Segeltörn Kroatien 2014

Für alle Fälle, eine Kameraversicherung

Bevor ich zu meinem ersten Segeltörn aufbrach, machte ich mir Gedanken über die Sicherheit meines Equipments. Die Kamera könnte nass werden oder heftige Stöße abbekommen, die Objektive könnten stark verkratzen. Im nachhinein gab es tatsächlich einige Situationen die auch hätten sehr negativ für die Kamera ausgehen können. Verloren hätte ich sie nicht, dafür saß der Blackrapid einfach zu gut aber Rempler gab es einige und Wasser hatte es auch Meer mehr als genug. Eine Kameraversicherung musste her um wenigstens das teuerste abzusichern.

Die Suche nach meiner Versicherung war dann doch gar nicht so einfach. Immer wieder musste ich mich durch die Bedingungen und Regeln lesen.  Wann gilt die Versicherung und wann nicht? Manchmal habe ich mich vor lauter Ausschließenden Regeln gefragt was den nun eigentlich noch versichert ist.

Am Ende sind zwei Versicherungen in die engere Auswahl gekommen. Die „Pöppings Fotografenversicherung“ und die „Kameraversicherung“ von P&P (Pergande und Pöthe). Am Ende war es wohl die professionellere Homepage  die mich zu P&P tendieren ließen.

Einen Versicherungsfall hatte ich zum Glück noch nicht, meine Erfahrungen mit dem Service am Telefon waren aber sehr gut! Es war nur noch eine Woche Zeit bis zum Törn als ich meinen Antrag an P&P abschickte. Da ich einige Objektive gebraucht geschossen habe, musste ich die Gläser auf einer aktuellen Tageszeitung fotografieren. Die Neupreise musste ich entweder mit der Rechnung oder mit einem Bildschirmfoto von Amazon beweisen. Den Antrag, die Bilder, Screenshots und eine Geräteliste habe ich dann in ein PDF gepackt und abgeschickt. Nach ein paar Tagen hat sich noch nix getan, da habe ich mal angerufen und meine Situation erklärt das ich doch bald Segeln geh und es mir wichtig wäre das die Kameraversicherung da schon wirkt. Der freundliche Mitarbeiter hat dann tatsächlich meinen Antrag beschleunigt und ich hatte am Abreisetag die Police im Briefkasten. Schöne Sache, ich war beruhigt.

Falls es (was ich nicht hoffe) einmal einen Versischerungsfall gibt, werde ich natürlich darüber berichten wie die Schadensregulierung geklappt hat.

Euer Lichtfreibeuter

3 Gedanken zu „Für alle Fälle, eine Kameraversicherung“

  1. Moin, Danke für deinen Bericht, die beiden Anbieter hatte ich auch in der näheren Auswahl, hab mich dann aber insbesondere wegen der Kleinteiteileklausel und der besseren Nachtklausel sowie dem Schadenfreiheitsrabattsystem für Pöpping entschieden. Einen kleinen Filterschaden hatte ich auch schon, die knapp 90 EUR hatte ich Dank der Kleinteileklausel nach 3 Tagen auf dem Konto und damit den Beitrag wieder raus 😉 Gruss Siggi

    1. Guten Abend Siggi,
      das stimmt die ungelisteten Kleinteile sind bei Pöpping höher versichert. Die Nachtklausel ist auch etwas günstiger. Nur hat mich bei Pöpping der Versicherungswert abgeschreckt, da ist ab 50% Abnutzung nur noch der „Zeitwert“ versichert, bei P&P existiert diese % Klausel nicht. In §12 steht bei Pöpping dann auch, das nur der Wert zur Zeit des Schadens ersetzt wird. Da steht nix von Wiederbeschaffung, hört sich für mich nach dem Ausbezahlen des Zeitwertes an. Das mindert den Schaden aber unter Umständen steht man ohne Objektiv oder Kamera da und muss den Neupreis berappen.
      Das ist meine Deutung der Bedingungen, bin ja kein Profi 😉
      Gruß
      Lichtfreibeuter

  2. Moin, bin auch kein Profi, da aber nen Kumpel von mir Anfang des Jahres für seine 3 Jahre alte Nikon D800 noch den Neuwert von Pöpping ersetzt bekommen hat, bin ich überzeugt das deine Auslegung der Bedingungen etwas zu pessimistisch ist 😉 Ansonsten hört man in den Foren ja auch nur positives von deren Schadenabwicklung. Aber egal, ich denke sind beide nicht schlecht 🙂 Gruß Siggi

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