Archiv der Kategorie: Veranstaltung

Der Lebkuchenmann im Jugendtheater Speyer

Mein letzter Besuch im Kinder- und Jugendtheater Speyer war nun schon wieder einige Monate her.  Deshalb habe ich mich besonders über die Einladung zum Weihnachtsstück des Kindertheaters gefreut. Dieses mal wurde der Lebkuchenmann aufgeführt der vom Engländer David Wood 1976 geschrieben wurde, also vor genau 40 Jahren. In diesem ziemlich erfolgreichen Musical für Kinder, erwachen ganz alltägliche Gegenstände wie Küchenutensilien zum Leben, er begibt sich damit in die fantasievolle Welt der kleinen Zuschauer. Mit viel Witz, turbulenten Verfolgungsjagden und Liedern wurde eine spannende Geschichte von Mut, Freundschaft und gegenseitiger Hilfe erzählt. Der Lebkuchenmann im Jugendtheater Speyer weiterlesen

Pferderennbahn Hassloch, fotografieren beim Galopprennen

Mit meinen Kindern geh ich gern in Vogelparks der näheren Umgebung. So auch in den Vogelpark bei Hassloch, genau gegenüber der Pferderennbahn. Die Bahn hatte schon vor Jahren mein Interesse geweckt, nur musste ich leider feststellen das dort gar nicht so oft Rennen stattfinden. Aber heutzutage kann ich mir zum Glück die Termine ins Handy tippen, für mich ein muss, wer kann sich schon alles merken? Dieses Jahr hat es dann auch geklappt, mein erstes Pferderennen! Pferderennbahn Hassloch, fotografieren beim Galopprennen weiterlesen

Spanische Nacht, mit u. a. Juan Granados und Leonor Moro

Die bisherigen Spanischen Nächte beim Kulturbeutel Festival in Speyer waren immer etwas ganz besonderes für mich. Als alter Spanien Urlauber geht mir dabei das Herz auf. Dieses Jahr hat Juan Granados  den Gesang übernommen. Juan stammt aus einer alten Flamenco Dynastie und ich fühlte förmlich die Emotion die er mit seiner Mimik, Gestik und Gesang vermittelte. Der Gitarrenspieler El Puchero konnte auch überzeugen, seine Finger waren sehr schnell, die Perfektion war zu sehen und zu hören. An den Percussions saß German Papu Gigena und Ricardo Espinosa. Spanische Nacht, mit u. a. Juan Granados und Leonor Moro weiterlesen

Ennio Marchetto mit „The little Paper Cartoon“

Alles aus Papier bei Ennio Marchetto, dem bekannten Comedian, ich kannte ihn bisher noch nicht und wusste daher nicht so recht was denn auf mich zukommt. Es gab viel laute Musik und als die Show im alten Stadtsaal begann, musste man sich förmlich anschnallen, es ging Schlag auf Schlag, im wahrsten Sinne des Wortes ein echter Verwandlungskünstler. Ennio Marchetto mit „The little Paper Cartoon“ weiterlesen

Auftakt mit Hans Joachim Heist beim Kulturbeutel Speyer

Wie war das damals, als es im Fernsehen nur drei Programme gab? Vielleicht noch ein viertes wenn man guten Empfang hatte. Zum Umschalten musste noch aufgestanden werden oder ein Kind gerufen. Und da waren sie die Filme mit Heinz Rühmann, Hans Moser, Hans Albers, Theo Lingen und natürlich Heinz Erhardt. Auftakt mit Hans Joachim Heist beim Kulturbeutel Speyer weiterlesen

Klein, kleiner, NANOtheater die Theaterguerilla

Wenn etwas zu Ende geht dann ist das immer auch eine Chance, das Neue wartet hinter jeder Ecke. Eben habe ich noch die Proben vom Junges Spiel Theater im Pfalzbau Ludwigshafen  fotografiert, kurz danach wird der Intendant gewechselt und alles ist anders. Zuerst dachte ich schade drum, die Truppe war echt gut, aber Tot gesagte Leben länger. Das junge Ensemble, zusammen mit Eva Adorjan und Constanze Wohninsland blieben beieinander und gingen in den „Untergrund“. Es wurde ein Verein gegründet der sich Guerilla Taktiken auf die Fahnen schreibt. 2015 wurde das Geburtsjahr des NANOtheater, die Theaterguerilla. Klein, kleiner, NANOtheater die Theaterguerilla weiterlesen

Engel, Schaf und Nashorn im Theater

Heute am Sonntag waren Heerscharen in Speyer, zwar keine himmlischen, aber Speyer machte seinem Ruf als Ausflugsstadt alle Ehre, denn die Maximillianstraße war von Touristen geflutet. Doch die wenigsten bekamen mit, das wenige Meter neben der Hauptstraße ein Engel auf die Erde fiel und zwar im Kindertheater, ein Engel mit einem Auftrag! Engel, Schaf und Nashorn im Theater weiterlesen

Agility Turnier „Spargel-Cup“ in Dudenhofen

Es war mehr ein Zufall als ich das erste mal das Agility Turnier in Dudenhofen entdeckt habe. Bei einem Spaziergang durch den Speyerer Stadtwald bin ich am Hundeplatz vorbeigekommen und war von den Hunden und den Leistungen überrascht. Dieses Jahr bin ich gezielt beim Agility Turnier dem „Spargel-Cup“ mit meiner Familie aufgeschlagen. Es war wieder ein schönes Erlebnis und auch ein gutes Training für mich, denn es ist nicht so einfach die quirligen Zeitgenossen beim springen und Rennen im Bild einzufangen.

Agility Turnier Dudenhofen
Agility Turnier „Spargel-Cup“ Dudenhofen

Ich benutzte eigentlich durchgehend das 70-200mm VR*, die Verschlusszeiten waren von 1/1000 – 1/4000 bei f2.8- f4.5 bei Iso 400. Der Effekt mit der geringen Schärfentiefe ist schön, allerdings brachte die Geschwindigkeit der Hunde und der geringe Schärfebereich bei großer Brennweite einige Probleme mit sich und den Autofokus teilweise an die Grenzen des machbaren.

Agility Turnier Dudenhofen
Agility Turnier „Spargel-Cup“ Dudenhofen

Agility Turnier Dudenhofen

Agility Turnier „Spargel-Cup“ Dudenhofen

Die Strecke wird auch zwischendurch umgebaut, den Teilnehmern mit ihren Hunden ist die Strecke immer unbekannt. Die Hundeführer dürfen nach dem Streckenumbau den Parcours ablaufen und sich die Bahn einprägen, das wars, dann muss es passen. Das beste Mensch-Hund Team, das am schnellsten Fehlerfrei alle Hürden und Tunnel meistert gewinnt, ganz einfach. Funktioniert nicht immer, das mit dem Fehlerfrei, die Hunde haben manchmal ihren eigenen Kopf oder der Mensch gibt unklare Zeichen. Der Start geht Schlag auf Schlag, das macht die Veranstaltung sehr kurzweilig und interessant.

Am liebsten waren mir Hunde mit längerem Fell, ich finde die Bewegung und Dynamik kommt dabei besser zur Geltung. Fliegende Schlappohren sind auch immer gut für witzige Bilder von springenden Hunden. Die meisten Hunde sind aufgeregt und können es kaum erwarten los zu sprinten, doch es gibt immer wieder Ausnahmen, manche lassen sich nicht aus der Ruhe bringen und schlendern gelassen über den Platz als ob Ihnen die Welt gehören würde, fehlerlos aber eben gelassen, langsam.
Solche Agility Turniere soll es laut Wikipedia auch für Katzen geben, wie das gehen soll kann ich mir nicht so richtig  vorstellen, haben die Stubentiger nicht eine natürliche Abneigung gegen Anweisungen?

Agility Turnier Dudenhofen

 

 

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Mit der Zeitmaschine zurück in die Zukunft

Ich bekam eine Anfrage zu einem Shooting in Historischen Kleidern. Bis dahin habe ich nicht viel gewusst über die Scene und die Bezeichnung „Reenactment“. Nach ein paar Suchanfragen habe ich dazugelernt, es geht dabei um die möglichst Authentische Nachstellung von historischen Ereignissen. Ein, für mich auf jeden Fall Interessantes, Thema!

Das eigentliche Shooting konnte leider noch nicht stattfinden aber Angela hat als Mitglied im Team für KA300, dem Karlsruher Stadtgeburtstag, auch genug zu tun. Da hat es mich umso mehr gefreut als ich gelesen habe, das zum Geburtstag in der Linie 1 von Durlach-Schloßplatz bis zu Karlsruhe-Marktplatz, eine Aufführung in Historischen Kostümen geben würde an der Angela, als hochwohlgeborene Gemahlin Markgräfin Magdalena Wilhelmine teilnimmt.Karls Tram

Also auf nach Durlach, lass ich mir nicht entgehen! Ich bin relativ früh los, der Verkehr um Karlruhe war der Wahnsinn. Angekommen hatte ich gerade noch Zeit gemütlich einen Kaffee zu genießen, da kamen aus der Zeitmaschine, Magdalena Wilhelmine, Karl III. Wilhelm von Baden-Durlach, Hofkapellmeister Johann Melchior Molter und dem Hofmarschall Albrecht Adolf Freiherr Schott von Schottenstein. Geniale Sache, sofort blieben die Menschen stehen und zückten ihre Smartphones um die seltsamen Gestalten im Bild festzuhalten.Karls Tram

Der Hofmarschall kündigte die Hochwohlgeborenen an und diese Schritten zur Haltestelle. Dabei wurde sich über die Kinderdroschken und über Fahrräder gewundert. Nach dem einsteigen in die Linie 1 ging das Schauspiel so richtig los, es wurde das Bahnfahrende Publikum hier und da eingespannt, zum tanzen, zum „Vivat“ rufen und zum singen des „Badnerlied“.  Ich als Pfälzer, glaube zumindest, das es dieses Lied war.Karls Tram

Karls Tram
Karl III. Wilhelm von Baden-Durlach
Karls Tram
Markgräfin Magdalena Wilhelmine

Nach der Ankunft am Marktplatz bin ich erst einmal durch die Stadt geschlendert. Der Schloßgarten war leider wegen den Vorbereitungen für weitere Events gesperrt. Der Blick auf den Pavillon über den so viel berichtet wurde, blieb mir also an dem Tage verwehrt. Das „Verwurzelte Haus“ das später an einem Baustellenkran hängen sollte wurde gerade als ich vorbei kam, noch ein wenig mit Farbe getuned.

Karls Tram
Markgräfin Magdalena Wilhelmine

Nach meinem Spaziergang ging es wieder zur Linie 1 um dem Schauspiel noch einmal auf der Rückfahrt beizuwohnen, denn es wurde mehr als einmal aufgeführt. Beim Umsteigen der hochwohlgeborenen Gesellschaft war etwas Zeit um sich zu unterhalten und um aus der Rolle zu fallen.  Dazu wurde sich etwas aus dem Sichtfeld des gemeinen Volkes bewegt um etwas Ruhe zu haben. Hat auch fast funktioniert.

Karls Tram
Hofmarschall Albrecht Adolf Freiherr Schott von Schottenstein

 

Alles in allem eine super Idee, die auch weiter entfernt wohnende angezogen hat. So mancher konnte sich dem Schauspiel nicht entreisen und ist öfter gefahren.

Euer Lichtfreibeuter

Karls Tram
Hofkapellmeister Johann Melchior Molter

 

 

 

Nachtschicht auf der Theaterbühne beim Kulturbeutel 2015

Für die meisten Schichtarbeiter ist das nichts neues, um 22 Uhr beginnt die Nachtschicht, unweigerlich. Normalerweise sitzt man gerade auf der Couch und hat die richtige Bettschwere, muss man los ranklotzen. Ganz anders war das bei der kleinen Zeltbühne beim Kulturbeutel 2015 in Speyer. Man ist aus der Hauptveranstaltung raus und ins kleine Zelt eingefallen. Da konnte man in kleiner Runde den Abend ausklingen lassen.

La Noche Espaniola

Den Anfang machte die Spanische Nacht „la noche Espaniol“, wer Spanien Fan ist so wie ich, der durfte sich das nicht entgehen lassen. An der Gitarre war Sam, Zarita hat genial gesungen, Franz Geneem spielte Klavier und Saxophon, auf der Cajòn saß Ricardo Espinosa. Im kleinen Zelt zu fotografieren war nicht ganz so einfach, ich konnte nicht gut links und rechts nach vorne, es war eng. Das Nikkor 70-200mm f2,8* war an dem Abend mein Standardobjektiv

Wie jeden Abend war auch dieser Stechmücken verseucht. Ich hatte nur meine Ruhe weil ich mich mit einschlägigen Mittelchen* eingesprüht hatte. Da muss man aufpassen das von dem Anti-Mücken Spray nix auf die Gummierung der Kamera oder Objektiv kommt. Hab da schlechte Erfahrungen an meiner D70 gemacht. Die Handinnenflächen versuche ich also davon frei zu halten.

Verlassenheiter

Dann gab es noch „Verlassenheiter“ hier bin ich nicht bis zum Schluss geblieben und habe die Clown Verkleidung verpasst. Asche auf mein Haupt…

Die Legende des heiligen Trinkers

Die „Legende des heiligen Trinkers“ war von der Sache her in Ordnung, aber für mich leider überhaupt nix. Mir hat die leicht Religiöse Note nicht gefallen. Das Licht war dunkel und hat das Fotografieren aus der Entfernung schier unmöglich gemacht.

Weltuntergangsblues

Der „Weltuntergangsblues“ war eine kleine Überraschung, es spielte an der Gitarre ein ehemaliger Lehrer von mir, bei dem das Schicksal zugeschlagen hat. Ich freue mich immer wenn ich ihn spielen höre.

Terry Sue and the Monsters

Den Abschlus auf der kleinen Zeltbühne machte „Terry Sue and the Monsters“