Eine Reise nach Spanien – L’Estartit – Teil 1

Wenn einer eine Reise macht dann kann er was erzählen! Im Urlaub war ich in Spanien, es ist einfach gut einmal Abstand zu haben, etwas anderes sehen. Wir fahren mit dem Auto, da fing das Abenteuer Nachts um zwei Uhr auf der Autobahn in Frankreich an. Ein platter Reifen hat unsere Fahrt abrupt gestoppt, zum Glück ist nichts schlimmeres passiert.  Also wem das noch nicht passiert ist, dem kann ich sagen, der ADAC kommt nicht auf Privatisierte Autobahnen. Abschleppkosten werden nur für Plus-Mitglieder erstattet. Der Herr von der Notrufsäule, der Streckendienst und auch der Fahrer des Abschleppwagens, waren super nett. Wir wurden zu einer Nothaltebucht geschleppt und der Reifen gewechselt. Das Reifen wechseln wäre Nachts auf dem Standstreifen sonst ein Himmelfahrtskommando gewesen. Der Grund für den Plattfuß war eine Schraube im Reifen.

Schraube im Reifen

Es ist im Grunde nichts passiert, die Felge blieb heile, wir hatten ein Ersatzrad dabei, doch die Aufregung ist da, um nicht zu sagen Schock.

Umso schöner war das ankommen! Der Ausblick vom Haus war fesselnd! Hier ein Panorama und ein einzel Bild vom Sonnenaufgang, auf dem die Illes Medes zu sehen sind:

Es hat vor unserer Ankunft heftig geregnet, so stark das die Felder noch überflutet waren. Das habe ich in Spanien im Sommer noch nicht gesehen, das selbst die Rinnen noch voll mit Wasser standen. Man darf sich von den Wolken aber nicht täuschen lassen, wir hatten immer zwischen 25 C° und 32C° optimal sozusagen.

Gleich neben L’Estartit gibt es 85 m hohe Klippen, dieses mal wollte ich von oben herunter schauen, das machen nicht viele, denn der Weg ist nicht gut beschildert. Von oben hat sich ein wunderbarer Ausblick geboten.

Es gab auch ein paar ganz mutige die vom Felsen ins Wasser gesprungen sind:

Um die Inseln fahren Katamaran Boote bei denen man in den Rumpf hinab steigen kann und durch große Scheiben ins Meer schaut. Durch das klare Wasser sieht man dann Fische, Muscheln und was sonst noch so im Meer lebt. Hat man es einmal gemacht muss man es eigentlich nicht noch einmal haben, für unsere kleine war es aber das erste mal und Kinder sind da immer ganz aufgeregt, das macht dann wieder Spass.
Im Hafen selbst sind meistens Motor- oder Segelyachten anzutreffen, es gibt aber immer noch kleine Fischerboote die oft die Nacht auf dem Meer verbringen. Ich habe versucht dieses aussterbende Fischer-Flair wo es sich anbot festzugehalten.

Auf dem „Glasboot“ geht es dann erst ein Stück die Küste entlang und dann zurück um die Inseln auf die Wind- abgewandte Seite.

Die Leute werden in zwei Gruppen aufgeteilt. Bedeutet eine Gruppe ist unten im Rumpf , die andere kann die Insel oder eben auch Fische von oben sehen. Wir hatten trockenes Baguette von morgens dabei und haben die Fische ein wenig gefüttert. Es ist wirklich Sinnvoll abends zu fahren, das Licht ist um längen besser und man braucht nicht zwingend einen Polarisationsfilter* um die Spiegelung des Wassers zu eliminieren.

Auf dem Rückweg in den Hafen konnte ich noch ein paar Fischerboote ablichten. Es war ein perfekter Abend auf der letzten Fahrt des Tages, schönes Licht, wenig los und dadurch eine angenehme Ruhe.

Auf der Straße nach L’Estartit ist uns ein Schild aufgefallen, ein Vogelpark soll es geben. Da sind wir dann mal hin gefahren und waren erstaunt, das auf einmal die Straße aufhörte und es auf einem sehr schlechten Feldweg weiterging. Ich dachte schon wir wären falsch da mit einem normalen PKW der Weg fast nicht zu bewältigen war, aber nach einer Kurve kam ein geschotterter Parkplatz, das ist Spanien. Es war noch eine Französische Familie im Park und das war es, kurz darauf waren wir alleine.

Der Park war so „lala“, interessant, die Tiere waren immerhin gepflegt. Bei dem Weg wundert es mich nicht das dort keiner hinfindet. Am Ende wurde uns noch ein zahmer Sittich und ein „unzertrennlicher“ auf die Schultern gesetzt, für ein Foto. Ein positives Abschlusserlebniss, das hatte der Park auch bitter nötig.

So denn, das war der erste Teil der Reise. Es wird noch einen weiteren Teil geben mit ein paar Street- und Museums Aufnahmen.

bis denn,
euer Lichtfreibeuter

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