte Bild sind diese nicht wirklich „Makro“,  aber  schön Format füllend, da es mit dem 60 mm Objektiv möglich ist ziemlich nah ran zu gehen. Am Ende wurden es blühende und verblühte Disteln und …

140_3212.jpgverblühte Blume / withers Flower

Abendstimmung / Flower at SunsetAbendstimmung / Flower in Sunset

… eine Patrone im Sand. Munition und ausgetrockneter Boden, da viel mir gleich als Titel „Desert Storm“ ein.

Desert Storm

Auf dem Heimweg entdeckte ich noch eine fette Spinne im Kellereingang. Die musste dann auch noch abgelichtet werden, obwohl mir nicht so wohl war… Angst überwunden und schönes Bild im Kasten.

 

Kreuzspinne / Spider Macro

 

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Tierfotografie leicht gemacht

Im letzten Beitrag habe ich über meine neueste Errungenschaft, den Telekonverter TC-20E-II* geschrieben. Wenn man so ein Teil bekommt, will man es ja auch gleich ausprobieren.

Die Suche nach Wildtieren im Wald

Am Sonntag Nachdem der Konverter angekommen ist, ging es auf die Pirsch, Blauäugig, als wenn die Tiere im Wald nur auf mich warten würden, ich muss selbst schmunzeln, wie naiv ich da im Wald umher gelaufen bin, auf der Suche nach lohnendem Viehzeug. Nur ein Specht hat sich gezeigt, war aber zu klein und zu hoch in der Kiefer. Da kam ich auf die glorreiche Idee an den Berghäuser Altrhein zu fahren, da sind immer Schwäne, Gänse, Enten und vielleicht ein Reiher.

Kein Viehzeug, die Fotografie ist grausam

Dort angekommen war relativ wenig los, die Sonntags Ausflügler sollten erst noch kommen. Um dem Trubel der Spaziergänger aus dem Weg zu gehen bin ich einen etwas matschigen Weg gelaufen, dacht mir der wird bald besser, Pustekuchen. Ich sah nach den ersten Metern aus wie eine Wildsau, egal ich hatte meine alten Festival-Stiefel an,  so schlimm wird es schon nicht werden. Es wurde schlimmer, ich stand Knöcheltief im Schlamm und sah ein paar Gänse die sich aber schnell verflüchtigten. Das stapfen im Matsch strengt unheimlich an, ich war fix und alle nachdem ich enttäuscht wieder am Auto war. Die Gänse blieben nämlich das einzige was sich gezeigt hat. Die Fotografie ist manchmal so grausam! Von oben bis unten eingesaut mit Schlammspritzern ging es nach Hause, Ausrüstung reinigen.

Zoofotografie ist einfacher…

Das Wochenende darauf ging es in den Karlsruher Zoo, da können die Tiere ja nicht so einfach abhauen. Kurz nach dem Eingang lockten schon die ersten Motive. Am See saßen zwei Enten auf einem Ast knapp über dem Wasser.

Enten

Die beste Position war schon von einem Fotografen-Kollegen belegt, tja einen Tod muss man sterben. Am Seehundbecken habe ich mich dann getraut noch zusätzlich den Konverter anzuschrauben. Ich war begeistert!

Seehund

Gut, viel Aktion ist hier nicht, gemütliches Chillen war angesagt. Nebenan gab es Robben, die drehten Tauchend ihre Runden und kamen alle paar Minuten zum atmen an die Oberfläche, aber eben nur kurz. Nur ein einziges mal posierte eine Robbe und zeigte ihr Kinn.

Robbe

Nebenan kamen die Eisbären, Raubtiere und Beute auf so engem Raum und doch unerreichbar voneinander getrennt. Obwohl es recht warm war für Februar, wollten die Bären nicht ins Wasser. Sie Präsentierten sich dösend in der Mittagssonne, wer wollte es ihnen übel nehmen? Nur einer zeigte sich etwas aktiv.

Eisbär

Bei den darauffolgenden Pinguinen war mir auf den Bildern immer zu viel Zoo mit drauf, ich weis nicht wie ich es erklären soll. Das gefällt mir eben nicht.
So bin ich fotografierend durch den Zoo gezogen. Bei den Shetland Ponys ging dann noch einmal der Punk ab. Die haben die Scenerie gerockt. Aus heiterem Himmel sind die los gerannt und in ihrer Koppel hin und her galoppiert. Die pure Lebensfreude kam da rüber, schön war das anzuschauen.

Shetland Pony

Shetland Pony

Shetland Pony

Und hier dann doch noch eine Gans, Flamingos, eine Echse und ein stolzer Hahn.

Gans

Flamingo

Echse

Hahn

Zoofotografie hat ein Geschmäckle…

Es gab aber auch ein paar nachdenkliche Momente, am Affenhaus bei den Schimpansen. Einer lag ganz nah am Fenster und schaute raus, wenn er seine Augen bewegte dachte ich erst er beobachtet die Kinder vor der Scheibe. Aber als ich ihn länger ansah viel mir auf das er immer versuchte zwischen den Gestalten hindurch zu sehen, nach oben zu den Wolken, die an diesem Tag ziemlich schnell zogen. Er sah gelangweilt aus. Es ist eben doch Gefangenschaft, ich will jetzt hier Zoo’s nicht verteufeln, manche Gehege sahen aber schon klein aus, wenn ich das als nicht Experte sagen darf.
Schimpanse

Bei den Nilpferden wurde es wieder lustiger, diese benutzen Ihren Schwanz als Bürste wenn sie mal müssen. Wie wenn es Absicht gewesen wäre, streckt ein Nilpferd seinen Allerwertesten aus dem Wasser und drückt, mit dem Schwanz wird dann die ganze Kakke durch die Gegend katapultiert. Wir hatten Glück andere nicht.

Nilpferd

 

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Die wunderbare Brennweiten Verdopplung TC-20E

Mein Nikkor 70-200 2.8 VR I* hat mir schon gute Dienste geleistet. Es ist immer wieder im Einsatz und eigentlich, trotz des Gewichts fester Bestandteil meiner Grundausstattung, die ich im Rucksack habe. Für Detail Aufnahmen aus einer Beobachter Position heraus Wunderbar geeignet. Beim Speyerer Kulturbeutel 2013* hätte ich ohne dieses Objektiv, wohl viel mehr Ausschuss produziert oder wäre vielleicht sogar ganz aufgeschmissen gewesen. Doch in manchen Situationen hätte man gern ein wenig mehr Nähe zum Motiv, aber was ist wenn das nicht möglich ist, zum Beispiel bei Tier Aufnahmen? Große Brennweiten sind teuer und lohnen sich für mich nicht, dafür würde ich sie zu selten benutzen. Auf der Suche nach Alternativen bin ich auf Telekonverter gestoßen. Diese gibt es von Nikon und können bei meinem 70-200 Problemlos zwischen Kamera und Objektiv geschraubt werden. Es gibt Telekonverter mit den Faktoren 1,4 / 1,7 und 2,0. Ich wollte den TC-20E diesen gibt es in drei Versionen, da mein Objektiv nicht das neueste ist habe ich auch nicht den neuesten Konverter in der Bucht geschossen. Es wurde der TC-20E-II* mit Faktor 2, das bedeutet, er verdoppelt die Brennweite. Als das Teil bei mir eintraf und ich es in der Hand hielt dachte ich mir: „Jeden Cent wert!“

Trampeltier

Da hat man schon was in der Hand, Kamera mit Batteriegriff, Telekonverter und 70-200 Objektiv, das Maximum was ich mir an die Seite hänge. Dadurch das sich der Befestigungspunkt von meinem Black Rapid Gurt ändert, ist die Kombination mit dem Batteriegriff MD-11* nicht ganz so ausgewogen, sie ist etwas Kamera lastig, was ohne Telekonverter nicht der Fall ist. Aber das spielt keine große Rolle.  Ich dachte sowieso nicht das ich mit der Kombination viel aus der Hand Fotografieren werde, falsch gedacht. Gleich bei der ersten Belastungsprobe im Karlsruher Zoo, habe ich zwar ein Einbeinstativ mit mir herum getragen aber das ist nicht zum Einsatz gekommen und ich hatte erstaunlich wenig Ausschuss. Zugegeben der Telekonverter nimmt einem zwei ganze Blendenstufen und die kleinste Blende ist somit 5,6 dazu war es noch bewölkt nur ab und zu kam die Sonne raus, aber das konnte ich wunderbar mit der Iso Empfindlichkeit ausgleichen und musste nur selten bis 1250 meistens war es 640. Mit diesen Einstellungen und der Verwacklungs-Reduzierung im Objektiv, hatte ich auch ohne Stativ mit kurzen Belichtungszeiten, alles im Griff. Dank der maximalen Brennweite von 600mm zum Kleinbild äquivalent, die sich aus dem Konverter- und dem Crop- Faktor der Kamera ergibt, konnte ich super Format füllende Detail Aufnahmen einfangen.  Natürlich reißt man das Objektiv nicht immer bis zum Anschlag auf, es ist einfach so das man mehr Bandbreite hat und einem die Technik bei der Motiv Auswahl nicht unnötig einschränkt, wenn man mal nicht näher rankommt. Bei Formatfüllenden Aufnahmen fällt auch der Schärfe Verlust bei hohen Iso Einstellungen nicht so sehr ins Gewicht, da nur noch minimal beschnitten werden muss um Details zu zeigen. Das Detail ist nun groß genug abgebildet.

 

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