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Shooting-Tour vom Binsfeld bis in die Altstadt von Speyer

Die Idee war am Binsfeldstrand, einem Badesee und in der Altstadt von Speyer ein paar schöne Portraits  zu Fotografieren. Der Protagonist bei dem Shooting war Patrick, der ein paar neue und aktuelle Fotos von sich haben wollte.
Am See angekommen habe ich mich erst einmal über das gute Licht gefreut, die Wolkensoftbox hat super funktioniert, nicht zu dick und nicht zu dünn. Um die Schatten aufzuhellen wollte ich noch eine kleine Softbox auf einem Stativ aufstellen, habe mich aber dagegen entschieden. Der Wind war brutal, es hätte mir das Teil umgeschmissen oder auf nimmer wiedersehen im See versenkt. Es wurde dann nur ein nackter Mobiler Blitz, hat aber wunderbar geklappt.

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Schnelle SD-Karten braucht die DSLR-Kamera

Als ich mir meine Kamera zugelegt habe, dacht ich mir, kaufst gleich paar schnelle und große SD-Karten. Es wurden 32 GB SD-Karten von Sandisk und zwar Ultra’s mit 30 MB/s. Das hat auch funktioniert, eine Zeit lang, dann sind mir gewisse Dinge aufgefallen. Im normalen Alltag funktioniert das alles soweit unauffällig. Doch bei Konzerten wenn man schnell zwei drei Bilder hintereinander schießt, den Finger kurz absetzt und dann weiter machen will, dann ging öfter mal nix. Das kostet Zeit und Augenblicke die dann vorbei sind. Der Schreibvorgang blockiert die Kamera und dauerte zu lange. Eine kurze Recherche bringt an den Tag das es nur 30 MB/s beim lesen sind, beim schreiben sieht die Sache ganz anders aus. Es waren im Mittel 15 MB/s das ist relativ wenig, wenn man bedenkt das ein Raw mit 16MP ca. 17-20 MB groß ist. Bedeutet das der Auslöser mehr als eine Sekunde gesperrt ist (wenn der Kamera interne Speicher voll ist), solange geschrieben wird. Das macht bei sechs Bildern im Puffer über sechs Sekunden warten. Manch einer wird jetzt denken, das hätte man auch früher nachlesen können! Stimmt, aber auf der Sandisk Website wird bei den Technischen Details nur darauf hingewiesen das die Schreibgeschwindigkeit geringer ist als die Lesegeschwindgkeit, das wars.

Erst ab den SanDisk Extreme Plus SD-Karten wird die Schreibgeschwindigkeit angegeben. Also der Marke Sandisk treu geblieben und ein paar Extreme Plus Karten geordert, die sollen 80 MB/s lesen und maximal 60 MB/s schreiben. Die Leistung hat sich merklich verbessert. Der Zwischenspeicher kann scheinbar schneller geleert werden. Allerdings müssten so 2-3 Bilder in der Sekunde geschrieben werden, bei Dauerfeuer dauert es aber länger. Da habe ich wohl die Rechnung ohne die Kamera gemacht, nach Recherche bei Google fand ich eine Seite die angibt das die D7000 ca. 26MB/s schreiben kann. Generell fällt es mir nun nicht mehr auf das der Auslöser blockiert ist wegen dem Schreibvorgang, es ist flüssiger. Eine Karte die 30MB/s schafft hätte für die D7000 aber gereicht.

Wer sich eine DSLR zulegt, sollte gleich schnelle Karten mit einplanen. Sonst kauft man zweimal. Ich hatte mir vier Ultras gekauft, die waren seinerzeit auch nicht so günstig, zwei Karten kommen in die Kamera und dann noch zwei als Backup. Das gleiche Spiel jetzt für die Extreme Plus. Außerdem sollte man auch nachlesen wie viel MB die Kamera in der Sekunde packt. Das müssen die SD-Karten mindestens schaffen. Lernen aus Erfahrung ist der schmerzhafteste Weg.

Euer Lichtfreibeuter

Generalprobe zum verzauberten Prinz in Speyer

Ich habe schon einige male bei Proben Fotografiert, allerdings noch nie bei einer Generalprobe. Wieder eine Ersterfahrung. Als ich beim Kinder- und Jugendtheater in Speyer ankam, kam ich gerade richtig zum ausladen von Weihnachtsbäumen und den dazugehörigen Betonständern.Weihnachtsbäume

Danach ging es in den Alten Ratssaal, dort erwartete mich die aufgebaute Kulisse,  vor und auf der Bühne und der noch Chaotisch aussehende Zuschauerraum.Der verzauberte Prinz

Der verzauberte PrinzBei dem Anblick verspürte ich den inneren Drang sofort helfen zu  müssen. Doch ich musste aufpassen nirgends drüber zu stolpern und nicht im Weg herum zu stehen. Der erste Gedanke der mir durch den Kopf ging war: „Nur noch einen Tag Zeit und noch so viel zu tun!?“. Es wurde im wahrsten Sinne des Wortes, Tag und Nacht gearbeitet um alles für die Generalprobe und die Premiere fertig zu bekommen.Der verzauberte PrinzDer verzauberte PrinzKaum gedacht und schon wurde das gröbste weggeräumt und Stühle für die Proben-Gäste bereitgestellt. Die Generalprobe an sich ging, für mein Verständnis, ziemlich gut „über die Bühne“ aber ich habe gemerkt mein Maßstab ist zu niedrig, hier und da war Manöverkritik zu hören. Die Königin hatte im Nachtgewand keine Schuhe an, die Hexe hat zu lange Zaubertrank gemischt und zu sehr den Baum an-gesungen. Ah-ja, ist mir nicht aufgefallen aber wie schon erwähnt,  ich bin was Theater angeht scheinbar ein Gutmütiger. Ok, es war etwas viel Nebel, bis jemand von der Technik los rannte um das abzustellen, dachte ich das gehört so! Gab schöne Bilder von den Soldaten im super dichten Nebel! (Auf den Notizzettel: Nebel gibt coole Bilder!)

Das Licht zum Fotografieren reichte meist. Ich hatte zuerst mein Nikkor 35 mm f1.8* später das Nikkor 17-55 mm f2.8*
und zum Schluss das Nikkor 70-200 mm f2.8* drauf.  Ich liebe mein 35’er für in die Stadt, ohne Schnick-Schnack macht das die Kamera so schön klein und unscheinbar.

Mitwirkende und Team:

– Simone Laurentino Dos Santos (Hexe)
– Laura Kaiser (Hirtin)
– Linda Butz (Dienstmädchen)
– Christina Beeck (Königin)
– Matthias Folz (König)
– Edgar Diel (Prinz)
– Christian Birko-Flemming (Soldat)
– Götz Valter (Soldat)
– Lorenz Konther (Erzähler)
– David Winterheld (Blinder)
– Franz Geenen (Sound)
– Kai Auffenfeld (Technik)
– Nicole Schneider (Organisation / Kostüme)

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 * Amazon Affiliate Links, macht die Ware für euch nicht teurer, hilft mir aber die Website zu betreiben.

Der Wolf und der Mond, Premiere mit Mayila Ainiwaer und Dennis Fahri Dagli

Heute war einmal mehr Kinder- und Jugendtheater angesagt. Dieses mal habe ich eine Premiere Fotografiert, es war die erste Premiere von Mayila Ainiwaer in Deutschland. Das Stück hatte wenig Kulisse, doch Mayila Ainiwaer und Dennis Fahri Dagli haben es geschafft den Raum zu füllen. „Der Wolf und der Mond“ eine bezaubernde Liebesgeschichte für Kinder, die zeigt, dass das wahre Glück näher ist, als man denkt. Erzählt in Wort und Tanz.

Mayila Ainiwaer

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Yvonne die Burgunderprinzessin Shooting bei der Probe

Ich habe nun schon etliche Theaterstücke fotografiert. Bei Proben war ich noch nicht so oft dabei. Dieses mal wurde ich aber vom Jungen-Spieltheater aus Ludwigshafen eingeladen um von dem Stück „Yvonne die Burgunderprinzessin“ Fotos für ein Magazin des Theaters und das Programmheft zu erstellen.

Es war noch keine zusammenhängende Probe, es wurden einzelne Szenen geprobt und wiederholt. Ich war beeindruckt von der Leistung der Jungen Leute. Sie spielten als wäre ich nicht da, obwohl ich öfter mitten drin stand.

Das Stück handelt von Yvonne:
„Yvonne ist hässlich. Sie passt nicht zu dem Schönheitsideal des Hofes. Als der sich langweilende Prinz beschließt, Yvonne zu heiraten, stellt diese die perfekte Repräsentationsmaschine auf den Kopf. Versteckte Fehler werden sichtbar, die Masken bröckeln. Yvonne muss weg um jeden Preis…“

Beim zweiten Termin musste das Stück komplett durchgespielt werden. Es war das erste mal, mir hat es gefallen, doch meine Theaterqualitätsstandards galten nicht. Nach der anschließenden Manöverkritik durch die Regie, erwarte ich eine immense Steigerung bei der „richtigen“ Aufführung.

Ich fotografierte alles mit meinem Nikkor 17-55mm 1:2,8 beim fotografieren hatte ich mit schlechter Beleuchtung zu kämpfen. Es waren sehr anstrengende Stunden. Volle Konzentration auf das Geschehen und dann noch den richtigen Augenblick erwischen. Am Ende war ich kaputt, aber glücklich. Keine Frage, gab genug Ausschuss aber eben auch viele gute Bilder.

Am 24.11 und am 25.11.2014 19:30Uhr im Pfalzbau Ludwigshafen geht es los!

Ich bin über Constanze Wohninsland (Regieassistentin) an den Job gekommen, dafür möchte ich mich hier noch einmal bedanken. Constanze hat ihren eigenen Blog,  in dem sie über alles schreibt was das Leben wunderbar macht, weil das Leben wunderbar ist!

so denn

Euer Lichtfreibeuter

Für alle Fälle, eine Kameraversicherung

Bevor ich zu meinem ersten Segeltörn aufbrach, machte ich mir Gedanken über die Sicherheit meines Equipments. Die Kamera könnte nass werden oder heftige Stöße abbekommen, die Objektive könnten stark verkratzen. Im nachhinein gab es tatsächlich einige Situationen die auch hätten sehr negativ für die Kamera ausgehen können. Verloren hätte ich sie nicht, dafür saß der Blackrapid einfach zu gut aber Rempler gab es einige und Wasser hatte es auch Meer mehr als genug. Eine Kameraversicherung musste her um wenigstens das teuerste abzusichern.

Die Suche nach meiner Versicherung war dann doch gar nicht so einfach. Immer wieder musste ich mich durch die Bedingungen und Regeln lesen.  Wann gilt die Versicherung und wann nicht? Manchmal habe ich mich vor lauter Ausschließenden Regeln gefragt was den nun eigentlich noch versichert ist.

Am Ende sind zwei Versicherungen in die engere Auswahl gekommen. Die „Pöppings Fotografenversicherung“ und die „Kameraversicherung“ von P&P (Pergande und Pöthe). Am Ende war es wohl die professionellere Homepage  die mich zu P&P tendieren ließen.

Einen Versicherungsfall hatte ich zum Glück noch nicht, meine Erfahrungen mit dem Service am Telefon waren aber sehr gut! Es war nur noch eine Woche Zeit bis zum Törn als ich meinen Antrag an P&P abschickte. Da ich einige Objektive gebraucht geschossen habe, musste ich die Gläser auf einer aktuellen Tageszeitung fotografieren. Die Neupreise musste ich entweder mit der Rechnung oder mit einem Bildschirmfoto von Amazon beweisen. Den Antrag, die Bilder, Screenshots und eine Geräteliste habe ich dann in ein PDF gepackt und abgeschickt. Nach ein paar Tagen hat sich noch nix getan, da habe ich mal angerufen und meine Situation erklärt das ich doch bald Segeln geh und es mir wichtig wäre das die Kameraversicherung da schon wirkt. Der freundliche Mitarbeiter hat dann tatsächlich meinen Antrag beschleunigt und ich hatte am Abreisetag die Police im Briefkasten. Schöne Sache, ich war beruhigt.

Falls es (was ich nicht hoffe) einmal einen Versischerungsfall gibt, werde ich natürlich darüber berichten wie die Schadensregulierung geklappt hat.

Euer Lichtfreibeuter

Letzter Tag auf See beim Kroatien Segeltörn 2014

Der letzte Tag auf See bricht an! An diesem, letzten Tag, wurde ein Kurs gewählt auf dem wir vor dem Wind segeln. Um den Wind optimal einzufangen wurde das Genua Segel ausgebaumt um mit Schmetterlingssegel-Stellung zu fahren. Hört sich jetzt komplizierter an als es ist, im Grunde wird ein Segel auf jeder Seite ausgestellt um soviel Wind wie möglich einzufangen.
Die Segel und der Mastbaum für das Genua wurden in der Veruda-Bucht Vorbereitet. Um das zu Dokumentieren habe ich das Nikon DX 10,5/2,8 FISHEYE draufgeschraubt, da hatte ich einfach Bock drauf!

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Höllennacht in der Bucht von Artatore und das schöne Cres

Wir hatten keine Wahl, wir konnten nicht in eine andere Bucht, es war zu spät. Die Vorahnung das eine falsche Entscheidung getroffen wurde lag in der Luft. Noch waren die Wellen und die Bewegung des Schiffes auszuhalten, es sollte schlimmer werden. Der Tag hat uns gefordert, wir gingen nach dem Essen müde ins Bett, doch an einen ruhigen Schlaf war nicht zu denken. Es wurde ein Halbschlaf, ein Dösen in  kleinen Dosen. Das ganze folgte einem Rhythmus, das war das eigentlich furchtbare daran. Auf eine Hammerwelle folgte eine Stille, immer wenn man gerade dachte es ist ruhiger geworden, hat es langsam wieder angefangen zu schaukeln. Das Schaukeln wurde immer schlimmer bis zur nächsten Breitseite. Die große Welle drückte das Schiff aus dem Wind und dann wanderte es wieder in den Wind für die nächste Abreibung. Eine Kombination von rollenden und stampfenden Schiffsbewegungen, Hölle. Jeder Blick auf die Uhr war eine Enttäuschung, noch so viele Stunden bis zum Sonnenaufgang. Dazu die Gedanken was passiert wenn sich der Anker losreißt, im nachhinein eine übertrieben Angst, das Ding war Bombenfest. Dann war es soweit, aufstehen, die Erlösung! Kaffee aufbrühen, Frühstück und fertig machen zum auslaufen! Raus aus der Horrorbucht!

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Ersterfahrung im Bootsmannstuhl bei Susak

Der dritte Tag vom Kroatien Segeltörn bricht an. Brot kaufen ist angesagt, also mit Stefan und dem Dinghi nach Ilovik gepfiffen und super gutes Weißbrot gebunkert. Zum Frühstück machte Christian Rührei mit Schinken, yeah! Danach ein morgendliches Bad im Meer mit den Fischen, klares Wasser mit einer Sicht bis zum Boden bei sieben Metern Tiefe.Kaum aus dem Wasser hieß es schnell anziehen und das Boot Seefest machen, damit wir los können. Es soll nach Susak gehen, eine Insel mit einer schönen Bade-Bucht. Ein Katamaran- Skipper hatte die gleiche Idee.Auf dem Weg dorthin wurde ich darauf hingewiesen das ich bei Susak im Bootsmannstuhl am Mast hochgezogen werde. Äh, ich hatte das mal erwähnt, so als Spaß, Fotos von da oben wären cool, aber das es nun Wirklichkeit werden sollte war krass!

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Fahrt nach Ilovik

Mir gefällt am Segeln das einfach so, Inseln angefahren werden können. So sollte es auch am zweiten Tag, meines ersten Segeltörn in Kroatien sein. Nach dem Frühstück in der Veruda-Bucht habe ich mein Fisheye angeschraubt und ein paar Aufnahmen des Cockpits auf den Chip gebannt. Um halb zehn morgens wurde der Anker gelichtet. Ab da war wieder das 17-55 mein Begleiter. Das Ziel war Ilovik oder besser gesagt eine engere Durchfahrt zwischen zwei kleinen Inseln. Die eine trägt den Name Ilovik genau wie das kleine Dörfchen darauf. Auf dem Weg dorthin hat nun endlich der Wind aufgefrischt. Wir machten gute Fahrt und hatten Krängung (Schräglage), darauf hatte ich mich am meisten gefreut! Ohne Motor nur der Wind und das Rauschen des Wassers, geile Sache!

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