Schlagwort-Archive: Kulturbeutel

Geschichte vom kleinen Onkel mit Sara Mangano und Pierre-Yves Massip

Ich war gerade mit meinem Dackel im Wald unterwegs als mich Matthias Folz vom Kinder- und Jugentheater Speyer anrief und mich bat die Geschichte vom kleinen Onkel zu fotografieren. Konnte ich natürlich nicht widerstehen, denn Sara Mangano und Pierre-Yves Massip durfte ich schon einmal im Theater erleben und war begeistert. Das war im Kulturbeutel festival 2015 in dem Mimentheater „Les Aimants – Die liebenden

Aufwärmen und entspannen vor der Geschichte

Das Stück vom kleinen Onkel kommt daher ohne Text und lebt vom Können der Pantomimen. Deren Körperbeherrschung bei der Ausführung von Bewegungen, speziell von Massip, ist einfach perfekt. Alles wirkt mühelos und leicht. Beim Aufwärmen wollte es ein Musiker der Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz wie Massip machen und hat aus Spaß auch einmal versucht sich in der Hocke nach vorne auf eine Hand zu stützen um sich von da aus in den einhändigen Handstand zu drücken. Hat nicht geklappt, es sieht eben nur so leicht aus, so muss das sein. 

Die Story

Der Kleine Onkel ist einsam und auf der Suche nach Freunden. Da kommt ein Hund, gespielt von Sara Mangano, der sich mit dem Onkel anfreundet. Gegen Ende gesellt sich noch ein Mädchen hinzu, gespielt von Mayila Ainiwaer. Beim ersten erscheinen des Mädchens spielt der Hund immer mit Ihr und nicht mehr mit dem Onkel. Dieser zieht enttäuscht von dannen. Zum Schluss finden aber alle wieder zusammen und es gibt ein Happy End!

Die Chinesin Mayila Ainiwaer hatte ich das erste mal in der Premiere des Stückes der Wolf und der Mond mit Dennis Fahri Dagli in Speyer fotografiert. Ebenso war sie in der Chinesischen Nachtigal dabei.

Wer sich interessiert sollte auf der Website von Sara Mangano und Pierre-Yves Massip vorbei schauen – „Compagnie Mangano Massip, Paris“

Fotografisch wurde es nie langweilig, es war geradezu ein Feuerwerk von verschiedenen Ausdrücken. Da musste ich schon aufpassen das anwesende Publikum nicht zu nerven. Es wird Zeit das Nikon eine Spiegellose Kamera auf den Markt bringt. Die Bilder wurden mit der D750* und dem Vorgänger des 70-200* fotografiert.

Die Geschichte vom kleinen Onkel
Sara Mangano & Pierre-Yves Massip, Mayila Ainiwaer
Die Geschichte vom kleinen Onkel
Pierre-Yves Massip
Die Geschichte vom kleinen Onkel
Sara Mangano, Mayila Ainiwaer
Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz
Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz
Die Geschichte vom kleinen Onkel
Sara Mangano & Pierre-Yves Massip
Die Geschichte vom kleinen Onkel
Sara Mangano & Pierre-Yves Massip

 

Die Blechtrommel Lesung mit Ulrike Folkerts & Clemens von Ramin

Bei schönstem Wetter war der rote Teppich zur Festival Eröffnung ausgerollt. Das Wetter war nicht ganz unwichtig, denn die Bühne steht im freien. Direkt im Kulturhof. Seit 2013 fotografiere ich nun für das Theater, doch das Festival erlebe ich das erste mal unter freiem Himmel. Damals hatte ich auch eine Premiere, ich durfte das erste mal einer einer Lesung von Wladimir Kaminer zuhören. Dieses Jahr gab es zur Eröffnung des Kulturbeutel Festival in Speyer eine Lesung der Blechtrommel von Ulrike Folkerts und Clemens von Ramin. Die beiden haben ausgewählte Szenen vorgelesen, musikalisch untermalt durch Schlagwerkmusik von Stefan Weinzierl.  Die Blechtrommel Lesung mit Ulrike Folkerts & Clemens von Ramin weiterlesen

Ennio Marchetto mit „The little Paper Cartoon“

Alles aus Papier bei Ennio Marchetto, dem bekannten Comedian, ich kannte ihn bisher noch nicht und wusste daher nicht so recht was denn auf mich zukommt. Es gab viel laute Musik und als die Show im alten Stadtsaal begann, musste man sich förmlich anschnallen, es ging Schlag auf Schlag, im wahrsten Sinne des Wortes ein echter Verwandlungskünstler. Ennio Marchetto mit „The little Paper Cartoon“ weiterlesen

Auftakt mit Hans Joachim Heist beim Kulturbeutel Speyer

Wie war das damals, als es im Fernsehen nur drei Programme gab? Vielleicht noch ein viertes wenn man guten Empfang hatte. Zum Umschalten musste noch aufgestanden werden oder ein Kind gerufen. Und da waren sie die Filme mit Heinz Rühmann, Hans Moser, Hans Albers, Theo Lingen und natürlich Heinz Erhardt. Auftakt mit Hans Joachim Heist beim Kulturbeutel Speyer weiterlesen

Lichtfreibeuter Theaterfotografie bald großformatig im alten Stadtsaal Speyer

Es ist einfach so, Bilder großformatig ausgedruckt sind eindrucksvoller für den Betrachter und wirken einfach besser. Deswegen war ich freudig überrascht als Nicole vom Kindertheater Speyer mir den Vorschlag machte meine Bilder großformatig auf Leinwand auszudrucken und im alten Stadtsaal aufzuhängen. Lichtfreibeuter Theaterfotografie bald großformatig im alten Stadtsaal Speyer weiterlesen

Nachtschicht auf der Theaterbühne beim Kulturbeutel 2015

Für die meisten Schichtarbeiter ist das nichts neues, um 22 Uhr beginnt die Nachtschicht, unweigerlich. Normalerweise sitzt man gerade auf der Couch und hat die richtige Bettschwere, muss man los ranklotzen. Ganz anders war das bei der kleinen Zeltbühne beim Kulturbeutel 2015 in Speyer. Man ist aus der Hauptveranstaltung raus und ins kleine Zelt eingefallen. Da konnte man in kleiner Runde den Abend ausklingen lassen.

La Noche Espaniola

Den Anfang machte die Spanische Nacht „la noche Espaniol“, wer Spanien Fan ist so wie ich, der durfte sich das nicht entgehen lassen. An der Gitarre war Sam, Zarita hat genial gesungen, Franz Geneem spielte Klavier und Saxophon, auf der Cajòn saß Ricardo Espinosa. Im kleinen Zelt zu fotografieren war nicht ganz so einfach, ich konnte nicht gut links und rechts nach vorne, es war eng. Das Nikkor 70-200mm f2,8* war an dem Abend mein Standardobjektiv

Wie jeden Abend war auch dieser Stechmücken verseucht. Ich hatte nur meine Ruhe weil ich mich mit einschlägigen Mittelchen* eingesprüht hatte. Da muss man aufpassen das von dem Anti-Mücken Spray nix auf die Gummierung der Kamera oder Objektiv kommt. Hab da schlechte Erfahrungen an meiner D70 gemacht. Die Handinnenflächen versuche ich also davon frei zu halten.

Verlassenheiter

Dann gab es noch „Verlassenheiter“ hier bin ich nicht bis zum Schluss geblieben und habe die Clown Verkleidung verpasst. Asche auf mein Haupt…

Die Legende des heiligen Trinkers

Die „Legende des heiligen Trinkers“ war von der Sache her in Ordnung, aber für mich leider überhaupt nix. Mir hat die leicht Religiöse Note nicht gefallen. Das Licht war dunkel und hat das Fotografieren aus der Entfernung schier unmöglich gemacht.

Weltuntergangsblues

Der „Weltuntergangsblues“ war eine kleine Überraschung, es spielte an der Gitarre ein ehemaliger Lehrer von mir, bei dem das Schicksal zugeschlagen hat. Ich freue mich immer wenn ich ihn spielen höre.

Terry Sue and the Monsters

Den Abschlus auf der kleinen Zeltbühne machte „Terry Sue and the Monsters“

Marshall Cooper Band, Kulturbeutel 2015

Wer hätte gedacht das die Jungs so cool sind, mit Ihren Trompeten und dem Sax. „Inglorious Nasty Brass“ kam richtig gut rüber, ich blieb bis zum Schluss, hätte ich vorher nicht drauf gewettet. Aber die Marshall Cooper Band hat gerockt! Es wurde praktisch zwei Stunden durchgespielt, unterbrochen von kurzen Textpassagen, kleine Verschnaufpausen für die Musiker.

Unterstützt wurde die Blaßmusik von einem DJ, so kam der Beat nicht zu kurz, yeah. Einfach geiler Scheiss! Würd ich wieder hingehen! Außer dem „Inglorious Nasty Brass“ hat die Band noch das „Backseat Lover*“ Album im Angebot.

Marshall Cooper Band
Marshall Cooper Band

Stechmücken die Geisel der Menschheit

Der Kulturbeutel 2015 hat sich zu zu dem Zeitpunkt schon dem Ende genähert. Ohne die ehrenamtlichen Helfern wäre das Festival undenkbar. Im Zelt ist es warm und abends wird man außerhalb der Zelte von den Stechmücken attackiert, die Mückenschutzmittel werden knapp und sind in Speyer praktisch nicht mehr zu bekommen.

Marshall Cooper Band

Marshall Cooper Band

 

 

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Figurentheater für Erwachsene, Kulturbeutel 2015

Ich wusste nicht so recht was mich bei „Varieté Olymp“ des Hohenloher Figurentheaters erwarten würde. Ich war angenehm überrascht. Johanna und Harlad Sperlich zeigten mit Ihren 80 cm großen Figuren, „Die Trauer hinter der Maske“, eine Liebesgeschichte mit einem Mord, ein Krimi!

Varietè Olymp - Die Trauer hinter der Maske
Anton Zwetschge / Emil Nada

Die ständig wechselnde Lichtstimmung und Bühne, machte das Stück sehr interessant dadurch gab es viele lohnende Motive in den Szenen. Die Beleuchtung wurde von den Puppenspielern selbst gesteuert. Interessanterweise wurden unter anderem Leuchten von Dedolight eingesetzt.

Varietè Olymp - Die Trauer hinter der Maske
Herbert Grunz / Anton Zwetschge

Nach der Vorstellung gab es noch ein kleines Schaulaufen für die Kamera.

Varietè Olymp - Die Trauer hinter der Maske
Magnus Nada / Varietè Olymp – Die Trauer hinter der Maske (Harald Sperlich)
Varietè Olymp - Die Trauer hinter der Maske
Marie Lerire mit dem Reifen am Trapez (Johanna Sperlich)

Varietè Olymp - Die Trauer hinter der Maske

Marie Lerire / Varietè Olymp – Die Trauer hinter der Maske

 

 

 

Les Aimants – Die Liebenden, Kulturbeutel 2015

Ohne Worte sich ausdrücken, das ist Sara Mangano und Pierre-Yves Massip bei Ihrem Auftritt im Kulturbeutel Zelt in Speyer sehr gut gelungen. Doch fangen wir von vorne an, ich komme in das Zelt und treffe Matthias Folz und er sagte mir das dieses Mimentheater sein Höhepunkt des Kulturbeutels ist und das es durch die verschiedenen Lichteffekte sehr interessant werden würde. Bei der Aussage und dem Bühnenaufbau mit Straßenlaterne, Parkbank und Tisch, war ich denn schon gespannt und sollte nicht enttäuscht werden.

Sara Mangano
Sara Mangano

Als die beiden Pantomimen anfingen, mit den Sound und Lichteffekten, musste ich gleich an ein Computerspiel denken und zwar an die Atmosphäre in Bioshock. Klingt jetzt verrückt, ist aber so. Dazu war der Anfang fast ein wenig gruselig und praktisch nicht fotografisch festzuhalten, viel zu düster und zu schnelle Bewegungen. Das sollte aber nicht so krass düster bleiben, zum Glück! Es wurden immer wieder Lichtakzente gesetzt bei denen ausreichend Helligkeit vorhanden war. So kamen doch ein paar Aufnahmen zusammen die mir ein „Boah stark!“ beim Entwickeln entlockten.

Pierre-Yves Massip, Sara Mangano
Pierre-Yves Massip, Sara Mangano

Zu Beginn hat es sich mir nicht unbedingt erschlossen, was genau jetzt gezeigt wird. Es sind liebende, klar, so wie ich das verstanden habe werden verschiedene Paare gespielt, manche verlieren sich nach der ersten Liebe auch wieder. Der Altag als Beziehungs-killer, jeden Tag der gleiche Ablauf  man lebt aneinander vorbei. Oder der Mann beachtet nach der Eroberung die Frau nicht mehr, das macht der Mann aber nicht umsonst, denn seine Partnerin ist so frustriert, drückt ihm die Luft ab und stürzt sich aus dem Fenster. Es geht aber auch anders herum, der Mann bekommt wegen der Frau die Alpträume.

Pierre-Yves Massip, Sara Mangano
Pierre-Yves Massip, Sara Mangano

Bei all den Beziehungsproblemen gibt es aber Hoffnung, zum Schluss werden die Liebesbriefe dann doch gelesen und das Pärchen kommt zusammen, Happy End!

Pierre-Yves Massip, Sara Mangano
Pierre-Yves Massip, Sara Mangano
Pierre-Yves Massip, Sara Mangano
Pierre-Yves Massip, Sara Mangano

Das sind meine Interpretationen und ich hab so eine Pantomime das erste mal gesehen, also verzeiht wenn ich voll daneben liege.  Es war anspruchsvoll und stark gespielt keine Frage!

Euer Lichtfreibeuter

Pierre-Yves Massip
Pierre-Yves Massip

 

 

Drum Olé, Kulturbeutel 2015

Was bisher nur als Teaser vor den anderen Auftritten des Kulturbeutels gezeigt wurde, sollte nun einen ganzen Abend füllen. Drum Olé hat seinen Auftritt, auf der Bühne stehen erhöht vier von den Musikstühlen, dann geht es los!

Drum Olé
Ronald Huber, Juan Granados, Ricardo Espinosa, Ray Gattner

Die vier zeigen zuerst auf witzige Art und Weise was man so alles mit den Stühlen machen kann. Danach bekommt es das Publikum erklärt, mitmachen ist angesagt, still dasitzen und berieseln lassen stand nicht auf dem Programm! Die Firma baff hat die Cajón*weiterentwickelt zu einem Trommelstuhl, genauso wie die Cajón hat dieser Bass und Snare. Gespielt wird mit den Händen, die flache Hand auf die Mitte für den Bass und am Rand die Snare. Schnell hat Ricardo Espinosa dem Publikum einfache Rhythmen beigebracht.

Drum Olé
Ricardo Espinosa

Die vier Mann in rot können nicht nur animieren, die haben auch sonst noch einiges drauf. Juan Granados überraschte als er zur Gitarre griff und anfing zu singen. Dazu tanzte die Flamenco-Tänzerin Leonor Moro.

Drum OléDrum Olé

Insgesamt ein absolut gelungener Abend! Spanien hat es uns sowieso angetan, passte also alles zusammen! Die Beteiligung des Publikums mit dem Rhythmus schlagen auf der Bestuhlung, einfach genial! Ein riesiger Spassfaktor!

Drum Olé

Ronald Huber spielte Keyboard, Ray Gattnern die Stehtrommel, Espinosa das Cajón*, Juan Granados die Gitarre und Leonor Moro tanzte Flamenco.

Falls Ihr mal die Möglichkeit habt an der Show teilzunehmen solltet Ihr euch das nicht entgehen lassen!

Euer Lichtfreibeuter

 

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