Archiv der Kategorie: Allgemein

Für alle Fälle, eine Kameraversicherung

Bevor ich zu meinem ersten Segeltörn aufbrach, machte ich mir Gedanken über die Sicherheit meines Equipments. Die Kamera könnte nass werden oder heftige Stöße abbekommen, die Objektive könnten stark verkratzen. Im nachhinein gab es tatsächlich einige Situationen die auch hätten sehr negativ für die Kamera ausgehen können. Verloren hätte ich sie nicht, dafür saß der Blackrapid einfach zu gut aber Rempler gab es einige und Wasser hatte es auch Meer mehr als genug. Eine Kameraversicherung musste her um wenigstens das teuerste abzusichern.

Die Suche nach meiner Versicherung war dann doch gar nicht so einfach. Immer wieder musste ich mich durch die Bedingungen und Regeln lesen.  Wann gilt die Versicherung und wann nicht? Manchmal habe ich mich vor lauter Ausschließenden Regeln gefragt was den nun eigentlich noch versichert ist.

Am Ende sind zwei Versicherungen in die engere Auswahl gekommen. Die „Pöppings Fotografenversicherung“ und die „Kameraversicherung“ von P&P (Pergande und Pöthe). Am Ende war es wohl die professionellere Homepage  die mich zu P&P tendieren ließen.

Einen Versicherungsfall hatte ich zum Glück noch nicht, meine Erfahrungen mit dem Service am Telefon waren aber sehr gut! Es war nur noch eine Woche Zeit bis zum Törn als ich meinen Antrag an P&P abschickte. Da ich einige Objektive gebraucht geschossen habe, musste ich die Gläser auf einer aktuellen Tageszeitung fotografieren. Die Neupreise musste ich entweder mit der Rechnung oder mit einem Bildschirmfoto von Amazon beweisen. Den Antrag, die Bilder, Screenshots und eine Geräteliste habe ich dann in ein PDF gepackt und abgeschickt. Nach ein paar Tagen hat sich noch nix getan, da habe ich mal angerufen und meine Situation erklärt das ich doch bald Segeln geh und es mir wichtig wäre das die Kameraversicherung da schon wirkt. Der freundliche Mitarbeiter hat dann tatsächlich meinen Antrag beschleunigt und ich hatte am Abreisetag die Police im Briefkasten. Schöne Sache, ich war beruhigt.

Falls es (was ich nicht hoffe) einmal einen Versischerungsfall gibt, werde ich natürlich darüber berichten wie die Schadensregulierung geklappt hat.

Euer Lichtfreibeuter

Kinder-Fest Speyer, im Regen

Die Jugendförderung Speyer hat in der Walderholung in Speyer ein Kinder- und Jugendfest veranstaltet. Ca. 40 Vereine haben sich hier präsentiert und mit verschiedenen Aktivitäten für Beschäftigung Spiel und Spaß gesorgt. Es war wirklich für jeden etwas dabei. Mein Ziel war der Bereich des Kinder- und Jugendtheaters Speyer. Hier gab es zu jeder vollen Stunde einen „Flashmob“ bei dem ein kurzer Tanz einstudiert wurde und dann eben auch getanzt. Dazwischen konnte man Jonglieren üben, unter kompetenter Anleitung!

Nach dem anfänglich besserem Wetter, hat es dann angefangen ziemlich stark zu Regnen… Schade! Als es dann noch donnerte wurde die Veranstaltung aus Sicherheitsgründen abgebrochen, zwei Stunden vor dem offiziellen Ende.

 

Crewshirt für den Herbst – Segeltörn

Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus. Wie schon in einem früheren Post erwähnt, geht es im Herbst auf einen Segeltörn nach Kroatien. Die Vorbesprechung für den Herbst-Segeltörn fand nun in der Hausbrauerei Domhof in Speyer statt. Die Crew war dabei das erste mal komplett und ich war beruhigt, alles „normale“ Leute. Das passt, Immerhin ist man zusammen eine Woche auf einem Boot. Bei ein zwei dunklen Bieren wurden dann verschiedene Checklisten durchgegangen. Eine dafür, was man so in seinen Seesack packen soll, eine andere Liste für den Proviant. Es wurde erklärt wie die Bordkasse funktioniert und wo die Segel-Route überhaupt hinführt.  Als Überraschung wurde das Crewshirt verteilt. Vorne steht „Ema“ das ist der Name des Boots

Segeltörn Crewshirt
Segeltörn Crewshirt

 

Ich war auch von der guten Vorbereitung angetan, das wird richtig gut. Eine völlig neue Erfahrung.

Ich zerbreche mir jetzt schon den Kopf welche Objektive ich mitnehme und welche nicht, hach schwere Entscheidungen stehen an. Außerdem werde ich mein Equipment versichern, wie das genau aussieht werde ich euch in einem späteren Post mitteilen. Denn es kann immer vorkommen das die Kamera herunter fällt oder die Linsen zerkratzen.

Euer Lichtfreibeuter

Alte Freunde, neue Erfahrungen und Vorfreude auf ein Abenteuer

Alte Freunde

Jetzt weis ich gar nicht wie ich Anfangen soll, vor ein paar Monaten ist was schönes passiert, das Schicksal meint es gut mit mir. Mein alter Freund Markus, den ich schon lange nicht mehr zu Gesicht bekommen habe, hat sich bei mir über Facebook gemeldet (oder ich bei Ihm?). Auf jeden Fall ging es um das Bloggen, Markus hat einen schönen neuen Blog den „Get on Board!“ und schreibt über seine Freizeitgestaltung wie Snowboard fahren, Canyoning und seine Passion das Segeln.

Segeln mit der Midgard                       Der Skipper Markus

Vorfreude auf ein Abenteuer

Ich wunderte mich noch, wo er nur die ganze Zeit her nimmt für die vielen Aktionen, da fragte er mich ob ich nicht Lust hätte Anfang Oktober mit einer gecharterten Yacht vor Kroatien zu Segeln. Peng, wie geil war das denn? Man muss dazu sagen das wir uns bestimmt zehn Jahre nicht mehr gesehen haben und unsere ganze neuere Konversation über den Chat von Facebook abgelaufen ist. Dementsprechend hat mich das Angebot erst einmal umgehauen. Zu sechst auf einem Boot, mit Leuten die ich bis auf Markus eigentlich nicht kenne. Wie soll ich mich Entscheiden? Scheissdrauf! Manchmal muss man das Schicksal laufen lassen! Also habe ich angenommen, die Yacht ist gechartert, die Mannschaft steht. Die Vorfreude auf ein Abenteuer wächst!

Segeln mit der Midgard

Neue Erfahrungen

Jetzt hat Markus auch eine kleine Jolle, die „Midgard“ mit der wollten wir mal segeln und davon Foto’s schießen. Das ganze wurde oft verschoben, hat aber nun endlich geklappt. Es sollte meine erste Erfahrung mit einem Segelboot werden. Nebenbei sahen wir uns das erste mal seit Lichtjahren, wir hatten noch nicht mal Telefoniert, das ist mir aber erst aufgefallen als mir bewusst wurde das wir gar nicht unsere Nummern ausgetauscht hatten. Meine Frau würde jetzt sagen „Typisch Mann!“.
Die Midgard kam aus dem Winterlager, bei den Eltern von Markus und wurde am See zusammen gebaut.

Segeln mit der MidgardSegeln mit der Midgard

Ich lies mir ein paar Segel-Begriffe erklären und von denen gibt es viele. Für jedes Stück und für jeden Handgriff eine eigene Bezeichnung, glaube ich.

Segeln mit der Midgard

Auf dem Wasser war wenig bis gar kein Wind, genau richtig für so einen Segel-Frischling wie mich. Im Boot waren wir zu dritt, Christian ein Freund und Kollege von Markus war mit dabei. Christian ist auch Mannschaftsmitglied bei unserem Herbstsegeltörn.
Die Unbekannten werden weniger! Auf den Bilder sieht man die Besatzung Paddeln um etwas vom Land weg zu kommen.

Segeln mit der Midgard       Christian

Segeln mit der Midgard

Auf dem Boot hatte ich meine D7000 mit dem Nikkor 17-55 f2.8 dabei. Angst, das ich mit samt der Kamera ins Wasser fallen könnte, hatte ich nicht, ist mir aber hin und wieder durch den Kopf geschossen. Ich habe mir überlegt vor dem Herbst-Törn eine Kameraversicherung abzuschließen. Darüber werde ich dann auch berichten.

Segeln mit der Midgard

Segeln mit der MidgardSegeln mit der Midgard

Nebenbei hat Markus sich bei Garmin als Tester von einer Actioncam beworben und den Zuschlag bekommen. Das Segeln war eine schöne Möglichkeit den ersten Film mit der Test-Cam in den Speicher zu brennen. Dazu wird es auf dem „Get on Board-Blog“ einen ersten Testbericht geben, als erstes gibt es dort den Filmstreifen unseres Segel-Nachmittag. Gut es hätte etwas mehr Wind sein können um dem Wort „Action“ etwas mehr Leben einzuhauchen. Da wurde kurzerhand mit einem Sprung ins Wasser die Dichtheit des Gerätes überprüft.

Segeln mit der MidgardSegeln mit der Midgard

Meine erste Segelerfahrung hat mir Lust auf Meer mehr gemacht. Angst das ich bei Wellengang Seekrank werde hab ich nicht, da habe ich schon einschlägige Erfahrungen auf Motorbooten hinter mir. Segeln und Lichtfreibeuter passt! Ich halte euch auf dem laufenden!

Euer Lichtfreibeuter

 

Disneyland Paris und die Buffalo Bill Show

Ich kann nicht sagen das ich begeistert war als mich meine Frau fragte ob wir nicht mal ins Disneyland Paris fahren sollen. Ehrlich gesagt habe ich es versucht abzuwehren, aber es half nichts. Ich musste mir irgendwann eingestehen das ich keine Argumente und Chancen mehr hatte und ich jetzt da durch muss.  Im Reisebüro blieb ich dann auch tapfer bei der Offenbarung der Kosten für drei Übernachtungen und Eintritt, inkl. Buffalo Bill Show.

Irgendwann war es soweit, Auto gepackt, Navi aktualisiert, Familie noch mal auf die Toilette geschickt und los. Die Fahrt war unspektakulär, da bin ich längeres gewohnt. Der Park liegt günstig, man bekommt vom Paris Verkehr eigentlich nichts mit, um Paris kann es auch recht eng zu gehen, hab ich auch schon erlebt. Im Hotel angekommen, dem Magic Circus einem vier Sterne Hotel, fällt mir gleich der eingespielte Duftstoff auf. Süßlich, soll wahrscheinlich die Atmosphäre wie auf dem Jahrmarkt erzeugen, hat nicht geklappt, fand es widerlich. Im Aufzug hat sich der Geruch gestaut, bäh. An der Rezeption dann musste man sich fast anschreien den die Musik war teilweise auch so laut wie im Zirkus. Ansonsten war das Zimmer in Ordnung, man hätte über das versiffte Telefon oder den nicht funktionierenden zweiten Fernseher bei den Kinderbetten Reklamieren können, aber das war mir zu doof, brauchen die Kids eh nicht, die sollen müde vom Park sein und abends pennen.

Am Anteisetag war geplant abends in die Buffalo Bill Show zu gehen, da es hier auch was zu futtern gibt. Der Plan ging auf, die Show sollte man sich nicht entgehen lassen, macht Spaß zuzuschauen und dabei ständig was auf den Teller und ins Glas zu bekommen.

Buffalo Bill ShowBuffalo Bill Show

Der Tag darauf wurde im Themenpark verbracht. Der erste Eindruck nach dem laufen auf der „Main Street“, so groß ist der Park gar nicht. Was einem auch noch ins Auge sticht, ist der totale Kommerz. Überall Geschäfte, in denen für teuer Geld alles gekauft werden kann was das Disney Imperium so hergibt.

Buffalo Bill ShowBuffalo Bill ShowBuffalo Bill Show

Wir haben uns angeschaut und gefahren was man in zehn Stunden nur machen kann. Dann war Schluss, fix und alle. Die Erkenntnis ist, man braucht mindestens zwei Tage für den Park weil man so lange anstehen muss. Die Wartezeiten waren bei uns noch Human, zwischen 20 und 45 Minuten musste eingerechnet werden. Nach der Größe der Wartebereiche zu urteilen, war fast nix los.

Tags darauf im Disneyland Abenteuer, wurde in den Disney Studios verbracht. Ein ganz eigener Park, neben dem Park. Filmkulissen, zum Beispiel „Herrschaft des Feuers“ waren aufgebaut. War ganz interessant. Die Stuntshow hätte bisschen mehr bieten können, da hat irgendwas gefehlt. Wieder nach 10 Stunden, Feierabend. Ursprünglich waren wir so Motiviert und sagten uns das wir am Abreisetag noch einmal in den Park gehen, da wir Spät auschecken konnten bis zwölf Uhr. Scheiß drauf! Haben wir nicht mehr gemacht, drei Tage mit ca. 25 Stunden halligalli Bedröhnung war wirklich genug. Es war nun Feiertag und sichtlich mehr los im Hotel. Auschecken und Abfahrt, gemütlich nach Hause und den Trubel hinter einem lassen. Mit dem Gefühl das es gut war, aber keiner Wiederholung Bedarf. Meine Frau ist auch geheilt.

Studio Tram TourStudio Tram TourEisenbahn

Da ich keine schwere Fotoausrüstung mit mir rumschleppen wollte, habe ich auf mein Tamron Reiseobjektiv zurück gegriffen. Dazu habe ich noch das Nikkor 35mm 1,8 mit genommen. Es war das erste mal das ich das Tamron wieder länger angeschraubt hatte. Die Bilder sind für Urlaubsfotos auch ausreichend, das war es dann aber auch. Das 35’er war scharf und zuverlässig, wie immer. Geiles Teil!

Disney Studios

Bildlese im Kunstverein Speyer

Die Bad Dürkheimer haben ihr „Wein Forum“ an Speyer verloren. In der Wohlfühlstadt wird dieses auch „Wein am Dom“ genannt. Dabei preisen Verschiedene Winzer Ihre Weine an und man kann diese natürlich kosten, auch in den Ausstellungsräumen des Kunstvereins. Der Kunstverein wollte zu diesem Zweck, zum Thema passende Bilder zeigen, da kam die Fotogruppe Speyer ins Spiel und so wurde die Gruppe gebeten, Bilder zum Thema Wein für die gleichzeitig stattfindende Ausstellung, zusammen zu stellen. So haben sich auch vier Bilder von mir eingefunden. Es sind Bilder der Freixenet Kellerei in Sant Sadurni d’Anoia in Katalonien. Zu diesem Besuch der Kellerei im Sommer letztes Jahr, hab ich schon vor längerem einen Blog Eintrag verfasst.

Die Austellungsräume können im Kulturhof-Flachgasse gefunden werden. Die Vernisage der „Bildlese“ genannten Austellung ist am 30.3.2014 um 11 Uhr der Eintritt der Veranstaltung ist frei.

Instant Messenger und Social Web

Die Tage hat Facebook den Messenger Whatsapp gekauft. Am gleichen Tag haben die Datenschützer in Deutschland aufgeschrien, jetzt müsse man sich nach Alternativen umsehen. Und tatsächlich dutzende Facebook Posts mit Messenger Alternativen erscheinen in der Chronik und rauschen nach unten, mit den Abenteuerlichsten Kommentaren, manche schreiben tatsächlich das sie den Messenger jetzt wechseln weil sie nicht ausgespäht werden wollen und das wird in Facebook gepostet, der Witz an sich. Ich wette diese Leute wissen noch nicht einmal das, wenn sie sich nicht aus Facebook abmelden, sie einer permanenten Surf-Überwachung unterliegen und das macht nicht nur Facebook so. Genauso wie die Chats gespeichert werden, was für mich ein Grund ist das ich Facebook nicht als Kommunikationsmittel einsetze, ich benutze es nur als Linkschleuder. Whatsapp benutze ich für Kurzinfos’s Bilder und kleine Filme, keine eigenen meistens irgendwelche Witzfilme. Die Chats werden auf dem Gerät gespeichert und man kann sie löschen. Ich habe mir einmal genauer angesehen was ich über den Messenger verschicke, das ist ganz interessant gewesen. Es war aber doch meistens belangloser Small-Talk oder Verabredungen. Diese Nachrichten gehen verschlüsselt an den Messenger Server und dort könnten sie von dritten gelesen werden. Weswegen ich auch hier keine Passwörter, Pin’s, Tan’s oder sonstige Kennungen oder Kreditkartennummern verschicke. Falls ich eine derartige Info an eine Person weitergeben will, nehme ich den Hörer in die Hand und spreche selbst, mit dem Mund und nicht mit den Fingern. Doch auch hier beim telefonieren ist das so eine Sache, viele haben IP-Telefone die auch Datenpakete verschicken die über Server laufen die auch abgehört werden können. Das geht natürlich nur mit triftigem Grund und so. Da fühlen wir uns sicher. Selbst bei den Messenger gibt es welche die praktisch „End to End“ Verschlüsseln. Aber wer sagt denn das keine Hintertür eingebaut wurde damit der persönliche Schlüssel benutzt werden kann um Nachrichten doch zu lesen? Verfolgungswahn? So eine Funktion ist schnell in eine App Implementiert, da steigt doch Otto-Normal Verbraucher gar nicht dahinter. Wenn einmal ein Netzwerk hunderte Millionen von Nutzern hat, werden Begehrlichkeiten wach. Steigen wir dann wieder auf den nächsten Messenger um, wenn rauskommt das es doch möglich ist Nachrichten zu lesen? Es ist einfach so, das immer eine Möglichkeit besteht, das jemand mit liest, mal mit mehr mal mit weniger Aufwand. Von der Staatsseite her wird so ein Zugang bei Bedarf einfach erzwungen, wie in USA geschehen mit der Firma Lavabit einem E-Mail Anbieter.

Aber die meisten haben ja Angst das sie über den Messenger ausspioniert werden, Ortsdaten Suchanfragen usw. dabei läuft die Facebook App schon im Hintergrund und gesucht wird über Google, am besten noch mit einem Google Konto ständig angemeldet. Ich lach mich schlapp!

Meine Post’s in Facebook sind immer öffentlich, mir ist das bewusst und genauso behandle ich jeden Post, ich mach mir Gedanken denn es kann jeder sehen, man bleibt wach und zensiert sich selbst, meine Vorgehensweise, nicht unbedingt deine. Bei Whatsapp bin ich nicht ganz so vorsichtig, allerdings wird hier auch viel in Mundart getippt. Das ist witzig und kann wahrscheinlich nicht automatisch mit gelesen werden. Generell deaktiviere ich Facebook am Smartphone wenn ich es nicht benötige. Mit Whatsapp werde ich das nun eben genauso machen.

Wer sich im Internet mit angemeldeten Konten bewegt, ist gläsern. Wer sich mit einem Smartphone mit gestarteten Apps bewegt, kann ausgespäht werden. Wer ein Smartphone einstecken hat ist angreifbar, Punkt. Dem muss man sich bewusst sein. Ich werde Facebook und Co weiter benutzen und das genauso bewusst, wie ich am PC nicht bei jeder Frage ob ich etwas installieren will sofort auf OK drücke. Aber die vielen gekaperten PC’s im Netz sind ein anderes Thema.

Feste feiern

Die letzten Jahre habe ich meinen Geburtstag auf der Wiese vor unserer Wohnung gefeiert. Dazu lade ich immer das ganze Haus ein, dieses Jahr kam auch noch dazu, das ein Pärchen aus der Nachbarschaft sich entschlossen hat zu Heiraten. Das war also ein tripple oder Hattrick oder wie auch immer, Geburtstag, Hochzeit und Haus-Fest in einem sozusagen.

Vor dem feiern kommt das Shooting

Freitags wurde Standesamtlich geheiratet, schön war das, danach in den Domgarten zum Fotos schießen. Da war ich schon etwas angespannt, das erste mal das es funktionieren muss. Als Zweitfotograf war mein “Bootsmann” Jürgen mit dabei, dazu als Assi fürs Licht Manuela. Wir waren im Domgarten, durch das Shooting mit Yasmin Walloschek hatten wir schon etwas Erfahrung an dem Flecken gesammelt, da zeigten sich gleich parallelen und wir erinnerten uns auf was man achten sollte, das hat uns einiges geholfen. Es wurde uns wieder auf einigen Bildern zum Verhängnis das die Sonne so brachial reinbrannte und alles was nicht im Schatten war in helles gleißendes Licht tauchte. Trotz aller Aufregung vorher sind nicht wenige gute Bilder dabei rausgesprungen. Nach dem Shooting hatten wir uns den Kaffee und Kuchen verdient.

Dann die Feier

Am Samstag dann die Tripple Feier, am Abend war die Wiese voll und als Überraschung kam auch die Guggenmusik Gruppe “Die Schnoogefetzer” vorbei, laut war das, keine Frage!

Die Bilder der Standesamtlichen Trauung gibt es hier:
Gabi und Werner Hochzeit in Speyer

Kulturbeutel 2013 Teil 2 mit Wladimir Kaminer

Wladimir Kaminer

Ich muss gestehen ich war noch nie auf einer Lesung, diese von Wladimir Kaminer war also meine erste und ich muss sagen ich war positiv überrascht. Das war witzig, interessant und gar nicht langweilig! Mir ist beim zuhören des Öfteren in den Sinn gekommen das diese Lesung ja wie Comedy ist, aber das wird dem ganzen nicht gerecht. Es war mit mehr “Attitude” um nicht zu sagen Niveau. Ich habe Wladimir Kaminer vorher praktisch nicht wahrgenommen bzw. gekannt, trotzdem kam es mir so vor als ob er auch auf der Bühne immer er selbst blieb, ein Comedian schlüpft ja gern in eine Rolle, also doch ein schlechter Vergleich? Das Publikum hat auf jeden Fall oft laut gelacht und Applaudiert. In der Pause sitzt er ganz entspannt bei seinen Büchern, signiert und beantwortet Fragen.

Nach der Lesung wurde umgebaut und es startete die “Russendisko”, genial zum rumzappeln, aber die Hölle zum fotografieren. Ständig wechselndes Licht in immer andern Farben. Sich schnell bewegende Personen im Zwielicht. Ich hatte meinen Blitz aufgesetzt, aber da wird eben auch die Stimmung weggeblitzdingsd. Also noch ein paar Fotos vom Hauptakteur und ab nach Hause, es war auch schon wieder kurz vor 0 Uhr der Tag war lang.

Erlus Schornsteinsprengung in Speyer

So manches mal im Leben gibt es Punkte da Blickt man zurück und denkt an alte Zeiten, heute war so  ein Tag. Als kleiner Bub bin ich öfter mit meinem Vater mit im LKW gefahren. Das war immer ein Erlebnis, eine Zeit lang ist er auch auf Baustellen und hat dort Steine abgeladen die er vorher bei der Firma Erlus in Speyer geladen hat. 1970 ist das Werk Speyer ausgebaut worden und 1979 noch einmal vergrößert worden. Heute wurde der Kamin gesprengt und macht Platz, für eine neue und im Vorfeld schon heftig Diskutierte neue Bebauung. Von dem abgesehen ist wieder ein Stück Speyerer Industriegeschichte zu Ende gegangen.
Wer Erinnert sich noch an die alte Walzmühle und den Verladekran am alten Hafen in Speyer? Heute sind dort schöne Villen und der Industriehafen wurde umgebaut zum Yachthafen. Die Walzmühle war ein hässlicher Betonklotz, aber auch ein Stück Geschichte von Speyer und auch dort war ich öfter mit meinem Vater den LKW laden. Die Stadt wandelt und erneuert sich in scheinbar immer schnellerem Tempo. Die Stellen an denen noch so große Veränderungen vorgenommen werden können werden immer mehr ausgedünnt. Umso wichtiger ist es solche und auch kleinere Veränderungen festzuhalten, damit man sich auch in zehn oder dreißig Jahren vorstellen kann wie es heute war.

 

https://www.youtube.com/watch?v=-F0hyb5TUiA