Schlagwort-Archive: Autofokus

Die neue Theater-Spielzeit, mit der D750 beim eingebildeten Kranken

Was war ich schon gespannt darauf die ersten Aufnahmen im Theater mit meiner neuen D750* zu fotografieren. Jetzt war es endlich soweit, die neue Spielzeit im Kinder- und Jugendtheater Speyer ging am Wochenende los. Das erste Stück am Sonntag war der eingebildete Kranke, dabei geht es um einen Mann der sich seine Krankheiten einbildet und von seiner Ärztin abgezockt wird, dazu ist die Ehefrau nicht mehr scharf auf Ihren Mann sondern nur noch auf das Erbe. Die neue Theater-Spielzeit, mit der D750 beim eingebildeten Kranken weiterlesen

Hochzeit im historischen Rathaus von Speyer

In Speyer geben sich viele Paare das Jawort, jedes Wochenende kommen die Heiratswilligen zu den schönen Heirats-Locations in meiner Heimatstadt. Die meisten Paare lassen sich im Trausaal des historischen Rathaus in Speyer trauen, der Saal schafft mit seiner Holzverkleidung eine schöne Atmosphäre für eine Hochzeit.  Am letzten Wochenende haben sich auch Denise und Uwe für dieses Ambiente entschieden. Hochzeit im historischen Rathaus von Speyer weiterlesen

Agility Turnier „Spargel-Cup“ in Dudenhofen

Es war mehr ein Zufall als ich das erste mal das Agility Turnier in Dudenhofen entdeckt habe. Bei einem Spaziergang durch den Speyerer Stadtwald bin ich am Hundeplatz vorbeigekommen und war von den Hunden und den Leistungen überrascht. Dieses Jahr bin ich gezielt beim Agility Turnier dem „Spargel-Cup“ mit meiner Familie aufgeschlagen. Es war wieder ein schönes Erlebnis und auch ein gutes Training für mich, denn es ist nicht so einfach die quirligen Zeitgenossen beim springen und Rennen im Bild einzufangen.

Agility Turnier Dudenhofen
Agility Turnier „Spargel-Cup“ Dudenhofen

Ich benutzte eigentlich durchgehend das 70-200mm VR*, die Verschlusszeiten waren von 1/1000 – 1/4000 bei f2.8- f4.5 bei Iso 400. Der Effekt mit der geringen Schärfentiefe ist schön, allerdings brachte die Geschwindigkeit der Hunde und der geringe Schärfebereich bei großer Brennweite einige Probleme mit sich und den Autofokus teilweise an die Grenzen des machbaren.

Agility Turnier Dudenhofen
Agility Turnier „Spargel-Cup“ Dudenhofen

Agility Turnier Dudenhofen

Agility Turnier „Spargel-Cup“ Dudenhofen

Die Strecke wird auch zwischendurch umgebaut, den Teilnehmern mit ihren Hunden ist die Strecke immer unbekannt. Die Hundeführer dürfen nach dem Streckenumbau den Parcours ablaufen und sich die Bahn einprägen, das wars, dann muss es passen. Das beste Mensch-Hund Team, das am schnellsten Fehlerfrei alle Hürden und Tunnel meistert gewinnt, ganz einfach. Funktioniert nicht immer, das mit dem Fehlerfrei, die Hunde haben manchmal ihren eigenen Kopf oder der Mensch gibt unklare Zeichen. Der Start geht Schlag auf Schlag, das macht die Veranstaltung sehr kurzweilig und interessant.

Am liebsten waren mir Hunde mit längerem Fell, ich finde die Bewegung und Dynamik kommt dabei besser zur Geltung. Fliegende Schlappohren sind auch immer gut für witzige Bilder von springenden Hunden. Die meisten Hunde sind aufgeregt und können es kaum erwarten los zu sprinten, doch es gibt immer wieder Ausnahmen, manche lassen sich nicht aus der Ruhe bringen und schlendern gelassen über den Platz als ob Ihnen die Welt gehören würde, fehlerlos aber eben gelassen, langsam.
Solche Agility Turniere soll es laut Wikipedia auch für Katzen geben, wie das gehen soll kann ich mir nicht so richtig  vorstellen, haben die Stubentiger nicht eine natürliche Abneigung gegen Anweisungen?

Agility Turnier Dudenhofen

 

"Agility Spargel-Cup" Dudenhofen

 

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Neues Equipment an Board, die D750

Ich gebe zu, die letzten Tage war es etwas ruhiger, hier auf dem Blog, das lag einfach daran das es viel zu tun gab. Zuerst war da ein Auftrag, für das Kindertheater fünf Premieren zu fotografieren, dann eine Hochzeit und ein Familien-Shooting, es ging Schlag auf Schlag.

Nikon D750
Nikon D750 mit Nikkor 24-120 1:4G VR

Gut etwas Zweit-Body in der Tasche zu haben

Vor der Hochzeit die ich zu fotografieren hatte, habe ich mir Gedanken über meine Kamera gemacht, die Nikon D7000* . Das gute Stück hat nun auch schon einige Auslösungen auf dem Buckel, funktioniert zwar einwandfrei aber wer verspricht mir das bei der Hochzeit nicht etwas kaputt geht? Bisher habe ich mir immer ein zweit Body ausgeliehen. Das ist aber auf Dauer nicht so prickelnd, zudem ist in mir die Entscheidung gereift, einen Schritt weiter zu gehen und mir eine Vollformat als Arbeitspferd zuzulegen und die D7000 als Zweit- und Ersatz-Body herzunehmen. Vollformat ist wegen der enormen Iso-Power einfach sehr interessant für mich, die technischen Grenzen bei meiner Theater- und Hochzeitsfotografie würden sich deutlich erweitern.

Stundenlange Recherche und Abwägen

In die engere Auswahl kam eigentlich nur die Nikon D750*, diese Kamera lag auf Anhieb gut in meinen Händen. Am Anfang hat mich das Klappdisplay abgeschreckt, habe ich nie vermisst. Bei der Suche im Netz gab es neben den Top Referenzen auch immer wieder negative Stimmen. Das Streulicht-Problem bei Gegenlicht wurde oft aufgeführt, vielen Fotografen ist dieses Problem gar nicht aufgefallen, da es nur bei bestimmten engen Bedingungen auftritt. Daneben kann die D750 „nur“ max 1/4000 sek und 1/200 sek Blitzsynchronisation.

Im Gegenzug hat diese Kamera einen Autofokus der weniger Licht benötigt und hohe ISO Werte sind absolut kein Problem. Wenn man nun schaut wo ich am häufigsten fotografiere, im knappen Licht, fallen die Verschlusszeit und die Blitzsynchronisation nicht wirklich ins Gewicht. Dazu hat Nikon das Streulicht-Problem behoben.  Beim Umstieg auf die D750 muss ich mich auch nicht großartig umgewöhnen da der Body von der Anordnung der Knöpfe fast identisch ist, praktisch! Was vielen auch noch fehlte ist der AF-ON Knopf auf der Rückseite, diese Funktion kann man aber auf eine Funktionstaste festlegen, wenn man das unbedingt braucht.

Nach dem Body, das Zubehör

Am Ende war die Bestellung geplant und es sollte nicht nur der Body werden. Mir fehlte noch ein Objektiv für den Brennweitenbereich von 24-70mm. Die D750 gibt es im Kit mit dem Nikon AF-S 24-120mm 1:4G ED VR* mit durchgehender 4’er Blende. Im Paket war das sehr verlockend, auch wenn das Objektiv nicht die besten Referenzen hatte. Der Schärfeabfall zu den Rändern, wurde  zum Beispiel oft aufgeführt. Grundsätzlich aber soll es ein wunderbares Reportageobjektiv sein. Also zugegriffen, einmal das Kit D750 mit 24-120mm Objektiv!

Was auch nicht fehlen durfte war der Nikon MB-D16 Multifunktions-Batteriehandgriff*, daran haben sich meine großen Hände so gewöhnt, das musste auch sein. Als dieser geliefert wurde, war ich von der Passgenauigkeit und Festigkeit der Verbindung mit der Kamera überrascht. Dennoch hätte ich für die enormen Kosten einen Griff aus, zumindest teilweise, Metall erwartet.

Nikon D750
Nikon D750

Erstes Testen der D750

Alle Bestellungen trafen noch vor der anstehenden Hochzeit ein und ich konnte Testen. Von den ersten Fotos war ich schon überzeugt. Die Schärfe sitzt einfach, der Autofokus in Verbindung mit dem Verwacklungsschutz im Objektiv machen ihre Arbeit auf den Punkt. Der Batteriegriff sitzt und gleicht das Gewicht des Objektives aus, ohne den Griff wäre die Kamera Kopflastig und dadurch schlechter zu greifen,vor allem im unteren Bereich.

Nikon D750
Nikon D750

Die runden Dinger sind Peak Design* Anker für den Kameragurt. An diesen Gurt habe ich mich schon dermaßen gewöhnt, ich will ihn auch an der D750 nicht missen.  Zack-Zack ist der Gurt gewechselt oder entfernt, geiles System.

Beim Objektiv ist mir im Weitwinkel zum Rand hin ein gewisser Schärfeabfall aufgefallen,  aber ich habe auch danach gesucht. Genauso ist im Weitwinkelbereich eine Vignettierung zu sehen, die kann man nicht wegdiskutieren. Das ist aber alles zu verkraften, dafür ist es eben ein Zoom, man ist flexibel und es werden viele Situationen abgedeckt. Wenn mehr Zeit vorhanden ist und Dinge vorhersehbarer, schraubt man eben eine Festbrennweite drauf. Der Kit Preis ist in Ordnung, dummerweise ist diese Zusammenstellung D750 und Nikkor 24-120 VR im Moment bei vielen Händlern vergriffen. Kein Wunder es werden im Vergleich zum Einzelpreis satte drei Lappen weniger verlangt, das macht das ganze sehr Interessant.

Nikon D750
Nikon D750

Hier Bilder von der Hochzeit bei der ich zum ersten mal die neue Kamera eingesetzt habe, dazu gibt es auch eine kleine Geschichte die ich in einem anderen Artikel erzählen werde.

RobertsRoberts

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Hundeturnier – Hundesport Speyer / Dudenhofen

Ich war mit dem Fahrrad unterwegs und bin am Hundesportverein Speyer / Dudenhofen vorbeigekommen. Da war zu meinem Erstaunen ein Wettkampf bei dem die Hundeführer ihre Hunde über einen Parcours leiten mussten. Dachte mir auf dem Rückweg machst hier Station das gibt mit Sicherheit schöne Aktion-Fotos. Gesagt getan, Frau und Kind abgeholt und zum Hundesportplatz. Zuerst standen wir etwas verloren am Platz und haben die Szenerie betrachtet. Ein Bereich der Wiese ist als Wettkampfgelände abgezäunt und direkt an diesem Zaun sind die Zelte der Hundebesitzer und Wettkämpfer aufgebaut. Ich machte mir echt Gedanken wie wir da in die Nähe der Hürden kommen sollen. Wie das so ist sind noch gerade zwei Hunde gelaufen da war ne halbe Stunde Pause. Gerade recht um etwas zu trinken, sich über die niedrigen Preise zu freuen und die Kamera zusammen zu bauen. Dabei ein wenig Small-Talk mit den Zuschauern die meist auch Teilnehmer waren und siehe da alles super nette und freundliche Leute! Wir haben dann dreimal während des Wettkampfes unsere Position gewechselt um nicht immer die gleichen Bilder zu haben. Beim eigentlichen Auslösen muss man schon fix sein, des Menschen treuester Freund ist verdammt schnell beim springen und rennen. Die Hundeführer durften nach dem Parcours Umbau, nach der Pause 5 Minuten auf das Feld um sich den Weg anzuschauen, den sehen sie da zum ersten mal. Das macht das ganze spannend. Dem Fotograf geht das aber genauso, man muss sich nach den ersten zwei, drei Hunden den Parcours eingeprägt haben und Kameraschwenks Proben und sich Punkte aussuchen auf die man scharfstellt damit der vorbeiflitzende Hund auch scharf ist wenn man abdrückt. Ansonsten hat man nur halbe Hunde auf dem Bild, dazu noch meist das Hinterteil, ich übertreibe nicht, sauschnell das ganze. Licht hatten wir mal mehr mal weniger, es waren ein paar Wolken am Himmel die immer mal wieder das Licht abdrehten. Hat alles sehr viel Spaß gemacht! Starke Hunde, freundliche- spaßige Leute bei schönem nicht zu heißen oder zu kaltem Wetter, yeah!

HundesportHundesportHundesportHundesportHundesport

Hundeturnier, ein Album auf Flickr.

Wendepunkt zur Qualität

Ich habe schon einmal über das Tamron 17-50 und den Auto Fokus Problemen an der D7000 geschrieben. An meiner alten D70 gibt es die Probleme seltsamerweise nicht. Vielleicht ein Kommunikationsproblem zwischen Kamera und Objektiv? Warum muss ich mir darüber den Kopf zerbrechen, kann es nicht einfach funktionieren wie versprochen? Nun war ich auf eine Hochzeit eingeladen, das Tamron war mit dabei und ich habe es auch eingesetzt. Hinterher dann das böse erwachen der Backfokus hat wieder erbarmungslos zugeschlagen, es gab einen Haufen matschiger Bilder. Das war ein, nein, der Wendepunkt! Die Entscheidung stand fest, keine Experimente mehr. Das Äquivalent von Nikon ist das AF-S Nikkor 17-55 1:2.8 G. Ich konnte das Nikkor auf Ebay günstig schießen und heute war es denn auch schon da. Die ersten Test Foto’s waren genial! natürlich kann man die beiden Objektive von ihren Daten her vergleichen aber vergleichbar sind sie nicht, das Nikon ist dermaßen robust gebaut, genial leise und auf den Punkt scharf, ein anderes Level auch ohne Verwacklungsschutz (oder gerade deswegen?). Keine Augen mehr die im Matsch versinken! Wenn man die Preise vergleicht sollte das auch so sein, das Nikon reißt schon ein Loch in die Kasse. Ich musste aber auch hier einmal mehr feststellen das man sich billiges Werkzeug eben immer zweimal kauft und beim zweiten dann auf Qualität achtet.

Ich bin vollends von meiner neuen Errungenschaft überzeugt, es gibt einem eine gewisse Sicherheit und auch Erleichterung, an das Objektiv nicht mehr denken zu müssen ob es den auch richtig funktioniert. Yeah das Ding rockt!

Autofokus Probleme mit dem Tamron 17-50 an der D7000

Beim letzten Geburtstag habe ich Foto’s von den Leuten gemacht. Zuhause dann das große Staunen. Mein geliebtes Tamron 17-50 2.8 hat unscharfe Bilder erzeugt. Es hat mich an meiner D70 bisher nie enttäuscht. Jetzt an der D7000 scheint es Probleme zu geben. Die Auschussrate ist extrem gestiegen. Die Google Suche hat ins Nirvana geführt, man gewinnt den Eindruck das es öfter Probleme mit dem Tamron und der D7000 gibt. Allerdings schreiben ja auch meistens Leute die Probleme haben, die schweigende Mehrheit wird wohl zufrieden sein. Die Artikel in denen von Backfokus die Rede ist habe ich jetzt nicht alle gezählt, es waren aber einige. Also den üblichen Testaufbau, Linieal in 45°, Kamera auf ein Stativ und die Skala anvisiert. Scharfgestellt mit dem Auslöser an der Kamera. Peng, das Objektiv trifft genau und nu? Mit mir nicht! Den Fokus Manuell stark weggedreht und dann mit Fernauslöser ausgelöst. Das ganze mit AF-S und mittigem AF-Feld. Das Ergebniss war ein Backfocus. Mir wurde nach mehreren Versuchen klar was den Unterschied ausmachte, mit dem Auslöser an der Kamera spielt man dann doch noch mal mit dem Knopf, wenn man durch den Sucher sieht und die Schärfe nicht getroffen ist, man gibt der Kamera sozusagen die zweite Chance. Dann hat es geklappt mit der Schärfe. Mit dem Fernauslöser stellt die Kamera scharf und löst nach 2 Sekunden aus und trifft nicht immer genau den Schärfepunkt. Bei Aufnahmen bei denen es auf Geschwindigkeit ankommt, wie bei einem Geburtstag mit seinen Spontanen Situationen, drückt man eben dann auch ab und verlässt sich auf seine Ausrüstung, was mit der Kombination aus Tamron und D7000 nicht immer funktioniert.

Diese Ungenauigkeit ist im ersten Moment schon lästig, allerdings waren auf dem Geburtstag die Lichtverhältnisse auch nicht die besten. Jetzt könnte man sagen ja deswegen habe ich mir ja dieses Lichtstarke Teil zugelegt. Dabei darf man aber auch nicht vergessen das bei Blende 2.8 die Schärfentiefe recht komprimiert ist, wenn dazu noch am Zoomring gedreht wird und ein Closeup geschossen werden soll wird das schon eng, da reicht eine kleine Bewegung. Das ganze bei mäßig bis schlechten Lichtverhältnissen, hätte ich bei diesen Faktoren mit der D70 überhaupt ein brauchbares Bild hinbekommen ohne Blitz?

Zusammenfassend muss ich sagen, das mein Bauchgefühl mir suggeriert da ist ein Problem beim AF und mäßigen Lichtverhältnissen. Dieses Problem zeigt sich vermehrt mit einen Backfocus, aber auch mit Frontfocus. Da ich das Tamron noch nicht so oft an der D7000 benutzt habe bekommt es noch etwas Zeit. Vielleicht gibt es ja noch einen übersehenen Faktor der einen starken Einfluss hat. Ich kann aber nicht leugnen das mein Vertrauen zu dem Objektiv gestört ist. Es gibt so viele nicht wiederholbare Momente, die dann einfach beim ersten mal Knackscharf sein sollen.

Ich werde von meinen weiteren Ehrfahrungen mit dem Tamron natürlich berichten!

Der Lichtfreibeuter

Tamron 18-200 Di II zerlegt

Tamron 18x200 Di IIDa im Urlaub 2012 mein Tamron 18-200 mit meiner D70s auf den Boden geknallt ist und sich ein Kunststoffring im Objektiv ausgehängt hat, musste ein neues Objektiv her.

Als ich das Tamron 17-50 in den Händen hielt. Habe ich mich getraut das alte Tamron 18-200 aufzuschrauben. Da sind ein paar wirklich feine Kontakte drin, aber das kann einen alten Seemann (Werkzeugmacher) nicht erschrecken. Also zerlegt das Teil und bei der Gelegenheit gleich alles gereinigt, nach sieben Jahren kommt doch das  ein oder andere Staubkorn ins Objektiv Gehäuse.  Der Kunststoffring war relativ einfach einzuhängen, da dieser am ende des Objektives ist musste eben wirklich alles abgebaut werden. Hatte zwar Foto’s vom zerlegen gemacht, muss aber ehrlicherweise zugeben das ich es beim ersten zusammenbauen spiegelverkehrt montiert habe. Beschriftung unten usw. Also nochmal zerlegen und zusammenbauen. Das Ergebniss war beeindruckend, durch die einwandfrei sauberen inneren wie äußeren Linsen waren die Bilder klarer und Schärfer.  Die Verschmutzung kommt eben schleichend wenn es wirklich immer drauf ist.

Tamron 18-200 Di IIAuf dem zweiten Bild sieht man das Getriebe für den Autofokus und der Blick in das innere des Objektives liegt frei. Im Grunde habe ich nur die Kunststoffhülsen abmontiert der innere Teil mit der Linsengruppe blieb unberührt.

Wenn ich zurück denke an das gezitter mit den wirklich winzigen Schräubchen und den extrem feinen Schleifkontakten, die schon vom hinschauen krumm werden, bin ich schon Stolz auf mich.