Schlagwort-Archive: Stadt

Die Blechtrommel Lesung mit Ulrike Folkerts & Clemens von Ramin

Bei schönstem Wetter war der rote Teppich zur Festival Eröffnung ausgerollt. Das Wetter war nicht ganz unwichtig, denn die Bühne steht im freien. Direkt im Kulturhof. Seit 2013 fotografiere ich nun für das Theater, doch das Festival erlebe ich das erste mal unter freiem Himmel. Damals hatte ich auch eine Premiere, ich durfte das erste mal einer einer Lesung von Wladimir Kaminer zuhören. Dieses Jahr gab es zur Eröffnung des Kulturbeutel Festival in Speyer eine Lesung der Blechtrommel von Ulrike Folkerts und Clemens von Ramin. Die beiden haben ausgewählte Szenen vorgelesen, musikalisch untermalt durch Schlagwerkmusik von Stefan Weinzierl.  Die Blechtrommel Lesung mit Ulrike Folkerts & Clemens von Ramin weiterlesen

Besalu, ein schönes altes Katalonisches Städtchen

Beim Besuch von Besalu in der Provinz Girona, dachte ich mir, so eine schöne kleine Stadt. Das Mittelalterliche Flair kommt hier aus jeder Mauerritze. Empfangen wird man von der über hundert Meter langen Steinbrücke, die einen direkt hinein führt in die Gassen mit den alten Häusern. Eigentlich bin ich ganz froh wenn nicht alles hundertprozentig hergerichtet ist, ich frage mich aber doch oft warum nicht mehr Geld von den Touristen Hochburgen an der Costa Brava* in das sehr nahe Hinterland fließt. Besalu, ein schönes altes Katalonisches Städtchen weiterlesen

Der kleine Trip nach Köln

Köln, die Stadt am Rhein ist nicht wirklich weit weg, aber mich hatte es bisher noch nicht dorthin getrieben. Ein Angebot eines Hotels war letztendlich aber so gut das wir uns entschlossen haben einen Wochenendausflug zu starten. Der Verkehr am Freitag morgen in Köln war brachial. Dazu hat es wirklich viele, viele Ampeln, Köln eine Stadt der Ampeln. Ich gebe zu ohne Navi wäre ich wohl nie angekommen. Der kleine Trip nach Köln weiterlesen

Mit der Zeitmaschine zurück in die Zukunft

Ich bekam eine Anfrage zu einem Shooting in Historischen Kleidern. Bis dahin habe ich nicht viel gewusst über die Scene und die Bezeichnung „Reenactment“. Nach ein paar Suchanfragen habe ich dazugelernt, es geht dabei um die möglichst Authentische Nachstellung von historischen Ereignissen. Ein, für mich auf jeden Fall Interessantes, Thema!

Das eigentliche Shooting konnte leider noch nicht stattfinden aber Angela hat als Mitglied im Team für KA300, dem Karlsruher Stadtgeburtstag, auch genug zu tun. Da hat es mich umso mehr gefreut als ich gelesen habe, das zum Geburtstag in der Linie 1 von Durlach-Schloßplatz bis zu Karlsruhe-Marktplatz, eine Aufführung in Historischen Kostümen geben würde an der Angela, als hochwohlgeborene Gemahlin Markgräfin Magdalena Wilhelmine teilnimmt.Karls Tram

Also auf nach Durlach, lass ich mir nicht entgehen! Ich bin relativ früh los, der Verkehr um Karlruhe war der Wahnsinn. Angekommen hatte ich gerade noch Zeit gemütlich einen Kaffee zu genießen, da kamen aus der Zeitmaschine, Magdalena Wilhelmine, Karl III. Wilhelm von Baden-Durlach, Hofkapellmeister Johann Melchior Molter und dem Hofmarschall Albrecht Adolf Freiherr Schott von Schottenstein. Geniale Sache, sofort blieben die Menschen stehen und zückten ihre Smartphones um die seltsamen Gestalten im Bild festzuhalten.Karls Tram

Der Hofmarschall kündigte die Hochwohlgeborenen an und diese Schritten zur Haltestelle. Dabei wurde sich über die Kinderdroschken und über Fahrräder gewundert. Nach dem einsteigen in die Linie 1 ging das Schauspiel so richtig los, es wurde das Bahnfahrende Publikum hier und da eingespannt, zum tanzen, zum „Vivat“ rufen und zum singen des „Badnerlied“.  Ich als Pfälzer, glaube zumindest, das es dieses Lied war.Karls Tram

Karls Tram
Karl III. Wilhelm von Baden-Durlach
Karls Tram
Markgräfin Magdalena Wilhelmine

Nach der Ankunft am Marktplatz bin ich erst einmal durch die Stadt geschlendert. Der Schloßgarten war leider wegen den Vorbereitungen für weitere Events gesperrt. Der Blick auf den Pavillon über den so viel berichtet wurde, blieb mir also an dem Tage verwehrt. Das „Verwurzelte Haus“ das später an einem Baustellenkran hängen sollte wurde gerade als ich vorbei kam, noch ein wenig mit Farbe getuned.

Karls Tram
Markgräfin Magdalena Wilhelmine

Nach meinem Spaziergang ging es wieder zur Linie 1 um dem Schauspiel noch einmal auf der Rückfahrt beizuwohnen, denn es wurde mehr als einmal aufgeführt. Beim Umsteigen der hochwohlgeborenen Gesellschaft war etwas Zeit um sich zu unterhalten und um aus der Rolle zu fallen.  Dazu wurde sich etwas aus dem Sichtfeld des gemeinen Volkes bewegt um etwas Ruhe zu haben. Hat auch fast funktioniert.

Karls Tram
Hofmarschall Albrecht Adolf Freiherr Schott von Schottenstein

 

Alles in allem eine super Idee, die auch weiter entfernt wohnende angezogen hat. So mancher konnte sich dem Schauspiel nicht entreisen und ist öfter gefahren.

Euer Lichtfreibeuter

Karls Tram
Hofkapellmeister Johann Melchior Molter

Kurztrip in den Norden, Hamburg

Rickmer Rickmers
Rickmer Rickmers

Nach dem Besuch im Serengeti Park ging es Abends auf die Autobahn Richtung Hamburg. Es lief diesmal alles Problemlos, ohne einen Stau und wir erreichten unseren Campingplatz pünktlich. Am nächsten Morgen ging es zur U-Bahn, ich liebe die U-Bahn, ratz-fatz ist man mitten drin in Hamburg! Zuerst an die Landungsbrücken, denn ich war noch nicht auf der „Rickmer Rickmers“. Nach meinem ersten Segeltörn mit Markus vom Get on Board Blog ist das Museums-Segelschiff nun aber um einiges interessanter und beeindruckender!Rickmer Rickmers

Ich hatte nur mein Nikkor 17-55mm f2,8* dabei, das ist zwar relativ groß aber der Weitwinkel ist in der Stadt einfach sehr gut zu gebrauchen. Es ist ein Lernprozess einfach mal weniger mitnehmen und sich mehr Gedanken um das Bild machen als um das Objektiv. Es ist schon schwer genug Sehenswürdigkeiten so zu fotografieren wie man sie selbst noch nicht gesehen hat. Denn ich wette das schon alle Perspektiven der „Rickmer Rickmers“ abgelichtet worden sind.

Rickmer Rickmers
Rickmer Rickmers
Blockhaus
Blockhaus

Dann ging es auf den Michel, es war Hölle viel los, bei unserem letzten Besuch in Hamburg standen wir als einzige oben auf der Plattform des Turms. Aber heute gab es zu alle dem noch eine Hochzeitsgesellschaft die oben Fotos machen wollte. Coole Idee aber irgendwie falscher Zeitpunkt… Von da oben sahen manche Häuser aus, wie hingeworfene Spielzeug-Blöcke.

Zwillingstürme

Ich ließ mich zu einer Stadtrundfahrt überreden, mit so einem „Hop on Hop off“ Bus. Das blöde ist wenn keiner aussteigt, Du aber rein willst, da stehst schon mal und wartest eben auf den nächsten Bus in dem noch ein paar Plätze frei sind. Dafür kommt man an Ecken die man so nicht angelaufen wäre.Wie schon beschrieben die Stadt ist Touristen mäßig aus allen Nähten geplatzt. Rathausplatz und die Treppen an der Binnenalster konnte man nur noch erahnen. Ich nehme mich da nicht aus, ich war auch einer von den vielen. 150_1478.jpg

Ich hätte zu gern noch mehr Aufnahmen gemacht, wenn man aber mit einem sechs jährigen Kind unterwegs ist, sind so einem Tagesausflug Grenzen gesetzt. Da wird noch der ein oder andere fotografische Kurztrip nach Hamburg folgen.

Euer Lichtfreibeuter

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Shooting mit Sabrina

Portrait Shooting in Speyer mit Sabrina
Portrait Shooting in Speyer mit Sabrina

Um in Übung zu bleiben habe ich letzte Woche in einer Facebook Gruppe gepostet, das ich TFP-Shootings anbiete.
Vorher hatte ich auch schon in verschiedenen Model-Karteien mein Glück versucht. Aber die Models die ich angeschrieben habe hielten es meist noch nicht einmal für nötig mir eine Absage zu schicken, sondern meldeten sich gar nicht. Habe schon fast an mir gezweifelt.
Da war der Facebook-Post wesentlich Fruchtbarer, hätte ich so nicht gedacht! Hat mich tierisch gefreut!
Eine der ersten Anfragen machte Sabrina. Nach einem kurzen Chat war auch schon ein relativ kurzfristiger Termin ausgemacht. Hat alles wunderbar geklappt und somit hier noch einmal ein Dank an Sabrina!

 

Das Shooting hat super Spaß gemacht! Nur etwas hat nicht so geklappt wie ich es mir erhofft habe, die Blitz Fernauslöser von Pixel Rook. So langsam habe ich das Gefühl die sind defekt oder einfach nur schlecht. Obwohl die Akkus geladen sind schaffen die Dinger es nicht, rechtzeitig zu Blitzen. Dachte erst das liegt am Blitz (Manueller Yongnuo YN-560 II) aber beim Test mit einem Kabel funktioniert alles genauso wie es sein soll. Das hat mir aber nicht die Stimmung verdorben, wäre nur hier und da hilfreich gewesen.

Portrait Shooting in Speyer mit Sabrina
Portrait Shooting in Speyer mit Sabrina

 

Portrait Shooting in Speyer mit Sabrina
Portrait Shooting in Speyer mit Sabrina

 

 

Shooting-Tour vom Binsfeld bis in die Altstadt von Speyer

Die Idee war am Binsfeldstrand, einem Badesee und in der Altstadt von Speyer ein paar schöne Portraits  zu Fotografieren. Der Protagonist bei dem Shooting war Patrick, der ein paar neue und aktuelle Fotos von sich haben wollte.
Am See angekommen habe ich mich erst einmal über das gute Licht gefreut, die Wolkensoftbox hat super funktioniert, nicht zu dick und nicht zu dünn. Um die Schatten aufzuhellen wollte ich noch eine kleine Softbox auf einem Stativ aufstellen, habe mich aber dagegen entschieden. Der Wind war brutal, es hätte mir das Teil umgeschmissen oder auf nimmer wiedersehen im See versenkt. Es wurde dann nur ein nackter Mobiler Blitz, hat aber wunderbar geklappt.

Portraitshooting mit Patrick in Speyer
Portraitshooting mit Patrick in Speyer
Portraitshooting mit Patrick in Speyer
Portraitshooting mit Patrick in Speyer

Nach dem See ging es in die Altstadt von Speyer, wir waren ausgefroren. Als erstes auf die Sonnenbrücke, wenigstens der Brückenname ließ wärme vermuten. Als Hintergrund diente unter anderem das Fachwerkhaus der Gaststätte „Halbmond“.

Portraitshooting mit Patrick in Speyer
Portraitshooting mit Patrick in Speyer

Danach ging es weiter zum ehemaligen Haus vom „Flohmarkt Berzel“. Eines der wenigen Häuser in der Speyerer Innenstadt, an die noch nicht „Hand“ angelegt wurde. Es sieht noch genauso aus, wie ich es aus meiner Jugend her kenne.

Portraitshooting mit Patrick in Speyer
Portraitshooting mit Patrick in Speyer

Danach ging es in die kleine Himmelsgasse, eine mit Graffiti verzierte Tür hat es uns da am meißten angetan. Wir hatten immer noch nicht genug und zogen weiter Richtung Willy-Brandt-Platz. Es sollten die letzten Foto’s am dortigen Kreuzgang entstehen. Mitten in der Stadt eine kleine grüne Oase umrahmt mit Sandsteinbögen.

Nach dem die letzten Foto’s des Shooting auf den Chip gebannt waren, überkam uns ein Kaffeedurst der gestillt werden wollte. Wir waren zufrieden und gingen Richtung Maximilianstraße, die von den Einwohnern liebevoll „Haubtstrooß“ genannt wird. Es war ein Tag vor Weihnachten und dementsprechend war die Verkaufsmeile inklusive Weihnachtsmarkt brechend voll. Es waren noch alle im Einkaufswahn denn im Cafe war angenehm wenig los und wir konnten uns am Fenster niederlassen. Dort sind dann auch noch ein paar schöne Foto’s entstanden. Alles in allem ein sehr schönes und vor positiver Energie strotzendes Shooting!

 

Einsatz eines Graufilter beim Sonnenuntergang

Mir kam in den Sinn den Speyerer Dom beim Sonnenuntergang von der Badischen Rheinseite aus, zu fotografieren. Ich habe mir so eine Art Scherenschnitt-Bild vorgestellt, mit der Silhouette des Domes. Dazu sollte der Graufilter ND 3 die Wolken und das Wasser durch die nötige Langzeitbelichtung „soften“. Viel mehr Extras hatte ich gar nicht dabei. Mein Stativ, Filter ,Nikkor 17-55mm* und natürlich den Fernauslöser. Als ich am Wasser ankam habe ich mich erst einmal von Kopf bis Fuß mit Anti Stechmückenspray* eingesprüht, die fliegenden Blutsauger waren zahlreich vertreten und flogen am liebsten vor der Sonnenblende des Objektives.

Ich habe bei den Bildern verschieden lange Belichtungszeiten ausprobiert um die Wirkung des Filters auf die Wolken und das Wasser zu sehen.  Die längste Belichtungszeit war über vier Minuten, leider wurde das Wasser des Rheins nicht „spiegelglatt“. Aber die unruhigen, ablenkenden Wellen waren verschwunden.  Die Belichtungszeit habe ich mir von einem App ausrechnen lassen. Zu dem Thema Einstellungen der Kamera bei der Verwendung von Graufilter*, habe ich auch schon einen eigenen Artikel, hier.

 

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Immer mal was neues

Ich hatte in den letzten Wochen Zeit mir etwas Inspiration im Netz zu holen. Ich sah ein Herz, gelegt aus Streichhölzern, das wollte ich auch umsetzen und hinein dachte ich mir passt ein Speyerer Gebäude. Es wurde der Altpörtel in Flammen, ein Feuerwerk das auf und vor dem Stadttor abgebrannt wird. Das legen der Streichhölzer war schon etwas tricky und brachte mich beinahe zum verzweifeln, bis ich auf die Idee kam eine Herzform für Plätzchen zur Hilfe zu nehmen. Die Herzform hatte es mir angetan, also mussten auch die Steckblumen meiner Tochter herhalten. Da meine Verfassung mich gezwungen hat im Haus zu bleiben suchte ich weiter nach guten Motiven, da kam es mir gerade recht das wir für das Geburtstagsessen von meiner Frau viele rote Zwiebeln benötigten. Die mussten dann auch noch Fotografiert werden, die rote Farbe kommt gut.

Streichholz Herz

rote Zwiebeln

Herz

Langzeit Speyer Fotobuch

Die Langzeitbilder von Speyer haben sich zu einem richtigen Projekt ausgewachsen, da ich auf die veröffentlichten Bilder in diesem Blog und auf Facebook immer eine sehr positive Rückmeldung bekam habe ich mich entschlossen ein Fotobuch zu erstellen und zu veröffentlichen. Somit kann sich jeder der Interesse hat, ein Stück Speyer nach Hause holen. Insgesamt sind 41 Fotografien von Orten und Plätzen in Speyer in dem Buch zu finden. Auf vielen Bildern habe ich bewusst die Lichter der vorbei fahrenden Fahrzeuge eingebunden, um den Bildern Leben einzuhauchen. Auch habe ich mich nicht nur auf die Sehenswürdigkeiten beschränkt, es sind auch ganz gewöhnliche Orte aus meiner Sicht zu sehen, zum Beispiel Industriegebäude und der Flughafen, Orte die in der Nacht und beleuchtet ihren ganz eigenen Reiz entwickeln.
Das ganze habe ich bei Blurb hochgeladen, bei diesem Buchservice kann man aus Lightroom heraus seine Bücher erstellen. Ich mag die Blurb-Bücher, weil sie in der Hand liegen, wie ein wertiger Bildband.

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Langzeit Speyer by Lichtfreibeuter Oliver Franck |