Fahrt nach Ilovik

Mir gefällt am Segeln das einfach so, Inseln angefahren werden können. So sollte es auch am zweiten Tag, meines ersten Segeltörn in Kroatien sein. Nach dem Frühstück in der Veruda-Bucht habe ich mein Fisheye angeschraubt und ein paar Aufnahmen des Cockpits auf den Chip gebannt. Um halb zehn morgens wurde der Anker gelichtet. Ab da war wieder das 17-55 mein Begleiter. Das Ziel war Ilovik oder besser gesagt eine engere Durchfahrt zwischen zwei kleinen Inseln. Die eine trägt den Name Ilovik genau wie das kleine Dörfchen darauf. Auf dem Weg dorthin hat nun endlich der Wind aufgefrischt. Wir machten gute Fahrt und hatten Krängung (Schräglage), darauf hatte ich mich am meisten gefreut! Ohne Motor nur der Wind und das Rauschen des Wassers, geile Sache!

Auf dem Bild ist Markus der Skipper. Die Gischt zeigt schön wie wir durch die Wellen geritten sind. Die Bierdosen stammen noch vom „Ableger“. Rudergänger war Frank der Bruder des Skippers, der Mann am Ruder wurde öfter mal abgewechselt.

Mit der Krängung kam ich ziemlich gut klar, nur einmal als ich am Bug fotografierte, wurde der Kurs so verändert das die Ema sich weiter neigte und ich rutschte auf dem Hintern über das Deck. Da war mir die Lust auf dem Vorderdeck kurz vergangen.

Später am Tag war wieder Flaute, wir mussten mit dem Diesel das letzte Stück nach Ilovik fahren. Christian und Stefan haben es sich abwechselnd auf dem Vorderdeck bequem gemacht, da ist man für sich, da hat man seine Ruhe, obwohl Männer können sich auch mal anschweigen und es absolut super finden!

Was ich bis dahin auch noch nicht wusste, ist das die Bojen bewirtschaftet werden. Da kam eine grimmig dreinschauende Frau mit ihrem Motorboot angefahren und hat uns nach dem festmachen in Ilovik abkassiert. Immerhin hat sie unseren Müll gleich mitgenommen und beim Geld einstecken auch kurz ihr Gesicht aufgehellt.
Bei einer Wassertiefe von ca. sieben Metern eine klare Sicht bis auf den Grund, das hat mich schier umgehauen. Abends ist noch ein Boot von einer Insel zur anderen gefahren und hatte Schaafe an Bord die auf der kleineren Insel abgesetzt wurden. Leider war meine Kamera nicht klar und ich konnte nur das zurück fahrende Boot einfangen.Zu so einer Insel muss eben alles über das Meer verfrachtet werden. So richtig bewusst wurde mir das, als ein kleiner Frachtkahn um die Ecke bog mit Bauholz und Eisengitter zum Betonieren.

Da ich gerade das 70-200 drauf hatte hab ich gleich noch ein Portrait des Skippers mitgenommen.

Da wäre ich auch schon wieder fertig mit dem zweiten Tag auf See.
Am dritten Tag sollte ich vor eine Herausforderung gestellt werden die mir einige abverlangte. Dran bleiben! Facebookseite Liken!

Euer Lichtfreibeuter

2 Gedanken zu „Fahrt nach Ilovik“

  1. Hach ja. Von einem Segeltörn in Kroatien träume ich auch schon länger. Bisher blieb es immer bei unserem Motorboot, aber irgendwann möchte ich – zumindest zum Teil – die Küste von Kroatien entlang segeln!
    Liebe Grüße
    Christina

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